Beiträge von Conse

    Wenn ich mir aus Hell und Dunkel ein (sehr langes) Einzelalbum zusammenbasteln würde, sähe das so hier aus:

    1.KFM

    2.Plan B

    3.Wissen

    4.Dunkel

    5.Warum spricht niemand über Gitarristen?

    6.Anti

    7.Das letzte Lied des Sommers

    8.Clown aus dem Hospiz

    9.Ich, am Strand – 4:22

    10.True Romance

    11.Kraft

    12.Schweigen

    13.Tristesse

    14.Wer verliert hat schon verloren

    15.Polyester

    16.Fexxo Cigol

    17.Besser

    18.Alle auf Brille

    19.Erhaben

    20.Our Bass Player hates this Song

    21.Leben vor dem Tod


    Interessant für mich dabei, dass sich diese Songs fast genau halb und halb auf beide Alben verteilen. Die "Hell" hatte mir ja schon sehr gut gefallen, die "Dunkel" ist mir noch zu früh um ein Urteil zu fällen, aber alle genannten Songs finde ich mindestens sehr ordentlich oder besser.


    Meine persönlichen Highlights sind bislang "Erhaben" und "Our Bass Player hates this Song". Aber auch der Anfang des Albums mit den ersten 3-4 Tracks geht gut rein, finde ich.

    Edit: Nachtrag. Was soll denn bitteschön "Danach" - der Biersong auf Hell war schon blöd genug, also macht man den einfach nochmal in langsam mit pseudo-ernstem Text?

    Was zumindest ja am Rande auch im Originaltext der Band durchschimmert: Das ist kein Problem von Infektionszahlen, sondern wieder mal ein politisches. Wir könnten längst flächendeckende Konzepte für Großveranstaltungen haben. Mit 2G, oder sogar 2G plus Test. (Oder sogar 3G, das scheint aber in Deutschland nicht salonfähig). Wie auch im letzten Jahr schon hat die Politik es vorgezogen, NULL vorauszuplanen, die eigenen Versprechen zu brechen und ist jetzt auf einmal überrascht, dass auf den Sommer der Herbst folgt, oder dass sich Impfunwillige nicht impfen lassen wollen.


    Schade, die Hallentour hätte sicher mehr Spaß gemacht, als die großen Dinger nächstes Jahr...

    ich finds okay, nicht mehr, nicht weniger. Positiv anzumerken ist aber auch hier, dass es etwas mehr nach Band klingt, als so einiges vor der "Hell".

    Das mit den Gesundheitsämtern ist etwas fadenscheinig.

    Erstens ist das jetzt das zweite Jahr in Folge, in dem man sich im Sommer bei ruhigen Zahlen und wenig Verläufen nicht drum gekümmert hat, was ggf. im Herbst kommt. Das ist also wenn wieder mal ein Politikversagen und weniger dem Infektionsgeschehen an und für sich geschuldet. Zweitens kann man sich darüber streiten, in wie weit diese Kontaktnachverfolgung jetzt überhaupt noch unbedingt von Nöten ist, wo jeder, der es wollte, Zugang zum Impfschutz gehabt hat. Drittens gibt es da sehr widersprüchliche Angaben. Ich kenne Leute, die zeitweise letztes Jahr wegen Covid in die Gesundheitsämter in Berlin versetzt wurden und die sagen allesamt, dass sie auf dem Höhepunkt der letzten Welle sehr, sehr wenig zu tun hatten.

    Weil die Schweinegrippe und Covid-19 ja auch absolut vergleichbar sind...
    Weil das mit dem größten Skandal seit dem 2. Weltkrieg ja auch unbedingt ernst gemeint war...

    Weil man ja bei einer Ansage für das Lied "Bayern" unbedingt alles ernst nehmen muss...

    Warum ist das zynisch?

    Nur um das klarzustellen, da ging es nicht um eine Maskenpflicht im Allgemeinen, sondern die Art von Maskenpflicht, die nun wirklich keinerlei Sinn ergeben - ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen und ab und an auch reinem Menschenverstand. Wenn 60 Leute 4 Stunden in der selben Kneipe sitzen, macht es für die Aerosolbelastung keinen nennenswerten Unterschied, wenn die für den Klogang ne Maske aufsetzen müssen.

    Falls jemand neben der Selbstdarstellung einzelner Forenmitglieder, absolut asozialen Ansätzen wie anderen Menschen Krankheiten, Tod und Arbeitslosigkeit zu wünschen und dem gnadenlosen sich selbst abfeiern, weil man selbst so schlau und supergeimpft ist, noch mal Inhalte diskutieren will:


    Man täte jetzt in der Tat sehr gut daran, eben nicht auf politische Art und Weise die (indirekte) Impfpflicht einzuführen und zwar schlichtweg deshalb, weil man das in diesem Land nun mal von Anfang an so verkündet hat. Man kann aus virologischer Sicht eine solche befürworten, man kann sie auch aus anderen Gründen ablehnen. Man sollte aber eben, wie es allgemein beim Thema Corona leider lange kaum der Fall gewesen ist, auch ein wenig die Kollateralschäden mit einbeziehen (und damit meine ich nicht die am Rande auftretenden Nebenwirkungen).


    Die Impfbereitschaft von Querdenkern kann man sicherlich eh nicht erhöhen, aber für viele andere, die eben gewisse Sorgen und Ängste haben - die übrigens nicht immer ganz rational sein müssen, aber ich bin mir sicher keiner der Salonklugscheißer hat irgendeine irrationale Angst oder Überempfindlichkeit - kann man was tun. Man kann mit ihnen reden, auch wenn das dauert. Deshalb ist vieles in dem Thread hier ein Beispiel dafür, wie man es vielleicht eher nicht machen sollte und das Statement von den Ärzten ein gelungenes, weil es diese Ängste und Bedenken anspricht ohne in einen arroganten Tonfall zu verfallen. Und auch das Statement der Beatsteaks ist in der Hinsicht durchaus interessant.


    Nun kann man sich darüber streiten ob die Strategie z.B. unserer Nachbarn die richtige ist, nämlich zu sagen: Ab dem Moment, wo jeder sein Impfangebot hatte, gibt es keine Legitimation für Einschränkungen mehr. Völlig unabhängig davon kann man aber natürlich feststellen, dass eine höhere Impfquote durchaus anzustreben ist. Neben der In einer Pandemie mag das normale Leben sicherlich nicht unbedingt das Maß aller Dinge sein, aber so mancher fragt sich zum Beispiel gerade, warum er sich selbst impfen lassen soll, wenn er in Punkto Normalität trotzdem wenig zurück bekommt und in der Waldbühne immer noch nur mit seinem eigenen Haushalt sitzen darf und im Restaurant weiterhin einen albernen Maskentanz hinlegen muss. Das mag nicht sehr clever sein wenn man bedenkt, dass das beste Argument für die Impfung nach wie vor der eigene Schutz ist, aber es sind nun mal Motive die da sind und das übrigens ja nicht nur bei uns, sondern in eigentlich fast allen Ländern, die ausreichend Zugang zu den Impfstoffen haben.


    Deshalb ist das, was z.B. Hamburg, aber auch BaWü und einige andere Länder da gerade vorhaben, gar keine schlechte Idee. 2G als Option für mehr Möglichkeiten, aber nicht als Pflicht. Das sollte man insbesondere der Veranstaltungsbranche möglichst flächendeckend und möglichst bald ermöglichen. Aber auch im Bereich konventioneller Aufklärung kann man noch eine Menge tun, zumal es bei den Ungeimpften ja durchaus auch ein paar interessante demographische Faktoren gibt, bei denen man noch ansetzen kann.


    Aber das ist sicherlich alles nur das mir gespritzte Aluminium, dass da spricht ;)

    Ich weiss, aber entspricht halt auch der realität.


    Man sieht gut das Flaschet überhaupt nicht in der Lage ist Krisen zu bewältigen ohne sich damit selbst Lächerlich zu machen


    Ich mein der verwechelt auch Landshut mit Mogadischu. Laut ihm ist die Transall noch im Einsatz, wenn dass der Grünen Kandidatin passiert wäre. Der rechtsradikale Axel Springer verlag hätte die in der Luft zerrissen...

    Baerbock hingegen kann Kobalt nicht von Kobold unterscheiden, Talisman nicht von Taliban, kennt in ihrem eigenen Wahlkreis den Unterschied zwischen Barnim und Oderbruch nicht und denkt, dass ein Stromnetz als Stromspeicher agieren kann und stellt ihr Unwissen derartig oft permanent zur Schau, dass die Grünen inzwischen fast überall den Habeck hinschicken müssen (der wiederum beim Wort Pendlerpauschale das Wort Pauschale nicht versteht). Der Laschet mag eine Flasche sein, aber er ist beim besten Willen nicht allein damit in dieser Wahl.


    Ansonsten zeigt Afghanistan das ewige Dilemma solcher Außenpolitik. Wenn man erstmal drin ist, kann man eigentlich gar nicht wieder rausgehen. Wie sehr man hier bei den Evakuierungen versagt hat, sehen wir alle. In dem Tempo, mit denen die afghanischen Truppen ihre Natowaffen gleich in den Dienst der Taliban gestellt haben zeigt aber auch, dass offensichtlich nicht nur der Aufbau eines neuen afghanischen Staates krachend gescheitert ist, sondern dass daran von Seiten der Afghanen insbesondere außerhalb von Kabul nie ein nennenswertes Interesse daran bestand.


    Der Westen sollte sich jetzt zwei große Erkenntnisse auf die Fahne schreiben.


    1. So einen Blödsinn nicht wieder zu tun - man kann die fundamentalistisch islamische Welt nicht von Außen retten.

    2. Man kann dieses Phänomen aber auch nicht dadurch lösen, jetzt wieder Millionen Menschen völlig ungefiltert hier aufzunehmen. Hilfe ja, aber mit System.


    Insbesondere Zweiteres ist besonders bitter, denn eigentlich hätte es genug Zeit gegeben, insbesondere denen, die jetzt wegen ihrer Zusammenarbeit besonders gefährdet sind, geordnet rauszuholen, Visaprogramme aufzulegen und so weiter.


    Dass sich unsere Rautengöttin - die uns ja unbedingt damals auch noch in den Irakkrieg mit reinziehen wollte - allen Ernstes hinstellt und als Fazit ein sinngemäßes "Hinterher ist man immer schlauer" raushaut und damit auch weitgehend ohne Kritik durchkommt, zeigt mal wieder sehr deutlich, was Politik in Deutschland im Jahre 2021 noch bedeutet...


    Die Leidtragenden sind jetzt aber natürlich neben denen, die von den Taliban verfolgt werden, auch diejenigen, die dort sehr ungerne in einer besser bewaffneten Steinzeit leben möchten. Denn die gibt es, auch wenn leider schwer zu sagen ist, wie viele das wirklich sind.


    Edit: Was ich leider nicht weiß ist, wie man künftig Evakuierungen und Rettungen stattfinden lassen will, wenn die USA nicht mehr da sind...

    Im Grunde hast du da Recht, zumindest textlich ist das eigentlich auch dort nicht so sehr der Fall gewesen. Vermutlich hab ich einfach diese ganze Feelgood Nummer, die in vielen Texten durchschimmert und das dazu passende Marketing (Holi-Festival im TwD Video, "coole" Typen die irgendwelche Flipmoves im Moshpit machen in der passenden Live DVD, etc.) darunter abgespeichert oder zusammengeschmissen, weil sich auch genau in der Zeit die Fangemeinde nochmal erheblich erweitert und verjüngt hat.


    So ganz passt es aber nicht. Ich glaube, was ich eigentlich sagen wollte, war einfach, dass die Natur eben nicht so verkopft und auf Zielgruppenresonanz ausgerichtet scheint - obwohl im Sound ja im Titelsong oder z.B. Wannsee ja durchaus auch "modernere" Sounds eingesetzt werden. Ich finde die Scheibe einfach etwas glaubwürdiger und "echter" und mit Eine Handvoll Erde, Hasta Muerte, Urknall und vor allem Alles mit Nach Hause sind für mich da einige echt starke Songs, die alle irgendwo mit Phänomen des Älterwerdens zu tun haben und das recht glaubwürdig rüberbringen.

    Ich finde eigentlich, dass die Laune der Natur zeitweise schon ein wenig in Richtung Alterswerk ging. Berufsjugendlich finde ich das im Gegensatz zum Ballast eher nicht. Und auf dem Niveau dürfen sie gerne auch noch ein weiteres Album machen.


    Für das ganz große, eine Album wird es eh nicht reichen - dafür sind zu viele Fangenerationen und Anspruchshaltungen vorhanden.

    Wenn man allen Ernstes Leute mit ner Bratwurst ködern kann, dann soll man das ruhig tun. Wobei ich mich schon sehr frage, was das für Menschen sind, die sich entweder durch eine Bratwurst in ihren Grundprinzipien erschüttern lassen, oder allen Ernstes so faul sind, dass es ein Mittagessen braucht, um das mal mit dem Piks zu erledigen.


    Für den Herbst und Winter stellen sich hingegen in erster Linie die Fragen nach Normalität und wie wir weiter mit den Tests verfahren. Da ist die Frage des kostenlosen Testens eine durchaus spannende, bei der es kaum eine zufriedenstellende Antwort gibt. Aus Steuerzahlersicht gibt es keinen Grund, weiter Kohle ohne Ende rauszuhauen, damit sich Leute zu Tode testen, die sich auch einfach hätten impfen können. Die Kosten auf die Bürger umzuwälzen, gleichzeitig aber per Gesetz immer noch Tests an jeder Ecke zu fordern, käme fast einer Impfflicht durch die Hintertür gleich. (Die Impfpflicht will ich hier jetzt nicht bewerten, aber man hat ja immer gesagt, man wolle die nicht). Aus epidemiologischer Sicht hingegen ergibt es keinen Sinn, Leute, die sich partout nicht impfen lassen wollen, ausgerechnet davon abzuhalten, sich testen zu lassen und so ggf. die Dunkelziffer zu erhöhen - jedenfalls nicht, wenn man Inzidenzen weiterhin als Maßstab nehmen möchte und allen Ernstes weiter die bisherige Strategie fahren will, wie es der dunkle Lord äh die Kanzlerin heute beschließen möchte.

    Grundsätzlich bin ich da mental bei einigen unserer Nachbarländer: Ab September gibt es kein Mandat mehr, die Bevölkerung vor sich selbst zu schützen und es gibt erst recht kein Mandat, die Leute zur Impfung zur zwingen - außer uns droht ein echter Kollaps des Gesundheitssystems - und diesmal ohne den Zahlenbeschiss, der im letzten Winter erfolgt ist. Damit würde sich aus meiner Sicht eine Testpflicht weitgehend ebenfalls erledigt haben. Das scheint in Deutschland aber einfach keine salonfähige Position zu sein. Daher sehe ich in weiter kostenlosen Tests zumindest eine gewisse Kompromissmöglichkeit. Die könnte man in der Anzahl deckeln oder flexibel an einige pandemische Faktoren koppeln.

    Die beste Art und Weise, noch mehr Impfbereitschaft zu erzeugen, wäre meiner Meinung nach ohnehin aber weniger das Herausgeben von Bratwürsten, sondern eben das Versprechen darauf, endlich das normale Leben wie wir es kennen zurückzuerlangen. Die vollständige Aufhebung der Beschränkungen wäre hier vielleicht ein entsprechender Hebel - wenn besonders potenziell gefährliche Sachen wie Massenveranstaltungen drinnen oder die Freiwilligkeit der Maske zumindest zeitweise oder bei besonders starkem Anstieg bestimmter Faktoren zweitweise Geimpften vorbehalten wären, oder eben weiterhin an ein Testregime gebunden wären. Da alles, was momentan aus dem Kanzleramt kommt, eher leicht zugespitzt nach "Im November dürfen Geimpfte dann mit Maske nur mit Mitgliedern ihres eigenen Haushalts und Abstand drum herum ins Theater oder Restaurant, während größere Events weiterhin verboten bleiben und Ungeimpfte halt wieder ganz zu Hause bleiben müssen" klingt, kann ich durchaus verstehen, dass da momentan die Euphorie ganz schön ins Stocken kommt. Jeder, der fürs Reisen oder eben aus Schutzgründen für sich selbst die Impfung haben wollte, hat sie jetzt eh schon, oder steht kurz vor dem Durchgeimpftenstatus.

    In großen Teilen finden Veranstaltungen in den USA wieder wie pre-covid statt. Und das auch völlig zurecht. Könnte man hier ab September noch ordentlich was lernen von.

    Es wundert mich schon ein wenig, dass er diesem Format überhaupt zugestimmt hat.

    Anscheinend bleiben die weiteren Termine ja aber bestehen. Zumindest hoffe ich doch sehr auf die Waldbühne im August. Wenn er das absagt, bleiben da in 5 Stunden Programm nur noch Knorkator als sehenswerter Act.


    Wenn es denn wirklich so gewesen sein sollte, dass da Gastropersonal die ganze Zeit vor der Bühne hin und her gelatscht ist, dann wäre das vermutlich in der Tat ein etwas schwieriges Szenario für einen Künstler, der sonst eher in Konzerthäusern und Theatern auftritt.

    Ich weiß nicht warum, aber irgendwie klingt das geil. Und das HELL Album war ja auch schon so übel nicht.

    Hab mich schon gewundert, aber ich seh gerade, den sarkastischen Teil meines Beitrags konnte man auch andersrum verstehen. :thumbup:

    Mal abgesehen davon, dass Ischgl nun mal passiert ist, bevor nennenswert in den Köpfen angekommen war, was Corona ist: Wie kommst du auf die Idee, dass ich gegen die Beibehaltung von Tests wäre? Ich hab doch das genaue Gegenteil gesagt: Dass vieles, was auch im letzten Sommer möglich war, jetzt noch erheblich sicherer ist, weil wir ein flächendeckendes Testsystem haben. Und zu Quarantäne hab ich überhaupt nix gesagt.

    Da die drei letztgenannten eigentlich komplett utopisch sind, nenne ich als realistische Alternativen:

    Alles mit nach Hause

    Armee der Verlierer
    Streichholzmann (wurde zumindest im SO36 gespielt, vielleicht haben sie den noch auf dem Schirm)

    Alles mit nach Hause nehme ich sofort. Einer der besten Songs der letzten 4 Alben...


    Ich hoffe, dass die Band auch sowas beim jubilieren berücksichtigt...

    Äh ja, logischerweise hatte ich mich nicht auf Ischgl bezogen, sondern auf die Verhältnisse ab Sommer/Herbst 2020. Das hättest du dir mit etwas weniger Schaum vorm Mund abber ggf. denken können.