Beiträge von DTH_HB_86

    Morgen findet in Zwickau im "Alten Gasometer" ein Konzert im Rahmen von "Kein Bock auf Nazis" statt. Der Logik nach würden die mit dem Auftrittsort ihren Hintergrund konterkarieren.

    Völlig ungeachtet dessen, dass Gas zum Heizen und Giftgas zwei völlig unterschiedliche Dinge sind.


    Ein (ehemaliger) Gasometer ist nicht der Sportpalast in Berlin oder der Führerbunker... die Argumentation ist einfach so unsinnig, dass sie die eigentliche Diskussion vollends diskreditiert. "Die Linken sehen wieder Gespenster" ließe sich da schnell als Gegenargument anbringen, das dann das Befassen mit weiteren Argumenten schlimmstenfalls von vornherein verhindert.

    Und OT: Darf eine vegane Straight Edge Band eigentlich in einem ehemaligen Schlachthof spielen?

    Pantera haben sich für ihr Konzert in Wien das Gasometer ausgesucht. Das Gasometer war ein Gasspeicher der die gesamte Stadt Wien seit dem Jahr 1896 versorgt hat. Ich frag mich echt, ob das Zufall sein kann. Wobei Wien mehrer Veranstaltungsräume mit dieser Kapazität hätte. :cursing:

    Dir ist schon klar, dass sich nicht unbedingt die Band den Veranstaltungsort selbst aussucht und dass in dem Gasometer in Wien kein Zyklon B gelagert wurde, das mit einer Pipeline nach Auschwitz geschickt wurde, oder?

    Bei aller berechtigten Kritik: das ist schlicht albern.

    Danke, Sascha. Ich hab mich auch schon gefragt, warum die Debatte in eine Frage der Strafbarkeit abdriftet. Das ist einfach absolut nicht der Punkt.


    Was die Triskele angeht: die Assoziation mit der AWB bzw. B&H-Variante dürfte bei Carnivore trotz Abwandlung durchaus gewollt sein, weil das in den misanthropischen Provokationskosmos passt. Die Abwandlung stellt vermutlich tatsächlich eine Distanzierung dar (Strafbarkeit ist in dem Kontext in den USA jedenfalls kein Thema).
    Rechts ist die Band dadurch zwar nicht, aber ob man das dann auf Shirts drucken muss, kann man durchaus diskutieren.

    Man sollte nicht vergessen, wie die Hosen selbst Black Facing betrieben haben...

    Auch wenn ich einen Hauch Ironie in dem Einwurf zu erkennen glaube:
    Das Video ist aus heutiger Sicht wirklich schwer zu ertragen, das ging über das Blackfacing ja in Sachen Klischeebedienung noch meilenweit hinaus. Man muss es im zeitlichen Kontext sehen... auch Farin Urlaubs Ansage "Ich imitiere jetzt einen gitarrespielenden N****" Ende der 80er (war glaube ich auf der VHS zur "Sintflut" dokumentiert) schlägt in die gleiche Kerbe.

    Da merkt man, wie wenig Reflexion da früher vorhanden war, selbst bei Menschen, die nun wirklich nicht im Verdacht standen, Rassisten zu sein.

    Andere Bands wie z.B. The Damned spielen bei Smash it up heute auch noch das komplette Intro, welches auch nicht gerade kurz ist. Es gehört aber irgendwie dazu und funktioniert live.

    Und selbst bei dem Song haben die Hosen schon im Studio das Intro kassiert, die Aversion gegen Intros geht also schon lang zurück ;)

    (Okay, vielleicht haben sie sich auch einfach nur an der 7" orientiert...)

    Zu Musterbeispiel: da gefällt mir das Intro auch sehr gut, das hat schon was mystisches (insbesondere auch bei der englischen Version, da sind zusätzliche Chöre im Intro), aber live wird es durch das Weglassen des Intros auch dynamischer.
    Man nehme den Eröffnungsblock aus dem Astra letztes Jahr: Wir sind bereit - Musterbeispiel - Disco in Moskau. Da wäre das Intro tatsächlich Fehl am Platze gewesen. Anders platziert würde es aber natürlich auch mit Intro funktionieren.

    Bei "Helden & Diebe" fehlt das Intro, das stimmt. Außerdem ist der Song insgesamt langsamer und es wurden Teile des Textes entfernt ("Wir haben uns um den Verstand gesoffen und sind irgendwie asozial...").

    Da ist schon wirklich viel dran passiert. Und auch wenn mich die Textkürzung ärgert, gefällt mir die neue Version an sich auch gut.

    Bei "Freunde" haben sie glaube ich auch mal irgendwo gesagt, dass sie mit der Albumversion nicht mehr zufrieden waren und deshalb schon für die Single eine neue Version aufgenommen haben. Ich denke, da wird das Livespielen des Songs einen gewissen Einfluss gehabt haben.

    Bei "Scheiss Wessis" hätte ich auch eher eine rechtliche Frage vermutet, da "Auferstanden aus Ruinen" ja deutlich besser an die Stelle passt, als die "Ode an die Freude".


    Aber mal kurz, ohne dass ich das jetzt nachhöre: was ist denn bei "Alles was war" verändert worden? Da der nicht unbedingt zu meinen Lieblingssongs gehört, habe ich das offenbar überhört...

    Ich gehe eigentlich nicht davon aus & finde auch nicht, dass es zwingend eines bräuchte, es sei denn, die Platte würde so interessant zusammengestellt, dass die selten gespielten Stücke, die meist zum Schluss kamen, etwas in den Vordergrund rücken.
    Das würde dann zwar nicht mehr repräsentativ für ein Konzert der Tour stehen, aber das Jubiläum wäre dadurch ganz gut gefasst. Allerdings glaube ich nicht an so eine Variante.


    Da es zu den letzten 3 großen Touren jeweils ein Live-Album gab & zumindest das zur "Laune" erst im März des Folgejahrs erschienen ist, würde ich es allerdings auch nicht komplett ausschließen.

    Die Fremdenfeindlichkeit ist allerdings kein Problem was es nur bei der Polizei gibt, auch die Bundeswehr ist davon betroffen und es könnten auch noch andere wichtige Berufsgruppen betroffen sein von denen man bisher nichts gehört hat.

    Natürlich ist das ein gesamtgesellschaftliches Problem und auch beim Militär gibt es fragwürdige Menschen, denen man Waffen in die Hand gibt. Das ist ohne Frage ein großes Problem, das man nicht unterschätzen darf.

    Grundsätzlich bleibt aber immer der kleine Unterschied, dass die Polizei ihre Macht im Inneren ausübt und somit mehr Berührungspunkte mit den Bürgern hat, bei denen die Möglichkeit für Machtmissbrauch da ist.

    Es ist weder so, dass alle Polizisten fremdenfeindlich sind

    Würde ich auch nicht behaupten



    noch, dass das dieses Problem nur bei der Polizei besteht.

    Ganz gewiss nicht, da bin ich ja absolut bei dir.


    Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass man sich grundsätzlich respektvoll Verhalten sollte, denn dies würde das Miteinander im Allgemeinen vereinfachen. ;)

    Absolut. Das sollte von beiden Seiten beherzigt werden und schon finde ich -um bei einem banalen Beispiel zu bleiben- eine Verkehrskontrolle weniger lästig. Wenn allerdings die schon mit verhörartigen Fragen im zackigen Tonfall beginnt (schon erlebt), dann ist das dem respektvollen Umgang auch nicht dienlich ;-)

    Wenn mir ein Polizist im Dienst begegnet, dann kenne ich seine politische Einstellung nicht und wenn ich normal behandelt werde, warum sollte ich dann unfreundlich werden?

    Lies bitte nochmal genau, was ich geschrieben habe. Ich habe in keiner Silbe behauptet, dass du unfreundlich werden solltest oder dass man die Polizei aktiv anpöbeln sollte.

    Fremdenfeindlichkeit gibt es in allen sozialen Schichten und in allen Berufsgruppen, da braucht man nicht die Polizei so hervorzuheben

    Naja, eine Gruppe, die besondere Rechte in Sachen Gewaltanwendung, Waffengebrauch und so weiter und sofort genießt, die gewissermaßen dafür gedacht ist, Ungerechtigkeiten zu beseitigen oder zu verhindern (mal ganz arg verallgemeinert formuliert), hat schon auch eine besondere Verantwortung und entsprechend ist ein rassistischer Polizist ein tendenziell größeres/gefährlicheres Problem als ein rassistischer Bäcker.


    Ich habe großen Respekt vor jedem der als Polizist arbeitet, denn für was die alles den Kopf hin halten müssen und teilweise in Situationen geraten, von denen vorher nicht klar war was sie erwartet.

    Schwierige Äußerung und im Zweifelsfall genauso falsch wie "Alle Bullen sind Faschisten". Man sollte ohnehin möglichst allen Menschen erst einmal mit Respekt begegnen, wenn das jedeR beherzigen würde, wäre es oft leichter... aber wenn ich dem Polizisten qua Amt einen besonderen Respekt erweise, dann schließt das ja auch diejenigen mit ein, die mit dem Reichsbürgermilieu liebäugeln oder die korrupt sind oder oder oder.

    wobei "deutsche version" schon leicht übertrieben ist. ist ja nur eine zeile auf deutsch.

    Echt? Das ist schon sehr dünn.

    Ich warte noch auf meine Single, weil ich noch ne andere Scheibe mitbestellt habe, die erst nächsten Monat rauskommt, aber mit zumindest einer Strophe hätte ich da schon gerechnet.

    Ich fand bei Bad Religion seinerzeit schon enttäuschend, dass die deutsche Fassung von "Punk Rock Song" nicht komplett auf deutsch war, aber das war schon deutlich mehr als eine Zeile.

    was istd enn das für ein AFD gelaber von Gabumon?????

    Ich kann da keins entdecken. "Deutschland versagt bei der Migration" und "Deutschland darf keine Migranten mehr rein lassen" sind schon zwei sehr unterschiedliche Aussagen.


    Den negativen Verweis auf Querdenker und den bekloppten Prinz Heinrich halte ich auch für wenig blau-braun-kompatibel.

    Aber Zwischentöne sind ja nicht so deins...

    Berlin vorher könnte ich mir noch vorstellen, aber bei den Zeiten wäre Braunschweig auf jeden Fall mehr als sportlich, hast Recht. So weit hab ich nicht gedacht ;-)

    ich weiß auch nicht, warum immer alle gleichzeitig auf Tour gehen müssen. Insbesondere Ende April ist sehr beliebt.

    In diesem Fall würde ich vemuten, dass TV Smith rund um die Butterfahrt (der tba-Termin am 28.04. ist da jedenfalls sehr verdächtig) herum geplant hat.
    Das wird aber sicherlich nicht für alle, die in dem Zeitraum unterwegs sind, gelten...