Die Toten Hosen im Streaming am 17.02

  • Ok, du redest sicher vom Desktop-PC? Mir hingegen gings ums mobile - also dafür, wo Spotify sinnvoll ist. Da haben wir aneinander vorbei geredet.


    Ja, voll schlimm, dass der Pöbel jetzt auch nach Lust und Laune Hosen hören kann ;-) Ich könnte vor Wut auf die Straße scheissen. :D

    Ende.

  • Ich frage mich, wie viel Geld da geflossen ist.


    Und auch frage ich mich, ob sich das für die Jungs überhaupt lohnt.


    Na was denn nun?


    Ich bin eigentlich auch eher - sagen wir mal - skeptisch gegenüber solchen Streamingportalen, aber man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen.


    Den größten Umsatz macht ein Album vermutlich in den ersten 4Wochen. Danach ist der Umsatz vermutlich eher überschaubar. Da kann man die läppischen Centbeträge im Promillebereich durch Streamingdienste doch schon noch als Zubrot sehen.


    Gibt ja auch Künstler die ihr Material erst nach einer gewissen Zeit den Streamingdiensten freigeben, weil sie halt erst ihre physischen Tonträger absetzen wollen.


    Hinzu kommen dann so Leute wie vampyrella (behaupte ich jetzt einfach mal  8) ), die das ein oder andere Album zwar im Schrank zustehen haben, aber es auf dem Smartphone unterwegs eher über einen Stremingdienst hören. Da macht man dann als Künstler sogar doppelt Kasse. Sollte man auch nicht unterschätzen. ;)


    EDIT: auch wenn ich die Haltung von FU in dem Fall auch voll und ganz verstehe und nachvollziehen kann.

    Der Hund an der Leine
    der hat keine Beine,
    darum ist der Hund
    auch untenrum wund!

    Einmal editiert, zuletzt von bassonkel ()

  • Es ist ja nicht so, dass ich es denjenigen nicht gönnen würde, die sich darüber freuen. Nein bitte, genießt es. Es ist immer noch besser, als sich den ganzen Spaß irgendwo herunterzuladen.
    Viel mehr stört mich die Tatsache, dass sich die Hosen nun auf der kompletten Bandbreite vermarkten. Aber dass man das durchaus differenzierter betrachten muss und dass es im Moment genug wichtigere Probleme gibt, ist mir auch klar. Da kann ein bisschen mehr korrekte Musik auf den Ohren nicht schaden. In diesem Sinne halte ich jetzt erst einmal wieder den Mund...

    "Ich setze auf das Pferd. Automobile sind eine vorübergehende Erscheinung"

    (faszinierende Fehleinschätzung von Kaiser Wilhelm II)

  • Locker bleiben.das prinzip spotify ist gut.die Bezahlung bzw beteiligung der der künstler natürlich ein witz.aber was das mit ausverkauf zu tun hat?verkaufen sich dann auch abfukk,weil man sie au spotify hören kann? Ich nutze spotify immer mal wieder.nicht als ersatz für lps oder cds,sondern als ergänzung.ich habe bereits zig bands dadurch neu entdeckt.zuletzt schneller autos organisation,die hör ich seitdem ständig.und zwar auf tonträger,den ich mir daraufhin gekauft hab.also bitte keine kategorischen beißreflexe.da haben die hosen schon ganz woanders ihre Seele an den Teufel verkauft.

  • Diese ganzen Financial Fairplay Argumente sind ohnehin etwas sperrig. Erstens ist Spotify für mich eher ein Radio- als ein Tonträger Ersatz, zweitens ist selbst das etwas problematisch. Seit den 2000ern schossen die Ticketpreise nach oben mit der Begründung, dass keine CDs mehr gekauft werden. Seitdem werden sehr viel mehr Konzerte besucht, sehr viel mehr Merch wird gekauft und es wird sehr viel mehr dafür bezahlt. Ich zahle also für jeden Scheiß ne Downloadstrafe und soll dann Spotify nicht benutzen weil es da nur nen halben Cent pro Abruf gibt?

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  • @couchpotatoe:will hier nicht wieder alles runter rasseln also nur ein paar Beispiele:campinos kuschelkurs auf den letzten promotouren,die Flut an promoauftritten überhaupt, die Songauswahl der stadiongigs,die single-auswahl der Ballast,campinos Kasper-auftritte in den 90ern(7tage 7 Köpfe,dingsda),dass sie inzwischen von der halben Schlagerszene gecovert werden...all das finde ich bedauernswerter und kritisierenswerter als seine Songs zum streaming bereit zu stellen.

  • Mir gehts gelinde gesagt am Arsch vorbei :D


    Mir auch. Sowohl bei den Hosen, als auch bei allen anderen, die man da hören kann. Ich bin zwar kein "Booklet-Fetischist", muss aber auch nicht immer und überall Musik hören. Ganz im Gegenteil.
    Und ganz ehrlich? Ich WILL auch gar keinen Zugriff auf alle möglichen Bands und Alben haben. Das ist wie in der Bücherei: es ist zwar toll, theoretisch auf alle Bücher die man lesen möchte, gleichzeitig zugreifen zu können, andererseits "überfordert" mich die große Auswahl, denn ich muss Prioritäten setzen, welche ich mitnehme und welche ich erstmal zurückstelle, um dann beim nächsten mal doch nicht mitzunehmen, weil ich wieder andere entdeckt habe, usw. usw. Ich kann ja doch immer nur 1 Buch lesen und nicht 2 gleichzeitig (parallel schon). Daher kaufe ich meine Bücher lieber selbst und secondhand, da kommt wenigstens nicht alles auf einmal. ;)


    Dieses alles und sofort und überall haben zu müssen/können, sagt mir nicht immer zu.

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • kann mit spotify nix anfangen und halte es für eine noch bequemere und entsprechend noch weniger innovative art und weise sich mit musik zu beschäftigen oder auseinanderzusetzen als youtube. kommt nicht auf meine geräte. wenn ich dadurch irgendeinen furz verpasse oder ihn nicht als erster atme - damit kann ich gut leben.

    F!CKEN

  • @KK:ich find Büchereien super!hab gar keine Lust mehr,mir jedes Jahr zig neue Bücher als staubfänger ins Regal zu stellen.die,die ich so toll Funde,dass ich sie zweimal lesen würde,Kauf ich mir dann gezielt nach.und die Überforderung,die du beschreibt,ist nun mal der Nachteil einer "freien" kapitalistischn Gesellschaft,in der es immer ein Überangebot gibt.siehe 1000 müslisorten im Supermarkt,zig Erziehungsstile für Kinder, hundert tv-sender usw.der zwang,sich frei zu entscheiden bzw auszuwählen,ist aber ein luxusproblem,dem man sich auch recht einfach entziehen kann.tust du ja anscheinend auch.

  • Also ich stehe jeder "Neumodernen Erfindung" skeptisch gegenüber. Ob nun Facebook, Whatsapp oder eben auch Spotifick (Sorry Schreibfehler).


    Was Facebook und Whatsapp angeht, nervt es mich tierisch, dass persönliche Gespräche und Telefonate quasi gegen Null gehen. Stattdessen laufen die Leute sobald Sie die Haustür verlassen, nur mit Kopf nach unten durch die Welt.


    Spotify mag auf den ersten Blick voteilhaft rüberkommen, dennoch ist das Geld was die Bands daurch bekommen nicht Ansatzweise mit den Einnahmen durch Albumverkäufe zu vergleichen. Und diese werden mehr und mehr einbrechen.........


    An alle die Spotify befürworten: Denkt bitte drüber nach, wo die erhöten Ticketpreise herkommen, bevor Ihr Euch darüber beschwert. Denn die Bands müssen/ wollen oder wie auch immer, Summe X erwirtschaften. Und das wird sich über kurz oder lang in den Preisen niederschlagen.


    In diesem Sinne,


    Schönes Wochenende

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