Beiträge von S-Man

    Ich habe im letzten Jahr zwei Filme sehen dürfen, die mich sehr sehr gut unterhalten haben und einfach bezaubernd waren.


    Beide Filme sind von kleinen japanischen Theatergruppen produziert, die mit vollem Herz dabei sind. Einfach toll. Ich finde, sie sind es Wert, mal auf sie aufmerksam zu machen, falls mal jemand einen besonderen Film sehen möchte:


    "One Cut of the Dead": Auch wenn es so scheint, es ist KEIN klassischer Zombie-Film, ganz im Gegenteil. Er kann gut auch von Leuten geguckt werden, die nix mit Horror oder so am Hut haben. Mehr kann man nicht sagen, ohne zu spoilern. Lasst auch einfach überraschen :)


    "Between the Infinite Two Minutes": Eine sehr charmante Behandlung einer "Zeitreise"-Thematik ohne gleich das große Fass aufzumachen.

    Also ich schließe mich dem allgemeinen Konsens an: Latein als 1. Fremdsprache ist Unfug.


    Jede Wissenschaft, jedes weiterführende Fach wird Englisch voraussetzen (nicht nachholen oder als Fach anbieten: Es wird vorausgesetzt. Kein Dozent an der Uni wird nachfragen, ob jemand das Paper nicht versteht.). In meinem Unternehmen wird Englisch kommuniziert. Da wird gar nicht nach gefragt. Egal, was es mal studieren wird, auch Medizin oder Archäologie: Internationale Publikationen werden nicht in Latein, sondern auf Englisch verfasst. Ein sicheres Englisch ist heutzutage für Jobs, aber auch sonst, ein Muss. Nachrichten lesen, Freundeskreise - gerade in Zeiten von Internet -, alles wird internationaler. Bzgl. Freunde: Allein hier auf den internationalen Hosentouren (z.B. Polen oder Argentinien) habe ich Bekannte und Freunde gefunden. Das wäre ohne Englisch niemals möglich gewesen.


    Als jemand, der sich sehr schwer mit Fremdsprachen tut und tat: Je früher man mit einer solchen anfängt, umso leichter wird es. Und mit Englisch sollte man anfangen, um eben diese internationale Sprache zu sprechen. Alles andere ist Bonus. Mit Englisch kommt man in jedem Berufsumfeld weiter, mit Latein doch eher sehr eingeschränkt.


    Die Frage ist sowieso: Warum braucht man ein Latinum? Niemand spricht es, es ist sozusagen nutzloses Wissen. Man kann es auch nicht in einem Gespräch trainieren, also vergisst man es auch wieder. Man belegt also Kapazitäten des Kindes, ohne auch nur einen Hauch Nutzen zu haben. Das empfinde ich nicht als zielführend. Das Kind wird in den nächsten Jahren mit so viel unterschiedlichem Stoff (Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Mathematik, Sprachen, ...) bombardiert, dann lasst es wenigstens etwas machen, was es später noch benötigt - auch ohne nutzloses Zeug wird es anstrengend genug.


    Mal davon abgesehen, dass es in einem Alter ist, wo es mit Sicherheit noch keinen wirklich festen Berufswunsch hat (bzw. sich dieser in den nächsten Jahren noch einige Male ändern und der Realität anpassen wird), selbst wenn es Medizin oder Jura studieren will: Ich habe gerade mal geguckt: Weder für Medizin, noch für Jura ist ein Latinum heutzutage erforderlich.


    Wenn es sich herausstellt, dass das Kind sprachbegabt ist, und es später in diese Richtung will, dann wird es für das Kind auch kein Problem sein, diese Sprache dann auch zu erlernen. Ich kenne Dolmetscher und Historiker. Diese Menschen schaffen sich die 5. und 6. Sprache quasi im Vorbeigehen drauf. Das ist eben deren Hobby und Veranlagung. Ebenso, wie ein IT-ler sich die 10. Programmiersprache aneignet, wenn notwendig oder der Fleischer die Anatomie des nächsten Wildtieres. Das wird dann aber im Studium oder der Ausbildung noch rechtzeitig kommen.


    Meine Meinung ist (ich wiederhole mich): Nutzt die Kapazitäten des Kindes für etwas, dass es mit höherer Wahrscheinlichkeit noch benötigt (Englisch: 100% sicher, bei was auch immer der zukünftige Lebensweg sein wird, ob nun Beruf oder Reisen oder sonstwas). Danach empfehle ich eine Sprache, die auch weiter verbreitet ist. Spanisch oder Russisch, wenn möglich. Wenn nur Französisch angeboten wird (wenn ich das richtig verstanden habe), dann das (auch wenn ich es gehasst habe damals). Immer noch besser als gar keinen Nutzen zu haben ;) Selbst ein heutiger Arzt kann mit Sicherheit mit seinem Latinum nix mehr im Beruf anfangen. Außer dass er manche Wortstämme von Fachbegriffen vielleicht irgendwie einordnen kann. Aber das lernt man dann im Studium noch früh genug. Und bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

    Ja, stimmt. Ich werde jetzt da einen Punkt machen. Auch weil ich denke, dass ich mein Anliegen schon klar rüber gebracht habe.

    Schade, hätte gern deine Sichtweisen zu meinen Gedanken gelesen. Für fehlende Moderation können wir nix, das Thema ist an sich - sachlich geführt - ein sehr spannendes und gibt noch viel her; warum abbrechen, wenns am Schönsten ist? ;)

    Und mich dann über durch die gegend schleichenden Leute aufregen? Mich über nervige Musik in Läden aussetzen? Unnötig ne Covid Infektion, die zu verhindern ist, riskieren?....

    This! Schlechtere Sortimente (ich kann mich nicht an einziges Mal erinnern, wo ich im Einzelhandel WIRKLICH das bekommen habe, was ich gesucht habe). Nur wenn ich wirkliche Beratung benötige, dann suche ich mir einen spezialisierten Einzelhändler und zahle gern den Mehrpreis der Beratung. Aber in 99% aller Fälle bringt mir der sogenannte "Einzelhandel" nix. Was ist das überhaupt? Einzelhandel? Der Großteil der Firmen auf der Straße sind doch am Ende auch nur Teil einer riesigen Kette. Inwiefern sind die besser als Amazon?

    Und eben schlecht bezahlt? Häää? Und du meinst wirklich, dass körperliche Arbeit zurecht schlecht bezahlt sein darf?

    Wo genau liest du in meinem Beitrag das Wort "zurecht"?


    Bitte keine Worte in den Mund legen, die nie da waren. Ich habe lediglich geschlussfolgert, denn in aller Regel sind die schweren körperlichen Arbeiten (Lieferdienste, Bauarbeiten, Müllabfuhr, ...) eher schlecht bezahlt. Ob das "zurecht" passiert oder nicht, davon habe ich nichts gesagt.


    Man kann schon davon ausgehen, dass man in unserer Gesellschaft "körperliche" und "geistige" Berufe trennen kann (auch wenn es Graubereiche gibt, natürlich). Für eher "geistige" Berufe hat man in der Regel eine lange Ausbildung zu bestehen (mit in der Regel hohen Kosten). Der Lohn für die Ausbildung (Abitur, Studium, ggf. Promotion, ständige Weiterbildungen, ...) und das investierte Geld ist dann oft der besser bezahlte Job: Man hat Spezialwissen, ist also nicht no leicht zu finden oder ersetzen, das macht einen für Arbeitgeber "wertvoller" (Achtung! Nicht menschlich, natürlich! Aber als Arbeitskraft). Körperlich anspruchsvolle Jobs, vor allem im Niedriglohnsektor, bedingen oft keine oder nur einer deutlich kürzere Ausbildung - sie sind austauschbarer und damit schlechter bezahlt.


    Ob man das System gut findet, oder nicht - das überlasse ich jedem selbst. Aber Fakt ist, das ist das System, in dem wir leben.


    Die Alternative ist: Jeder bekommt immer alles, was er will, alle das gleiche, egal welche Arbeit er verrichtet. Hatten wir hier im Osten schon einmal, nannte sich Sozialismus. Dort stellt sich aber die Frage: Warum sollte jemand die Mühen auf sich nehmen, ein Medizinstudium hinzulegen, wenn er einen 8-16h Job an der Supermarktkasse haben kann mit dem gleichen Ergebnis.


    Und ja, wenn man will, dass die Amazon-Mitarbeiter alle bessere Arbeitsbedingungen bekommen (und die aller anderen Firmen auch, s. mein Beitrag oben), heißt das in Konsequenz, dass alle dafür mehr ausgeben müssen (entweder seitens Staat mittels Steuern oder eben durch direkte Preisanpassung der Wirtschaft; oder eben indirekt, indem man sich weniger leistet), ergo weniger in den Taschen (oder weniger Besitz/Dienstleistungen/whatever) haben und prinzipiell schlechter gestellt sind als momentan. Dazu muss man genauso bereit sein. Und dann stellt sich wieder die Frage von oben: Warum sollte jemand eine lange Ausbildung in Kauf nehmen, wenn er dann doch nicht besser gestellt ist, als die Kassenkraft, die zwar mit Sicherheit gute und schwere Arbeit leistet, aber die dennoch von fast jedem Beliebigen erledigt werden könnte - im Gegensatz zur Arbeit eines spezialisierten Arztes, Ingenieurs oder Anwalts.


    Dazu kann man sicherlich sagen: "Joah, ich würde das machen." Das wäre sehr löblich und ehrenhaft, wenn es dann wirklich bis in letzte Konsequenz so wäre. Aber die meisten Menschen würden das doch wohl eher nicht tun, und wir hätten bald ziemlichen Mangel an Fachkräften und einen großen Überschuss an Helfershelfern - ausgenommen halt die paar sehr zu beneidenden Menschen, die ihre Beruf wirklich ausschließlich (!) der Leidenschaft wegen ergriffen haben (zeige mir den Anwalt, der ein Jurastudium durchzieht, nur weil es ihn fesselnd interessiert und nicht auch wegen der Aussicht auf Wohlstand).


    Und nochmal: Wie ich dazu stehe, dazu habe ich mich nicht geäußert. Ich hab hier nur ein paar Anregungen zur Diskussion gestellt; Fragen bzw. Thesen, die mir zu dem Thema einfallen. Denn aus meiner Sicht, ist es sehr einfach, Amazon zu beschimpfen, aber sehr viel schwerer, die Konsequenzen zu überblicken (was ich auch nicht kann).

    Ich stimme Gabumon hier mal zu. Ja, Amazon ist sicherlich kein Heiliger. Aber zeige mir den Konzern, der das ist, insbesondere im Niedriglohnsektor. Arbeiten sind gerade in diesem Bereich extrem körperlich anstrengend - und eben "schlecht" bezahlt. Was "schlecht" bedeutet, davon hat wiederum jeder eine andere Vorstellung. Es wird viele geben, die unzufrieden sind. Es gibt aber, und mit einigen Logistikmitarbeitern von Amazon habe ich direkt reden können, auch zufriedene Leute. Es gibt überall solche und solche.


    Auch in vielen anderen Firmen gibt es genügend Dinge, die man als "Ausbeutung" bezeichnen kann. Das ist nun einmal Teil des Kapitalismus: Der Arbeitgeber will möglichst viel aus dem Arbeitnehmer rausholen und geht dabei eigentlich immer an die legalen Grenzen und überschreitet sie mit Sicherheit auch häufig, weil der AN sich oft nicht wehrt oder wehren kann. Das ist aber kein Amazon-Problem, sondern ein Problem des Systems.


    Auch in besser bezahlten Bereichen kann man "Ausbeutung" erleben: Massive Überstunden im Management, krasser Druck seitens Kunden führen auch in diesen Bereichen zu starken, vor allem psychischen Krankenheiten (Chronischer Stress, Burnout, etc.). Auch der kleine Einzelhändler hat mit Sicherheit keine tollen Arbeitsbedingungen: Minimalster Lohn ist auch bei Einzelhändlern an der Tagesordnung, ebenso wie Überstunden und viel Druck.


    Ergo: Ich verstehe die Kritik an Amazon. Aber bitte immer ein wenig relativieren. Es ist ein riesiger Konzern, es gibt dort gute und schlechte Seiten - wie einfach überall. Es gibt meiner Meinung nach kein Unternehmen, das ausschließlich aus Engeln besteht und mehr an die Menschen als an sein Geschäft denkt. Weil dann wäre es vermutlich eher ein gemeinnütziger Verein oder sowas. Jeder, der Geld machen will, will das Maximum rausholen bei minimalstem Einsatz. So ist das System. Und so ist auch das menschliche Denken. Mehr noch: Es ist natürliches Denken. Auch in der Natur hast du genau dieses System überall... Das muss man nicht gut finden, man kann persönlich etwas dagegen tun, bspw. Amazon nicht nutzen, das ist völlig ok. Aber es gibt eben immer auch die andere, meiner Meinung nach, valide Sicht.

    Ich muss mich jetzt mal outen. Ich bin großer Fan der frühen Sportis (ersten 3 Alben). Für mich ist das Gute-Laune-Musik. Ich finde sie haben auch einen ganz eigenen Stil, der nicht jedem zusagen mag, aber durchaus markant ist.


    Live habe ich sie bereits 3x sehen können und insbesondere an das erste Konzert kann ich mich sehr sehr genau erinnern. Live sind sie *deutlich* rockiger als man erwartet (und als wir erwartet hatten). Die komplette Halle hat gut Stimmung gemacht, sogar die einzelnen Moshpits (!!!) wirkten absolut nicht fehl am Platze.


    Ich hätte also nix dagegen, die Sportis in ihrer aktuellen Version mal wieder zu sehen, auch wenn ich irgendwann bei den Alben ausgestiegen bin. Dennoch: Die ersten drei Alben höre ich immernoch sehr sehr gern hin und wieder (ebenso wie das zugehörige Live-Album).


    Was jetzt sonst Vorbands der Hosen angeht:

    Hmm, ja, (die sehr frühen) Beatsteaks, später Bad Religion, klar. Gut gefallen hatte mir 2013 auch Schmutzki, die ich danach allerdings komplett aus den Augen verloren habe.


    Ansonsten fällt mir auch Anhieb nix ein, was ich wirklich mochte. Von "mja, ok" bis "boah, wann hört das endlich auf" ist alles dabei (Mit Broilers bspw. konnte ich nie etwas anfangen...)

    Vermutung:


    Impfpflicht heißt hier: Muss geimpft sein. D. h. man hat jetzt bis Februar Zeit, sich zwei Schüsse setzen zu lassen, inkl. angemessener Wartezeit dazwischen.

    Und wo haben sich Geimpfte welche es NICHT beruflich zusätzlich müssen testen lassen???

    (ist lustig, die Äußerungen von blockierten Usern nur als Zitat in anderen Posts zu lesen -- aber das reicht hier auch...)


    Ich bspw. teste mich regelmäßig sowohl mit Schnelltests als auch hin und wieder mit PCR, einfach weil a) Impfung nun mal nicht 100% sicher ist und b) ich weiterhin ansteckend sein kann, auch ohne Symptome und ich deshalb meiner Verantwortung bewusst bin. Und ich kenne einige, die das ebenso tun.


    So, und nu? (Ich weiß, das ist rhetorisch, da eh nie eine Antwort kommt)

    Ich finds auch sehr lustig. Hab sehr gelacht und sogar einen ganz kurzen Moment über einen Kauf nachgedacht. Hey, wenn ich einen großen Teil meines Lebens mit dem Logo und Spruch auf meine Sweatshirts rumrenne, warum dann nicht auch danach? :D


    Aber ja, ich hatte den gleichen Gedanken wie Milhouse


    "Biologisch abbaubar" klingt nicht so, als würde die halten bis mein statistisch wahrscheinlichster Ausknipstermin da ist.

    So, der Vollständigkeit halber hier nochmal mein kleines Review:


    Eigentlich wollte ich bekannte Maßen ja nicht hin. 45 Ocken und Mindestabnahme 2 Karten fand ich frech. Zumal mich weder das Thema irre reizt und ich zudem im letzten Jahr schon im Brecht Ensemble das Vergnügen hatte, zum Stillsitzen verdammt zu sein.


    Und doch. Der Lieblingsmusiker keine 3 km von der eigenen Haustür weg... Da kann man zumindest mal vorbei schauen und zur Not von außen zuhören. Allerdings hat es keine Minute gedauert, dass sich einer fand, der mir einen Platz neben sich für einen geringen Obolus und ein Freibier anbot. Das mit dem Freibier war so eine Sache, das musste nichtmal ich bezahlen, das gab es vor, wie schon beschrieben, nämlich für alle gratis. Super.


    Die Veranstaltung war überraschend gut. Ein paar bekannte Gesichter getroffen, also eigentlich die, die man immer und überall trifft, wenn es entfernt um die Hosen geht, geschnackt, gelacht, und dann gings pünktlich los.


    Ich hatte wirklich Freude dran. Endlich wieder mal sowas ähnliches wie Normalität. Gemeinsam feiern, gemeinsam gröhlen. Selbst TwD und Steh auf haben Spaß gemacht. Es ging nicht ums Lied, sondern um das viel zu lange vermisste Konzertgefühl. Das Wetter hat sein Übriges getan. Ich war glücklich.

    Hab ich auch gefragt: Die Antwort war:


    "Weil wir nett sind." Ich ziehe die Augenbrauen skeptisch hoch. "... und weil wir hoffen, dass ihr dann das Bier von uns liefern lasst."


    War das dort nebenan gebraute Bier.


    Aber gaaaanz am Ende wollten sie dann plötzlich 3,50€ fürs Bier. Nichts für die Softdrinks. Aber da hatte jeder schon mehrere Biere gehabt, nehm ich mal an :D

    Puuh, Jungs und Mädels!


    Jetzt geht sich jeder mal nen Bier holen, ne Runde laut Mucke aufdrehen und dann kommen wir alle mal wieder runter, bitte.


    Wir sind alle fertig mit den Nerven, uns allen fehlen die Konzerte und das Feiern. Aber bitte lasst uns zumindest den Anschein wahren, dass wir uns alle noch einen Funken Menschlichkeit erhalten konnten in dieser sonst schon so beschissenen Zeit!


    Danke.


    *zisch... ahhhh*

    Mein lieber Rollmops,


    ich habe dir wirklich viele Gelegenheiten gegeben, sachlich in die Diskussion einzusteigen. Doch du ignorierst Argumentationen, ja sogar direkte Fragen an dich.


    Stattdessen pöbelst du hier weiter rum mit deiner kaputten Tastatur (deine Shift Taste, sowie Fragezeichen und Ausrufezeichen klemmen) ohne irgendeinen Zusammenhang und ohne irgendwie auf Gesagtes einzugehen, es vielleicht sogar argumentativ zu widerlegen.


    Und du wunderst dich, dass alle Kinder doof zu dir sind und keiner mit dir spielen will. Mein Kleiner, so läuft das Leben halt: Wer nicht auf andere zugeht, braucht sich nicht zu wundern, dass er allein im Sandkasten sitzt.


    So wird das leider nichts mit uns. Plärr ruhig weiter, ich habe leider noch anderes zu tun.


    Machs gut, mein Kleiner.


    *Klick* Ignore.

    Ja, kann sein, nicht unwahrscheinlich sogar. Hat hier aber auch keiner bestritten.


    Warum also behauptest du, wir würden hier blauäugig sein und glauben, dass bald wieder alles normal wäre? Du unterstellst Sachen, die nicht da sind. Du gehst nicht auf Argumentationen oder Fragen ein, pöbelst nur immer den gleichen Mist. Nochmal: Wer genau hat behauptet, alles würde jetzt vorbei sein?


    Außerdem muss man darüber nachdenken, was man dagegen tun kann, dass es möglichst keine Varianten mehr gibt, die uns das Leben weiter schwer machen:


    Varianten sind Mutationen. Mutationen entstehen durch zufällige Veränderungen von Erbgut bei der Fortpflanzung/Teilung/Vermehrung. Um also Mutationen zu vermeiden, muss die Vermehrung des Virus vermieden werden, also die so genannte Ansteckung, die Verteilung des Virus in der Bevölkerung. Impfungen erhöhen die Chance, dass man vom Virus nicht erkrankt oder es weiter gibt. Das liegt daran, dass der geimpfte Körper das Virus effektiver bekämpfen kann, es also daran hindert, sich im Körper auszubreiten - sich zu vermehren.


    Ergo: Impfungen schützen vor Virusvermehrung und reduzieren damit die Wahrscheinlichkeit zufälliger Mutationen und können so Varianten verhindern. Demnach kann man also zu Recht behaupten, dass man bei einer durchgeimpfte Menschheit hoffen kann, den Mist endlich ad acta legen zu dürfen, weil das Virus kaum noch Verbreitungsmöglichkeiten und damit Chancen zu Mutationen hat.


    Dass dies aber auch globales Problem ist, und zahlreiche ärmere Ecken der Welt leider noch nicht das Privileg haben, sich schützen zu dürfen, ist leider noch mal eine andere Diskussion.