Beiträge von elfi

    Die Bändchen waren tatsächlich reichlich vorhanden, nur wer etwas später kam und dann in die erste Welle lief, musste feststellen, dass dort jemand einsam am Eingang stand und sich mit den Worten „ Die gibt es erst später“ weigerte, die Bändchen auszugeben. Was ist denn das für ein Blödsinn?


    Danke für den Riesen, der seinen Platz auch notfalls mit dem Ellenbogen verteidigt. Er hat mir seinen Platz bis zum Anfang des Konzertes eingeräumt, so dass ich mich sitzenderweise am Geländer anlehnen durfte. Danke damit auch für den Schatten, den Du mir dabei gespendet hast.


    Die Bands zogen ihre Auftritte zügig durch.


    Ich hatte den Eindruck, dass die Toten Hosen in Zeitdruck waren. Vielleicht war das der Grund, warum die Pause ausfiel? Ihre Spielfreude litt überhaupt nicht darunter. Man merkte ihnen einfach an, dass sie viel Spaß auf der Bühne hatten.


    Das ist genau das, was ich nicht nachvollziehen kann. Wie kann mir etwas, dass ich nicht greifen kann, dass mich nicht wärmt, füttert oder schützt (sinnbildlich gesprochen) helfen, wenns mir mies geht?
    Ich meine, ich kann dran "glauben", dass ein Arbeitstag vorüber geht, ein Fußballspiel noch gedreht wird, sich ein Stau auflöst, die Erkältung vergeht, etc. pp, das sind aber nur temporäre "Probleme", während sich das Leben als solches ja meistens länger hinzieht und zudem recht rational von statten geht.

    Wenn dich jemand liebt, dann spürst du diese Liebe. Du kanst diese Liebe nicht greifen, es macht dich auch nicht satt und sie wärmt dich auch nicht und trotzdem ist sie da. Du spürst die Kraft der Liebe. So ist es mit dem Glauben. Sei froh, dass es dir noch nie so mies ging, dass es keine Hoffnung mehr gab. Für die Menschen kann der Glaube Halt und Trost bedeuten.

    Glauben hat auch sehr viel mit Erfahrung zu tun. Wer sich dem Glauben öffnet, erfährt auch viel Kraft daraus. Und wenn es dir so dreckig geht, dass dir keiner mehr helfen kann, dann gibt er dir auch Trost und Hoffnung. Auch wenn es mir manchmal schwer fällt, so glaube ich. Es bereichert mein Leben.
    Ich bin katholisch getauft worden und bis jezt auch nicht exkommuniziert worden. Gerade als Frau, stehe ich meiner Kirche kritisch gegenüber und teile vieles nicht und bringe das auch zur Sprache. Die Kirche als Institution behandelt manchmal ihre Mitglieder als unmündige Kinder. Da reicht es nicht einfach zu sagen. Das ist halt so. Sie tut sich heute schwer, Dialoge zu führen und so bleibt vieles unverständlich.
    Für mich ist Kirche, wie der Kelch, vollgefüllt mit Wein. Dieses BIldnis stammt nicht von mir, aber es erklärt vieles.
    Der Kelch steht für die Kirche und der Wein ist das Wort Gottes und das was in der Bibel steht. Leider ist dieser Kelch alt und der Glanz ist unter Staub versteckt.
    An manchen Stellen haftet sogar Dreck an diesem Kelch. Dann ist es so unapetitllich, dass man von diesem Wein nicht kosten möchte, obwohl der Wein von guter Qualität ist. Aber das kann nur der feststellen, der sich darüber hinwegsetzt und trotzdem kostet. Die Kirche hat über die Jahrtausende diesen Wein aufbewahrt und ich hoffe er bleibt rein. Manchmal erscheint es mir jedoch, als stände der Wein auf einem hohen Podest und für manchen ist dieser Kelch unerreichbar. So viele Hürden, Gebote usw., das man unterwegs irgendwo stecken bleibt.