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Fabsi

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Samstag, 24. Juni 2017, 12:17

Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du meinst und kenne das Gefühl. :daumen:
Genieße es! Ich wünschte ich würde auch so begeistert von der Platte reden können.




Tickets - Laune der Natour

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Samstag, 24. Juni 2017, 12:18

Das "Wie viele Jahre" sich schnell abnutzt, dachte ich mir auch schon. Und so ist es auch gekommen. "Wannsee" den ich zu beginn als den Oberstinker betitelt habe, ist garnicht so öde wie Jägermeister und Co. Ganz schön gewachsen. Er passt momentan perfekt in meine Stimmung. Allerdings glaub ich, dass das im Herbst/Winter wieder umschlägt.

"Energie" & "LdN" empfinde ich nicht so Fürchterlich wie zuletzt "Reiß dich los", DidM oder "Ein guter Tag zum Fliegen"... ich glaube, die kann man am ehesten miteinander vergleichen. Diese "neuen" typischen Stadion-Chöre, nerven mich viel zu schnell. Mal sehen wie das Live rüberkommt.

Ingesamt gefällt mir die Scheibe durchaus, auch wenn sie aktuell nicht täglich läuft. Allemal besser als ZzG, "Unsterblich" und sowieso "Ballast". Ordnet sich wahrscheinlich hinter "in aller Stille" ein, die mir doch ein wenig besser gefällt.

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Gabumon

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Samstag, 24. Juni 2017, 12:26

Ein Guter Tag zum Fliegen ist aber vom Text her alles andere als eine Stadionhymne. dass ist bei Energie viel extremer.

Die ZzG und die Unsterblich sind super sperrige sehr schwere (also von der stimmung her) Alben. Und auch die Texte sind teilweise sehr dunkel. Mir gefallen die super

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Samstag, 24. Juni 2017, 12:33

"Ein guter Tag zum Fliegen" war gefühlt, der meist gespielte Song auf der letzten Stadion-Tour. diese Ohohohohooo wurde jetzt (überspitzt gesagt), nur durch babababa ersetzt...

Sperrig und Düster heißt für mich, nicht gleich gut. Der Geschmack liegt bei mir eher bei der "Stille" die auch Düster daher kommt.


Gabumon

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Samstag, 24. Juni 2017, 12:55

Der war schlicht die ganze Tour im Set.

Ironischerweise, ich hab den relativ betrunkenen Campino danach gefragt, ich nehm die Schuld auf mich :D

Ich hab gerdae den totalen Ohrwurm von "1000 Nadeln" ... huch ist der gut

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Ewiggestriger

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Samstag, 24. Juni 2017, 13:21

War auch in keiner weise auf dich speziell bezogen, Mike.ging eher um das ja auch von dir beschriebene grundsätzlich wohlwollende verhalten gegenüber neuen platten von Lieblingsbands.und reiß dich los ist definitiv einer der unterschätzten grower der ballast,sowohl textlich wie musikalisch meilenweit entfernt und 1000xtiefer und subtiler als Energie.der song erzählt immerhin eine Geschichte bzw lässt Bilder und eigene verdrängte Ideen im Kopf entstehen.Energie ist einfach nur da voller penetranz,ohne doppelten Boden und mit ganz viel babababa...


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Samstag, 24. Juni 2017, 14:44

Es ging mir bei den Vergleich mehr um diese Hymnenhafte-Chöre, das auch bei "Reiß dich los" mit diesen lang gezogen looooos dabei ist. Und besser als der Titeltrack "Laune der Natur" (mit den ich mehr die ähnlichkeit musikalisch als bei "Energie" sehe), finde ich das nicht gerade. Die Chöre sind mittlerweile mehr im Vordergrund als mir lieb ist.

Edit: bevor jetzt kommt: sowas gab es auf der Opel Gang schon bei einigen Stücke...geht mir um dieses "neumodischen-Hosen-Stadion-mitgröl-animieren-gehabe". Das sich nicht nur Live, sondern auch auf den Alben langsam immer mehr breit macht. Die Opel Gang gab es '94 und 2004 schon, da gab es aber noch nicht diese Extreme Veränderung (sieht man zB bei "Liebeslied" das sie auch angepasst haben). Der Punkt ist, dass mir dadurch unheimlich viel Spaß und hörfreude genommen wird. Ich brauch das nicht noch auf ein Album, sorry

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Samstag, 24. Juni 2017, 17:54

Ich sehe es genauso.chöre sind zu sehr in zentrumvieler songs inzwischen.früher baute man den chor in den song,heute fast schon umgekehrt.find einfachdass reiß dich los z.b.durch den guten part nach dem solo mehr relevanz und substanz besitzt als einiges auf der neuen.aber um eine lanze für den song zu brechen,ist er mir eigentlich auch wieder zu egal.


meijel

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Samstag, 24. Juni 2017, 22:32

finde es nach wie vor unfassbar,wie viele hier kram wie ldn,energie oder wannsee gnadenlos abfeiern,würde gerne wissen,ob das auch so wäre,wenn essongs der Sportfreunde,beatsteaks,green day wären?
Diesen Ansatz finde ich schwierig, weil völlig hypthetisch. Es sind Hosen-Lieder - und dem einen gefallen die aktuellen gnadenlos gut, den anderen eher nicht. Beides legitim, gibt es für Musikgeschmack doch keine neutrale Instanz. Und genau deshalb ist es doch völlig okay, etwas abzufeiern, WEIL es von der Lieblingsband kommt. Genauso tendiert man ja auch dazu, besonders enttäuscht zu sein, obwohl es von außen betrachtet vielleicht überzogen wird. Aber warum sollte ich mir Gedanken darüber machen, ob ich bspw. "Laune der Natur" aus dem Mund der Sportfreunde Stiller gut finden würde? Wohin soll das führen? Die Hosen sind doch für uns hier der Maßstab.

Versteh mich nicht falsch, das ist gar nicht so harsch gemeint, wie es vielleicht klingt. Ich kann durchaus verstehen, dass das Album dem ein oder anderen zu wenig aussagekräftige Relevanz besitzt. Ich habe selber in meiner Besprechung geschrieben, dass das Album für mich noch auf der Kippe steht in Sachen Nachhaltigkeit. Mein Gedanke dazu: Die Hosen sind über 50, sie haben viele (gesellschaftskritische) Standpunkte gesetzt, aber spätestens seit der "Ballast" steht ganz klar die Auseinandersetzung der eigenen Geschichte im Vordergrund. Was im Hinblick aufs Alter völlig nachvollziehbar ist, wie ich finde. Denn wie viel Schlachten müssen die Hosen noch schlagen, damit man ihnen nicht direkt die Glaubwürdigkeit abspricht? "Urknall" (Auseinandersetzung mit dem Bombast-Erfolg um "Tage wie diese"), "Alles mit nach Hause" (Campinos Reisetagebuch), "Wannsee" (Campinos Was-Auch-Immer-Liebesgeschichte ;-), "Pop & Politik" (die Band im Gegenwind der Zeit), "Laune der Natur" (kann man viel reininterpretieren, ist aber auch aus der "Wir-Perspektive" geschrieben), "Alles passiert" (das bekannte Campino-Liebes-Drama), "Eine Handvoll Erde" (Tod im Umfeld), "Wie viele Jahre" (die Geschichte der Toten Hosen in 3:15 Minuten), "ICE" (Campino flirtet mit dem Tod), "Geisterhaus" (ich bezweifle hierbei, dass es sich um eine weitere dezidierte Episode aus Campinos Familien-Verarbeitung handelt, in Teilen vielleicht, aber durchaus eine Reflexion Campinos Bindungsfähigkeit), "Lass los" (Campinos bekanntes Liebes-Drama, Teil 2) und "Kein Grund..." (Tod im Umfeld, Teil 2) - da komme ich auf 12 von 15 Songs aus der "Ego-Perspektive". Man könnte auch noch "Die Schöne und das Biest" mit reinnehmen, aber hier scheint mir der musikalische Tarantino-Anspruch im Vordergrund zu stehen.

Eine richtige Message im klassichen Sinn haben eigentlich nur "Urknall" (wir sind wieder die Alten, keine Sorge, "Tage wie diese" hat uns nicht versaut), "Unter den Wolken" (passt auf, dass wir unsere Freiheit nicht verlieren - und wertschätzt sie!) und "Geisterhaus" ("...wenn du sie findest und den Weg zu zweit, dann halt sie fest..."). Ich verstehe, dass das einigen hier zu dünn ist. Und auch ich habe in meiner Besprechung geschrieben, dass ich das Album im Ganzen nicht konsequent genug finde und es hier und da einige Chancen liegen lässt. Und Campinos Gedanken sind mitunter auch redundant, ja. Aber ich verstehe die "Laune der Natur" noch viel stärker als "Ballast" als ein klares Bekenntis zum Leben, zum Moment. Für mich wäre es das perfekte Album mit "Tage wie diese" und "Altes Fieber". Es geht eben am Ende bei den Hosen in der aktuellen Dekade mehr um das Hier und Jetzt (angesichts weniger Morgen als noch zu Zeiten bspw. der "Horrorshow") als um "Viva la Revolution". Das finde ich legitim.

Und ich bin selber erstaunt, wie stark mich dieses Album nach wie vor durch den Alltag trägt. Da ist keine Abnutzung, keine Übersättigung. Deshalb bin ich auch so dankbar für Pillermaiks Beitrag heute, denn genau das wollte ich heute auch schreiben! Ich kann es einfach immer und immer wieder hören. Inklusive "Laune der Natur", "Energie" & Co. Es hat so viele spannende Nuancen, so viel verspielte Freude am eigenen Material, den besten Kuddel seit Langem, den besten Vom überhaupt und Campino, der vor Energie und Laune sprüht. Ich glaube, das sind die Dinge, die mich nach wie vor an dieses Album fesseln.

Hinzu kommt, dass dieses Album bei mir ein ständiges Hin und Her erzeugt. Da rücken Songs plötzlich in den Fokus, die ich lange links liegen gelassen habe ("Alles mit nach Hause", "Die Schöne und das Biest", "ICE") und dann skippe ich wieder Songs, die ich lange in der Heavy Rotation hatte ("Urknall", "Wie viele Jahre", "Lass los") - um dann nach einer Pause wieder ungefragt einzuschlagen wie beim ersten Mal. Dieses Album ist immer in Bewegung, es steht nie still, es ist nie gleichförmig. Mich hat lange kein Hosen-Album mehr so beschäftigt.

Und darüber bin ich so dankbar, dass ich eine Band habe, die mich so glücklich machen kann. Auch wegen der Fan-Brille. Denn deshalb ist es ja meine Lieblings-Band und nicht die Sportfreunde Stiller ;-)

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Samstag, 24. Juni 2017, 23:11

In meiner Frage ging es ja gerade darum, einen Song losgelöst von der eigenen Beziehung zu der Band zu bewerten.Mir persönlich reicht es nicht, wenn Song x von Lieblingsband Y ist, er sollte auch davon unabhängig Qualität, Energie, substanz...haben. Das hieße ja überspitzt, wenn meine Lieblingsband auf einmal auf einmal Schlager mit Ballermann-Texten macht, feiere ich das automatisch ab.Nicht falsch verstehen:Ich nehme euch eure Begeisterung ab und gönne es jedem.aber ich selber kann und möchte mir keinenmeiner Meinung nach schlechten Song gutreden, weil er ja von den Hosen ist, wäre er aber von ner Band, die mir egal ist, ließe er mich kalt.So verstehe ich zumindest deinen Satz: "Und genau deshalb ist es doch völlig okay, etwas abzufeiern, WEIL es von der Lieblingsband kommt. "Das hat schnell so was von Parteibuch.


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