Beiträge von RackerJ

    Ich finde seltsam, dass die mutierte Version ausgerechnet dann auftaucht als in vielen Ländern gerade der Impfstart bekannt gegeben wurde, soll das immer alles Zufall sein? Und natürlich hilft der neue Impfstoff auch dagegen nur nicht zu 95% sondern vielleicht zu 65%

    Ich finde es seltsam, dass auch hier solche Postings verfasst werden.

    Lies mal die letzten 222 Seiten und Deine Frage wird beantwortet.


    Immer wieder einen neuen Aufsatz zu schreiben, ergibt zumindest für mich keinen Sinn.

    DIE ÄRZTE: ACHTUNG: BIELEFELD

    Natürlich können die ärzte auch gut abgehangen und weich am Gehörgang. Allerdings etwas widerhakig im Abgang. Denn Faulheit ist Freiheit, Langeweile ist Abwesenheit von Pflicht, Nichtstun ist eine Waffe. Nur Müßiggang ist Widerstand gegen jedes System.

    ACHTUNG: BIELEFELD ist nichts weniger als die Hymne auf … ach … eigentlich doch vor allem ein schönes Lied. Alles könnte, nichts muss – also lassen wir es lieber einfach flott dahingaloppieren. Nur in der samtwarmen Lässigkeit der Besten Band der Welt suhlen und nichts tun außer im Takt mit den Fingern schnipsen. Vor allem nicht Sinnsuchen, Selbstoptimieren, Intensivieren, Effizienzsteigern, Wutkultivieren. Lieber mal Däumchen drehen.

    Also doch: das mitwippträchtigste Manifest gegen die Spaßleistungsaufregungsgesellschaft. Langeweile obsiegt.

    ACHTUNG: BIELEFELD erscheint am 5.2.2021 auf recyceltem 7’’-Vinyl in Kastentasche (inkl. Downloadcode), im Streaming, als Download und Video, enthält außerdem mit KLAUS, PETER, WILLI UND PETRA den höchst unkorrekten Überraschungs-Fan-Favoriten der Europa-Club-Tour 2019 in „Filz ihn, Shorty!“-Version sowie – nur auf Vinyl! – die jetzt schon legendäre TAGESTHEMEN-MELODIE aus dem Ärzte Deutsche Fernsehen. Es ist die dritte Single-Auskopplung aus HELL, dem aktuellen Album von die ärzte.

    Götz Alsmanns Winterwunderwelten höre ich gerne.

    Aber man sollte dabei schon auf etwas jazziges stehen....



    Und der Weihnachtskram vom Brian Setzer Orchestra ist natürlich unantastbar und für alle etwas.

    Wenn ich finanziell so knapp bin, dass ich mit meinem Geld nie hinkomme, ist es eine durchaus diskutable Entscheidung, ein Jahr im Voraus Tickets für ~50 EUR zu kaufen.
    Wenn ich mich wirtschaftlich grundsätzlich so verhalte, liegt meine finanzielle Knappheit eventuell auch nicht an einem zu geringen Einkommen, sondern daran, dass ich nicht in der Lage bin meine Ausgaben vernünftig zu planen.

    Wer hat das denn zu beurteilen? Der*die Anbieter*in einer Leistung soll vorher einen Insolvenzcheck durchführen in wie weit eine rechtswidrige Einbehaltung etwaiger Erstattungsansprüche eine besondere Härte für den*die Konsumenten*in bedeuten könnte? Alles natürlich vor Kaufvertragsabschluss. :-)


    Ich meine hiermit nicht explizit Dich, DTH_HB_86, sondern alle, die meinen die finanzielle Situation der Kauf mich-Kundschaft hätte irgendeine Bedeutung in dieser Frage, ob die VVK-Gebühren rechtswidrig einbehalten/ zurück gezahlt werden.

    Eigentlich müssten Tickets im Vorverkauf günstiger sein.

    So war das auch mal...

    Was wäre denn dann, wenn das Konzert stattgefunden hätte? Dann würden nicht nur die 5 € fehlen, sondern auch noch der nun zurückerstattete Ticketpreis, ggf. Geld für Anreise, ggf. für Verpflegung,... Wäre die Folge dann Privatinsolvenz?

    Dann hätte es in der Zeit der Abwesenheit während des Konzertes keine oder nur geringere Verbrauchskosten Betriebskosten und der Wohnungserhaltung gegeben. Kein Licht, keine Toilettenspühlung, kein erhöhter Verbauch des Kühlschrankes nach Öffnung der Türe zum erneuten Runterpegeln der Temperatur.


    Leute, geht´s noch?


    Wer das nicht checkt und die soziale Komponente noch betrachten möchte, lese sich den letzten Beitrag von KK durch.

    Den bösen Ton muss man von allen ernst nehmen (wie immer).

    Hier fehlte ein "nicht", ist mir gerade aufgefallen.


    Beim nochmaligen Überfliegen der letzten Seite fand ich den Ton aber auch nicht zu sehr über die Strenge schlagend. Ob es "kriminelle Machenschaften" oder einfach ein rechtswidriges Handeln nennt, macht für mich keinen bedeutsamen Unterschied, da es auf das Gleiche hinausläuft.


    Bei mir spielt da auch sicher im Hinterkokpf noch mit, dass ich mehrmals 6,50 € für Ticketsendungen bezahlt habe, die mit normalem Brief versendet wurden und auch tatsächlich mal verloren gingen. Ja, ich habe zwar nach eigenen zusätzlichen Mühen Ersatz bekommen, aber richtig fand ich es nicht, dass ich aufgefordert wurde, bei der Nachbarschaft nach dem Brief zu fragen und meinen Papiermüll zu durchsuchen. Diese Mehreinnahmen kamen sicherlich nicht der allgemeinen, gebeutelten Künstlerbranche zu Gute, sondern einem Unternehmen mit Umsätzen in Millionenhöhe.


    Als Lösung könnte ich mir eine Abfrage per E-Mail vorstellen, in der die Ticketkäufer*innen aufgefordert werden, in einem Multiplechoice-Verfahren selbst zu entscheiden, ob die rechtswidrig einbehaltenen Gebühren in individueller Höhe X an die Käufer*innen ausgezahlt, bei Kauf mich verbleiben, an Brot für die Welt, das Tierheim Düsseldorf oder einer sonstigen Organisation geszahlt werden sollen.

    Ich denke schon. Alleine, weil die Dienstleistung Ticket für Kunden zuordnen, eintüten, abrechnen, verschicken ja erledigt wurde.

    Sie wurde aber nicht explizit ausgewiesen.

    Es war abgesehen der seit jeher bestehenden Portoabzocke keine VVK Gebühr ersichtlich, die man einbehalten hätte können.




    Ich glaube, den wenigsten wird der 5er pro Ticket die Existenz nehmen und ich bin absolut bereit, die mehr als 100 €, die ich nicht zurück erhalten habe, einer sinnvollen Sache wie Künstlern*innen und Personen der Veranstaltungsbranche zu spenden. Ich benötige dafür keine Quittung für die Steuern, die mich mittelbar wieder auf gleichen Stand bringt. Ich habe auch bereits von mir ausgewählten Wirten und Konzertlocations Geld gespendet. Die habe ich ausgesucht, weil ich genau weiß, dass dort kein Millionenbetrieb im Hintergrund steht.


    Ich möchte aber nicht über den Tisch gezogen werden und vor allem eine Wahl haben und selbst bestimmen, was mit meinem Geld geschieht.


    Den bösen Ton muss man von allen ernst nehmen (wie immer). Ganz unbegründet ist er allerdings auch nicht.

    Ich finde es verantwortungslos, wenn jemand im besoffenen Zustand Feuerwerkskörper anzündet.

    Deswegen galt bei uns ab einem gewissen Alter stets "Bier statt Böller".


    Als Kind habe ich aber schon gerne mit Knallern rumhantiert und Pyro selber gebaut. Feuer kann eben begeistern.



    Die schlimmsten Silvester habe ich übrigens in der Düsseldorfer Altstadt und auf der Rheinpromenade verbacht. Böllern in Menschenmengen war selbst mir als regelmäßigen Grenzgänger zu viel.