Beiträge von DTH_HB_86

    Interessante Besetzung, werde ich auf jeden Fall mal reinhören. "Der Traum ist aus" ist zudem mein Lieblingsstück von Ton Steine Scherben, das hat Potenzial.


    Der Bandname und das Cover (vor allem durch die Schriftarten) hätten mich allerdings eher abgeschreckt.


    Dass man als erste Single einen Coversong raushaut, ist ja auch irgendwie eine ungewöhnliche Wahl.

    Erfahrungswerte werden die da sicherlich zugrunde gelegt haben. Die Box gab es ja auch nur mit 3 unterschiedlichen Größen (M, L, XL), da kann man die normale Größenverteilung ja vermutlich grob abschätzen.

    Ist unterm Strich ja auch nicht anders, wenn man Shirts ohne entsprechende Box produziert. Man legt sich pro Größe eine gewisse Anzahl hin. Wenn am Ende von einzelnen Größen Restbestände da sind, gibt es ggf. Sonderangebote, um die noch loszuwerden.

    Man konnte explizit mit Größe bestellen bzw. im Laden auf der Rückseite der Box erkennen, um welche Größe es sich handelte. Das war also keine Wundertüte ;-)


    Was meinst du mit überzähligen Größen? Wenn mehr Shirts gedruckt worden sind, als es Boxen gab? Ich denke, das wird nicht in relevanter Menge passiert sein. Ab und an gibt es ja mal Aktionen, wo Gratisartikel zu Bestellungen dazugelegt werden; das wäre dann wohl ein Fall dafür.

    Was mir auch immer noch nicht ganz klar ist, ob es bei der "Ballast der Republik" Box mit den Shirts insgesamt 10.000 gibt oder pro Shirt Größe 10.000.

    Das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Gesamtauflage sein.

    Der Limitierungs-Hinweis auf dem Sticker bezieht sich auf die Box. Hinten war dann ja der zusätzliche Aufkleber für die Shirtgröße ohne nochmaligen Bezug zu der/einer Limitierung.

    Bezieht sich die Auflagenhöhe von 300 auf die Gesamtzahl aller Größen oder ist das die Auflage pro Größe?

    "die Kollektion ist auf 300 Stück je Motiv limitiert." heißt es im Shop dazu. Der Formulierung nach also nicht pro Größe, sondern insgesamt.

    Wusste gar nicht, dass das ein original Motiv ist und dann scheinbar auch noch ein "Klassiker":
    https://shop.dietotenhosen.de/…ktion---Opium-fuers-Volk/
    Dann kann ich da ja die Beschriftung in der Museumsgalerie anpassen, wusste es keiner Phase zuzuordnen (war mir auch nie sicher, ob es wirklich echt ist).

    Das sieht auch wirklich aus wie eine klassische Kirmesfälschung.


    Bei dem und dem Never Mind-Motiv (das sieht nun wirklich hingeklatscht aus) frage ich mich wirklich, warum man die nachgelegt hat.

    oder die gerade wegen der [Vorband] doch nicht kommen

    Was, außer der Tatsache, dass da jemand eine Faschoband buchen würde, könnte einen denn bitte dazu bewegen, nicht zum Konzert zu gehen, weil einem die Vorband nicht gefällt? Das ist schon ein schräger Gedanke.


    Ja, die "x tausend Leute" kommen aber vermutlich egal ob eine Vorband spielt oder zwei oder keine.
    [...]
    In der Regel geht man ja doch meistens wegen der Hauptband zum Konzert.

    Klar, aber worauf Gabumon hinaus wollte: wenn die X-Tausend Leute während dreier Umbaupausen nochmal aus Langeweile Getränke kaufen gehen, dann machen die Caterer deutlich mehr Kohle, als wenn die Leute vor Beginn 1-2 Getränke kaufen und dann während des Hauptacts nicht mehr.
    Dass während der Pausen zwischen den Bands am meisten los ist an den Getränkeständen, ist ja objektiv beobachtbar.

    Feinde ist das beste Beispiel. Aus zuverlässiger Quelle weiss ich, dass sie dieses Lied eingeprobt hatten für das Aufwärm-Konzert dieses Jahres.

    Das wäre so dermaßen geil gewesen, wenn das gespielt worden wäre. "Die letzte Schlacht" war so außer der Reihe auch ganz schön, aber stattdessen "Feinde" wäre nochmal so viel schöner gewesen. Schade irgendwie. Aber man kann nicht alles haben, das Konzert war auch so herausragend.

    Ich bin mir sicher, ein Hosenkonzert würde auch ohne Vorband funktionieren, da wäre direkt Stimmung in der Bude.

    Das tut es natürlich, war ja dieses Jahr im Astra zum Beispiel so. Trotzdem fand ich es eher schade, dass keine Vorband angesetzt war.


    Eine Vorband kann aber fürs Publikum durchaus eine Bereicherung sein, wenn man beispielsweise eine coole Band entdeckt, die man vorher nicht kannte oder vielleicht mal eine Band sehen kann, die man in Deutschland sonst nicht so oft vor die Nase bekommt.

    Eine Band, die für mich sogar beide Aspekte erfüllt, sind The Living End. Bevor ich die im Hosenvorprogramm gesehen habe, waren die mir nur namentlich ein Begriff. Großartige Band! Und da hatte ich seither noch nicht wieder die Gelegenheit, die in zumutbarer Entfernung zu sehen.

    Coole Vorbands können einen Abend noch runder machen und eine schwache Vorband hat mir bis jetzt auch noch nie den Abend versaut.


    Für die Bands kann das ohnehin sinnvoll sein; Arnim von den Beatsteaks hat beim Open Air in Bremen beispielsweise noch erzählt, dass die Konzerte im Vorprogramm der Hosen zur Unterblich-Tour deren erste richtig große Konzerte waren. Die Reichweite, die man damit gewinnen kann, sollte nicht unterschätzt werden.

    Rein interessehalber: Wie stehen eigentlich die Leute, die Vorbands grundsätzlich doof finden, zu Festivals? Da wird das Potpourri ja noch deutlich größer.

    Und warum sollte eine ARG-Band mit Hosencoversongs seltsamer sein als eine klass. Streicherbegleitung auf einem "normalen" DTH-Konzi mit entsprechend arrangierten Songs?

    Weil es seltsam ist, wenn eine Coverband die Songs des Hauptacts spielt, bevor der Hauptact anfängt. Auch wenn in dem Fall vermutlich keine Dopplungen bei den Songs passieren würden (und somit das Argument "die spielen uns die Songs weg" nicht zieht), ist das nichts, was eine Band für das eigene Vorprogramm ernsthaft haben wollen kann.



    Mit den Adicts kann ich persönlich so rein gar nix anfangen.

    Geht mir beispielsweise mit den Donots so, die kommen aber immer gut an, also haben die anscheinend ihre Daseinsberechtigung im Vorprogramm.

    Die Adicts haben diese Daseinsberechtigung allein schon durch ihren Einflussfaktor auf die Hosen. Darüber hinaus ist das auch eine großartige (Live-)Band, auch wenn natürlich bei 40.000 Zuschauern nicht jedeR das so sehen mag.


    Als Vorband sollte man das Publikum auf Betriebstemperatur für den Hauptact anheizen

    Kann man so sehen. Auf der anderen Seite werden aber auch manchmal Bands so einem größeren Publikum vorgestellt und da ist dann die Vorband weniger "Dienstleister" als in deiner Definition. Gerade bei der Vorband-Auswahl der Hosen ist der Anheizer-Punkt denke ich nicht der alleinige Gedanke.

    Besser als Addicts, Stranglers oder so wären die doch allemal.

    Adicts mit einem D.


    Und was hast du bitte gegen die fantastischen Adicts? Auch die Stranglers haben mich sehr positiv überrascht.


    Nix gegen die Coverband, die ist wirklich gut, aber das Bashing großartiger Bands im selben Atemzug? Zumal Adicts und Stranglers ja auch nicht zu den "üblichen Verdächtigen" bei den Vorbands gehören, da sind ein paar deutlich inflationärer gebucht, die man eher mal aussetzen lassen könnte.


    Eine Hosencoverband im Hosenvorprogramm fänd' ich aber generell auch mindestens seltsam...

    Wenn man den Staat Israel kritisiert wird aber ständig diese Holocaust/Antisemitismus keule rausgeholt. Das ist ein beissreflex der israelischen Politik.

    Den Holocaust führen Daily Terror da selbst ins Feld, da bedarf es keiner Keule von außen. Die Art und Weise der Kritik finde ich hier definitiv problematisch, wie gesagt, allein der Begriff "Holocaustkredit" ist allermindestens eine unglückliche Wortwahl.