Beiträge von BZBE89

    War ja auch in Stuttgart, kann Dir nur zustimmen, Thees ist immer, ob alleine, mit Band oder jetzt im "Danke für die Angst Trio", etwas besonderes. Supergeil war die entspannte Version von "Was wird aus Hannover?", seine Stories und endlich wieder Livemusik.

    "mach immer was dein Herz dir sagt" - 48 Stunden

    Gut, ich muss eingestehen, dass ich wirklich nur ab und zu die Themen verfolge, und mir dann ganz gezielt gewisse Sachen durchlese. Das vorab.

    binda Dich hat niemand angegriffen, brauchst also auch nicht so verschnupft reagieren.

    @KK Immer noch so empfindlich?

    Wenn Ihr so da drauf springt, vielleicht, nur vielleicht, fehlt Euch doch jemand?

    Natürlich gab es schon immer Threads die genervt haben, aber in der letzten Zeit hat sich das ziemlich gesteigert.

    dann mache das doch einfach in den entsprechenden Threads und trage etwas bei, dass es wieder "so wie früher" wird.

    Mach' ich ja, wenn auch nur ganz sporadisch. Siehe The Sins of my youth.

    Jetzt weiß ich auch warum ich hier nur noch selten reinschaue, früher (war alles besser, früher war alles gut....) haben wir Listen geschrieben mit unseren Lieblingssongs, haben dadurch neue Musik kennengelernt. Heute: Unsere Hass-Songs, sagt mal Leute, geht's noch?

    Wem die Badlands gefallen hat kann hier ungehört zugreifen.

    Wunderschöne, melodische Songs. Und mit 'I tried to confess and no one believed me' einer der besten Songs die in diesem Jahr, ach was, in den letzten Jahren, geschrieben wurden. Allein schon das Gitarrenspiel am Anfang und Ende des Songs, schöner geht's nicht.

    Es gibt wohl noch ein paar Exemplare... .

    Das ganze liest sich schon arg Ultra-verherrlichend

    War wohl auch die Intention des Forschers. Zum damaligen Zeitpunkt war ja ausser der Stimmungsmache von Gabumon, Mario Basler und Konsorten noch kaum was veröffentlicht. Inzwischen wird da wohl auch etwas differenzierter darüber diskutiert. Und ich habe meine Infos aus dem Dunstkreis der Sankt Pauli Ultras, was auch noch mal 'ne andere Sache ist (politisch und gesellschaftlich).

    Was glauben die wer sie sind?

    Die Bewahrer der Fankultur, was sonst?

    Kann man natürlich eine andere Meinung dazu haben.:)

    Fakt ist jedoch, dass die Vereine und der DFB gerne die Stimmung der Ultras, und die kommt in dem Maß nur von den Ultras, annehmen. Schau dir z.B. die Choreos von den Frankfurtern im Europapokal an. Alle, einschliesslich DFB, sind da stolz drauf. Und gerade deshalb wird auch seit Jahren, seitens der Vereine und des DFB, ein oder beide Augen zugedrückt, wenn es um Pyrokontrollen oder ähnliches geht. Nach außen zwar Geldstrafen, um z.B. Dich zu beruhigen, aber im Enddefekt sind die doch froh, dass es im Stadion sehr viel friedlicher abläuft als früher.

    Und jetzt kommen sie ohne Grund, die Hoppenheimer sind nämlich auch keine Engel, daher und riskieren mal wieder einen Machtkampf. Und wenn man dann noch deine Lieblingszeitung :kotz: und andere Idioten (ehemalige Fussballspieler, denen man ihren Fussball kaputt macht) zu Wort kommen lässt. Dann ist sowieso die Meinung von 80 Millionen vorgefertigt.

    Dabei gäbe es genug wichtige Probleme. 'nuff said.

    Und Vogtländer hat Recht.

    Ich sehe aber hier auch die Vereine in der Pflicht was gegen ihre Chaoten zu unternehmen.

    Die "Chaoten" haben sich jetzt wieder ganz gut selbst im Griff, siehe die kreativen Plakate der letzten beiden Tage.

    (Dietmar Hopp, Sohn einer Mutter), keine Beleidigung und doch weiß jeder Bescheid.

    Ist ja auch so, dass laut 3-Stufen-Plan, zwei Schüsse frei sind. Und auf einen dritten Versuch hat es niemand ankommen lassen.

    Aber da braucht man mit Dir wahrscheinlich wirklich nicht zu diskutieren.

    @KK, du warst ja auch mit dem FCK unterwegs, wenn ich es noch richtig weiß.:)

    Ein Fanforscher zum Thema: Ultras und Rassismus

    "In Deutschland war mit dem Aufkommen der Szenen gegen Mitte der Neunzigerjahre zu beobachten, dass sowohl das Thema Gewalt als auch das Thema Rassismus abgenommen haben. Was genau ist da passiert?

    „Die Ultra-Kultur hat das Stimmungsmonopol in den Kurven. Dadurch stehen sie stärker im Fokus und haben eine gewisse Verantwortung, die ihnen von den Vereinen, Verbänden und auch den anderen Fans zugeschrieben wird. Diese Verantwortung nehmen sie auch an. In dem angesprochenen Zeitraum gab es in Deutschland einen aktiven Diskurs, etwa in den „Fanzines“, den Magazinen der Anhänger, aber auch durch das „Bündnis aktiver Fußballfans“ (B.A.F.F.), die fankulturelle und fanpolitische Themen vorangetrieben haben. An diese Diskurse haben die Ultras angeknüpft. Bestimmte Formen der Diskriminierung wurden einfach als nicht mehr zeitgemäß empfunden. Es fand ein Bewusstseinswandel statt. Eine Abwertung des Gegners gehörte zwar nach wie vor dazu, aber diese Abwertung muss eben nicht durch eine rassistische oder antisemitische Abwertung passieren. Wenn damals noch solche Gesänge aus der Kurve kamen, wurde eben nicht mehr in diese eingestimmt, sondern sie wurden mit einem Support-Gesang für das eigene Team überstimmt. So haben die Ultras auf dieser für alle im Stadion akustisch wahrnehmbaren Ebene dafür gesorgt, dass bis heute rassistische Schlachtrufe oder Gesänge viel weniger oder gar nicht mehr wahrnehmbar sind.“"

    Der gesamte Bericht

    Wollen wir doch mal sehen wer am längeren hebel sitzt. So 100-150 "Ultras" oder 70000 Stadionbesucher denen das ganze schon so auf den Sack geht...


    Ich mein, würdest du mit Leuten reden die dir Todesdrohungen entgegen halten, dich als Hurensohn beschimpfem etc? Ich nicht, ich würd eher dafür sorgen das die Polizei da durchgreift...

    Ich bin immer noch der Meinung, dass das geht und wichtig ist. Das Problem an der Sache sind ja die festgefahrenen Meinungen.

    Ich diskutier' oft genug mit meinem Sohn, der zumindest im Dunstkreis der St. Pauli Ultras ist, über diese Sachen. Unter anderem auch über Polizeigewalt gegenüber Linken und Fussballfans. Allerdings sehe ich auch keinen Sinn dahinter Dietmar Hopp als Feindbild zu sehen und Ihm mit dem Tode zu drohen, das ist Schwachsinn.

    Vielleich bin ich ja auch zu naiv, für mich gibt es aber nur diese eine Alternative: Alle an einen Tisch, und zwar erstmal gleichberechtigt.

    Wir leben schliesslich in einer Demokratie und da muss das möglich sein.

    Es ist wie fast überall in unserer Gesellschaft, zu wenig Kommunikation, zu viele Machtspiele, zu viel Hass usw.

    Die Ultras fühlen sich von der DFL, dem DFB oder der Polizei/Ordnern schlecht behandelt, oder beschissen. Hopp wird beleidigt und bedroht, spricht vor 10 Jahren mit Fan-Vertretern, sieht jetzt aber keinen Sinn mehr in Gesprächen. Der DFB macht was seinen provinziellen, nicht über den Rand hinaus schauenden, Offiziellen gerade so gefällt. Mal wird 'ne Regel so ausgelegt, mal so.

    Rassismus vor 2 Wochen wird nicht geahndet und wenn jetzt Hopp beleidigt wird geht die Welt unter. Er ist ja schliesslich einer von "uns Guten".

    Sehr schwieriges Thema, aber allen Beteiligten würde es sicherlich gut tun, sich gleichberechtigt an einen Tisch zu setzen, und miteinander zu sprechen. Ansonsten werden sich die Fronten nur noch weiter verhärten.

    Gabumon, deine Aussagen dazu sind zwar die Meinung vieler, aber sicher nicht zielführend.