Beiträge von VerschwendeDeineZeit

    Und Grippe? Achja... interessiert keinen


    Ich erwarte dann nächstes Jahr das bei den ersten 500 Grippeinfizierten auch alles abgesagt wird...

    zudem: die Grippe-Todesfälle werden übrigens nicht direkt ermittelt sondern als Delta zwischen der "normalen" Sterblichkeit außerhalb der Grippesaison und den Todsfällen in der Grippesaison. Diese indirekt ermittelte Zahl kann jedoch nicht ausschließen dass da noch weitere Todesursachen die in der Grippesaison ebenfalls auftreten mit drinnen sind.

    Zudem weiß man auch nicht wie lange die Anzahl der Infizierten sich weiter exponenziell erhöhen wird, ob es im Sommer besser oder schlimmer wird.

    Die Mortalitätsraten sind auch mittlerweile detaillierter untersucht, ab einem Alter von 60 liegen sie bei ca. 2%, das geht bis auf 25% ab einem Alter von 80.

    Gegen Grippe kannst du dich impfen lassen und hast eine ziemlich hohe Schutzwirkung (und ein Stück weit selbst schuld, wenn du dich sonst ansteckst), bei Corona nicht.

    Wenn mehrere Tausend Fälle gleichzeitig ins nahegelegene Krankenhaus müssten (20% der Fälle verlaufen mit schwerer Symptomatik), dann reichen die Betten nicht aus, sind die Ärzte und Pfleger evtl. selbst erkrankt und infektiös, müssen also schwere Fälle unversorgt bleiben.

    Aber klar, immer nur auf die "kleinen" Zahlen schauen. Für dich oder mich vielleicht ein Schnupfen, für deine Oma/deinen Vater vielleicht ein hohes Todes-Risiko.

    Finde ich jetzt gar nicht spannend...

    Viel interessanter fände ich wenn Campino oder auch einer der anderen Vier mal bei diesem Zeit Podcast aufschlagen würde. Das ist aus meiner Sicht die viel spannendere Long Form heutzutage. (https://www.zeit.de/serie/alles-gesagt). Da habe ich schon ein paar gute gehört, incl. der Ausgabe mit Herbert (war eine Empfehlung aus dem Forum damals, ich glaube von Ka-Ko)

    Dass es nun als falsch gilt, dass in Thüringen bürgerlich-liberale Abgeordnete für einen bürgerlich-liberalen Kandidaten gestimmt haben, nur weil die AfD so clever war, da mitzustimmen, ist nicht unproblematisch. Die hatten das Mandat bürgerlich-liberaler Politik, das haben sie ausgeübt und letzten Endes hätte man das auch annehmen können, ohne der AfD Zugeständnisse machen zu müssen

    Danke für deinen langen Beitrag. Ich könnte zu vielen Themen was schreiben, aber erstmal möchte ich nochmals auf den Kernpunkt kommen.

    Sich mit Stimmen der AFD wählen zu lassen, trotz der Beschlusslage mit der AFD nicht zu kooperieren, bleibt ein Problem, auch wenn man es vorher vielleicht nicht erwartet hätte. Sich einer Wahl zum Linken als Ministerpräsident zu enthalten ist eine andere Sache.

    Wie hätte der Kümmerlich eigentlich irgendetwas voran bringen sollen ohne von der AFD darin toleriert zu werden? Oder ohne die Kooperation von der Linken? Er wäre mangels Gewicht der eigenen Partei zur Marionette der anderen Parteien geworden, mit fatalen Folgen.

    Ich bin einigermaßen erschüttert dass du darlegst, die AFD sei deiner Meinung nach die einzige mögliche konservative Opposition für die deutsche Parteienlandschaft.

    Nun müsste durch die Vorgänge in Thüringen inzwischen jeder Volltrottel mit 2 Hirnzellen gemerkt haben, dass die AFD keine Partei nach im Sinne unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung ist, sondern eine auf Umsturz und Systemabschaffung ausgerichtete reaktionäre und totalitäre Vereinigung. Wer heute noch die AFD wählt ist entweder waschechter Faschist oder nützlicher Vollidiot. Von wegen Volksentscheid nach Schweizer Vorbild, das ist doch alles Schafspelz.

    Natürlich braucht es eine konservative Partei. Die AFD ist das nicht. Die CDU ist das, wenn auch mit geringerem Gewicht als noch vor ein paar Jahren. Doch auch wenn in einem Bundesland eine sehr ungewöhnliche Situation besteht, dass die CDU sich der Linken annähert oder annähern muss, so ist die Situation im Bund oder in anderen Bundesländern (Sachsen/Sachsen-Anhalt mal außen vor) weit davon entfernt ähnliche Entwicklungen zu nehmen. Die Sonntagsfrage liefert derzeit ca. 15% AFD und 9% Linke. Da fehlt sehr viel, bis im Bund eine Tolerierung der Linken als Regierungspartei durch die CDU/CSU notwendig würde um Einfluss der AFD auf unsere demokratischen Systeme zu verhindern. Und in vielen Bundesländern gibt es tatsächlich konservative Alternativen zur Union, meist heißen die ähnlich wie Freie Wähler. IN Bayern sind sie sogar Koalitionspartner.

    Ob es jetzt einen Rechtsruck der CDU braucht, das sehe ich auch nicht so plastisch. Die Faschisten bleiben Faschisten, da hilft kein "Rechtsruck" es sei denn man will ebenfalls Faschistische Partei werden. Dieses Klientel wird sich entweder selbst eines Besseren besinnen oder für unsere Gesellschaft verloren sein. Bleiben die Protestwähler. Da sind wir wieder oben. Es braucht für eine konservative Kraft eine klare Kante nach Rechts und es braucht eine Idee davon was "Konservativ" heute eigentlich ist und was nicht.

    Wer AFD-Wählern um die Ohren hauen will was er da wählt, dem sei dieser Artikel empfohlen, zeigt er ganz genau was der Faschist Höcke, Zentrum und Vorsitzender der AFD, will. https://gegneranalyse.de/das-weltbild-des-bjoern-hoecke/

    Wären sie positiv gewesen, gäbe es diese Kritiken nicht.

    Naja, dann bliebe es das selbe Problem. Aus einer Menge von X nur einen geringen Anteil überhaupt zu screenen, nämlich nur den Anteil der Zug fährt. Dann bleibt doch trotzdem das Risiko dass aus der wesentlich größeren Menge an Individualverkehr Fälle unerkannt durch die Gegend fahren, ob man nun einen Treffer landet oder nicht.

    Ich denke mal als Einzelner ist derzeit keine außergewöhnliche Verhaltensänderung angesagt. Gesellschaftlich ist jedoch schon dringend angeraten sicherzustellen dass man mit einem stärkeren Befall rasch und souverän umgehen kann. Gestern zwei Züge am Brenner festzuhalten mit ca. 500 Fahrgästen während in Autos, Bussen etc. massenhaft Leute hin und her reisen ist halt schon eine zweifelhafte Aktion. Hingegen das Abriegeln von Orten mit Fallhäufungen scheint mir sinnvoll.

    Der Arbeitnehmer kann sonst ja auch kündigen, eine solche Befristung schafft nur Unsicherheit für den Arbeitnehmer. Sachgrundlose Befristungen sind z.B. ein Übel an Universitäten und bereiten dort hohen Verwaltungsaufwand. Wenn man in Unis keinen Einblick hat denkt man traditioneller Weise dass dort easy Living vorherrscht, in meinem Umfeld sehe ich aber dass die Beschäftigungsverhältnisse dort auch nicht mehr sind was sie im letzten Jahrhundert mal waren.

    Ich weiß dass in Bayern diese Berufsberatung ziemlich aufgebohrt wurde. Die Woche Praktika die die Gymnasiasten machen ist aber meines Erachtens nicht hilfreich, ist eher eine Aufgabe für Elternnetzwerke nach dem Motto: "kannst du meinen Lümmel ne Woche betreuen?". Das müsste besser politisch unterstützt werden.

    Und dann diese ganzen Gänge zur Berufsberatung, das ist nach wie vor offenbar völlig an der Lebenswelt vorbei. Da werden dann Tests gemacht und dann kommt sowas raus wie "Du eignest dich als Busfahrer, Polizist oder Atomphysiker".

    Wir brauchen eigentlich eine viel stärkere Veränderung unserer Denkweise über den Lebensablauf. Diese Einteilung in drei Phasen: Lernen, Arbeiten, Rente, finde ich völlig 19. Jahrhundert. Lebenslange Beschäftigung bei einem Arbeitgeber, in ähnlicher Funktion jahrelang, die damit einhergehende Entfremdung Arbeit/Leben, ist doch völlig durch. Dadurch dass sich ständig so viel verändert sollte allen die Möglichkeit gegeben werden darauf reagieren zu können. Job unterbrechen für wirkungsvolle Fortbildung, andere Arbeitszeitmodelle als diese 40-Stunden-Maloche, Fortbeschäftigung auch nach Renteneintrittsalter in geringerem Ausmaß, sofern man will und kann. Vielleicht wäre da eine Art Bedingungsloses Grundeinkommen sinnvoll. Auch um der Ausbeutung von Arbeitenden vorzubeugen.

    Es macht schon einen Unterschied ob Menschen lediglich in ihrem Umfeld sozialisiert werden oder ob sie auch mal aus dem Umfeld raus kommen. Der zukünftige Investmentbanker wird vielleicht ein wenig weiter bei seinen Entscheidungen denken als nur an seinen unmittelbaren Gewinn und Bonus wenn er die Realität der Nichtprivillegierten mal mit eigenen Augen gesehen und erfahren hat. Auf der anderen Seite kann es jemanden aus einer schwierigen, nichtprivillegierten Schicht gut tun mal aus seinem Millieu raus zu kommen und zu sehen dass man von anderen für seine Arbeit geschätzt werden und weiter kommen kann als ihm sein Umfeld einredet.

    Und hinsichtlich Regeln muss man ja auch mal sehen dass Regeln die positive Folge haben dass sie Konfliktpotenzial vermindern.


    @Gabu: bitte mal nachsehen welche private Unternehmen MIlliardengewinne in der Pflege machen, mir fällt da nur Siemens und General Electric ein...

    Den Mut dazu muss natürlich erstmal jeder haben und da wäre ein niederschwelliges Beschwerde-Management natürlich hilfreich, bei dem man dann z.B. telefonisch in Erfahrung bringen kann, ob die kurzfristige Einteilung in einen Sonderdienst zulässig ist oder nicht.

    Wie wichtig und hilfreich sowas ist kann man an der Entwicklung der Zwangsarbeitsituation bei der Baumwollernte in Usbekistan sehen. Das System war bis 2016 ein staatlich gesteuertes System der Zwangsarbeit. Der neue Präsident hat das System gesetzlich abgeschafft, die Strukturen blieben aber wie zuvor, trotz Strafen für die Verantwortlichen. Erst die Einführung von Hotlines für Telefon und Telegram 2019 haben das System durchbrochen.

    Empowerment durch Kommunikation

    Wo steht den das es eine Frau sein muß! Von „Großer Liebe“ ist die Rede mehr nicht.

    Hey, dann sollten die Jungs mal ihre Bilder an Kölle schicken, da wird der Orth bestimmt nicht NEIN sagen können.

    Naddel, wie wärs mit nem Klon oder einer Puppe?

    Glaub mir, Naddel, der Gabu kennt sich da aus. Und er ist nicht der Kumpel mit der Begegnung der außergewöhnlichen Art.

    Aber auch andere Mütter haben schöne Söhne.