• Im Endeffekt sehe ich es so wie du - und das, obwohl ich erst ende der 80er auf BAP stiess. Vielleicht es sind nicht die Musiker die mich stören, sondern dass BAP eine für DE-Verhältnisse "Superband" geworden sind - das ist nicht weiter schlimm, der Erfolg sei ihnen gegönnt - und vorallem, und das ist schlimme daran, auch so klingen. Sterile, aufgemotzte Produktionen denen nach meinem Empfinden Seele fehlt (Da Capo, X für e U usw.). Die Platten in der 2. Hälfte der 80er und später waren einfach nicht mehr so unbekümmert wie die alten und deswegen wirkt es auf mich verkrampft und wie gesagt steril!
    Und schwache Platten, die dann von neuen Musikern eingespielt und mitkomponiert wurden, reichen mir nicht. Es braucht meist beim Komponieren ein Jing/Jang wie Jagger/Richards, McCartney/Lennon oder Blackmore/Lord. Major und Niedecken waren ein solches Gespann und das verlieh den Songs Herz und Seele.


    Mittlerweile werden die alten Songs ja von neuen Musiker neu interpretiert - das ist für die Musiker wichtig und spannend, für mich dann eben nicht das was mir gefällt. Und den Rest habe ich unter "covern" abgehakt.

    Einmal editiert, zuletzt von pillermaik ()

  • So, da war ich also mal wieder unterwegs, diesesmal lautete das Ziel Köln: BAP-Fest aufm Roncalliplatz, anlässlich 60 Jahre WN und 35 Jahre BAP. Zwar liegt Köln (deutlich) außerhalb meines Konzertradiuses, aber der 3. Anlauf, ein Heimspiel von BAP zu sehen, habe ich jetzt endlich mal durchgezogen. Zumal es ein Doppelheimspiel war: Freitags die "Kulturveranstltung" W. Niedecken mit der WDR Big Band und samstags BAP.
    Leider waren es 2 Konzerte mit leicht angezogener Handbremse, denn in Köln ist nicht nur der Karneval, sondern auch ein Spielverderber zu Hause, der sich durch alle Instanzen geklagt hat, so dass Konzerte aufm Roncalliplatz Curfew = 22h bedeuten. :down:
    Die Wetteraussichten für dieses WE waren bei meinem letzten Lesen am Freitag morgen nicht gerade rosig, meine Unterkunft teilte mir außerdem am Donnerstag abend mit, dass ich unerwartet erst um 17h einchecken könne (ich wollte zu der Zeit schon am Einlass stehen), somit waren eigentlich alle negativen Voraussetzungen ausgereizt.


    Aber et hätt noch immer jot jejange!! - und so war die verkürzte Spielzeit gar kein Problem, das Wetter spielte bis auf nen kurzen Schutt vor Konzertbeginn am Freitag auch mit und meine Unterkunft konnte ich auch früher beziehen, so dass ich rechtzeitig am Einlass antanzen konnte. So rechtzeitig, dass noch der Soundcheck der WDR Big Band im Gange war und man schon mal einen Vorgeschmack auf den anstehenden Abend bekam. Ordnungsgemäß hing am Eingang das obligatorische Schild, was das Mitbringen von Kameras, Flaschen, Kanistern, Waffen, usw. untersagt. So weit so gut, allerdings wurde wirklich einer Frau der Zutritt verwehrt, weil sie ein stinknormales Kamera-Handy dabei hatte!! Diese Anweisung an das Ordnungspersonal kann niemals von der Band gekommen sein, denn so wie man WN & Co. kennt, sind die ziemlich volksnah und haben keine Probleme damit, wenn das Publikum für den Eigengebrauch Bilder der Veranstaltung macht.
    Nachdem meine Karte abgerissen war und ich die Zusatzkarte für Samstag bekam (ich hatte eine Kombi-Karte Fr/Sa), stellte ich mich unsichtbar und konnte so jegliche Kontrollpunkte passieren, ohne dass sich jemand an meiner Digicam, Handy und Caprisonne gestört hätte.  8)


    Das Konzertgelände war in "1. Welle und der Rest" unterteilt und ich versuchte in den vorderen Bereich zu kommen, was mir auch gelang. Denn nach Erhalt des Bändchens war mir somit auf jeden Fall ein Platz in guter Sichtweite sicher. Die Bühne war ziemlich hoch, so dass ich aus Reihe 7 (kann auch 8 gewesen sein), fast noch den Hals strecken musste, um die Bläser in der hinteren Reihe zu sehen. Aber es gibt bei BAP-Konzerten ein paar (mir optisch bekannte) Pappenheimer, die IMMER in Reihe 1 stehen (müssen), auch wenn die Bühne 10m hoch ist und man somit in der ersten Reihe gar nix sieht.
    Der Himmel war den ganzen Tag über ziemlich grau und kurz vor Konzertbeginn ging auch ein guter Schutt runter, so dass alles Schutz unter Schirmen und in Regenbekleidung suchte. Der hillije Severin und Petrus scheinen nen guten Draht zueinander zu haben, denn mit dem einsetzenden Dom-Geläut um 19.30h hörte auch der Regen auf. Nach 8min Gebimmel ging das Konzert um 19.38h wie geplant los und es war sehr schön, die Lieder in anderen Arrangements wie normal, mal live zu hören. Das Album "Niedecken Köln" gefällt mir schon sehr gut und das ganze nun auch live - großartig! An einer Stelle mußte ich allerdings die Spaßbremse geben, denn der Text von "FC jeff Jas" geht mir nicht über die Lippen, in Köln schon mal gar nicht. Nach der neutralen ersten Strophe hielt ich an der Stelle den Mund. Ergänzt wurde die Big Band stellenweise durch die anderen BAP-Mitglieder inkl. Anne de Wolff. Wie bereits erwähnt, war um 22h Feierabend.


    Am Samstag dann zum Einlass in etwa das gleiche Procedere, auch hier kontrollierte keiner meine Tasche(n), so dass ich mit Cam und Caprisonne bewaffnet das Konzertgelände betreten konnte. Wieder bekam ich ein Bändchen für die erste Welle, die an dem Abend deutlich voller war, als beim Kulturkonzert am Freitag. Und wieder zog sich die Zeit bis zum Beginn ewig in die Länge, ich versuchte sie wieder mit Lesen zu überbrücken. Wenigstens wars Wetter deutlich besser, sodass Schirm und Regenjacke nicht zum Einsatz kommen mußten. Die paar Einzeltropfen am Konzertende sind kaum der Rede wert.
    Um 19.30h setzte wieder wie bestellt das Dom-Geläut ein, allerdings hatte der Küster anscheinend keine Lust mehr das Gebimmel abzustellen, denn es läutete gut 20 - in Worten: zwanzig! - Minuten. Was WN dann auch kommentierte dass der Begriff Hells Bells nun neu definiert werden müsse und man wg. dieser Verlängerung auch länger spielen würde. Das Programm bestand aus alten und neuen Klassikern, also querbeet. Um 22.05h kündigte WN die Nachspielzeit in Länge von 15min an, allerdings wurdens doch nur 10, d.h. um 22.15h war auch der 2. Abend zu Ende.


    Fazit: Et woor schön, et woor joot, ahm Eng e bessje ze koot. Daher konnte WN zu den einzelnen Liedern wenig erzählen, wie er das sonst tut, denn man wollte die zur Verfügung stehende Zeit ja mit Musik ausnutzen.

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Der Vollständigkeit halber noch die beiden Setlisten:


    Setlist Freitag 27.05.2011:
    Denn mir sinn widder wer
    Ahl Männer
    Unger Krahnebäume
    Queen vun dä Ihrestrooß
    Jupp
    Deshalv spille mer he
    Unger Linde in Berlin
    Blonde Mohikaner
    Amerika
    Kristallnaach
    Nie met Aljebra
    Chippendale Desch
    FC jeff Jas
    Zehnter Juni
    Drei Wünsche frei
    Arsch huh,Zäng ussenanner
    Schluss, Aus, Okay


    Setlist Samstag 28.05.2011:
    Für ne Moment
    Halv su wild
    Aff un zo
    Nix wie bessher
    Et Levve Ess En Autobahn
    Musik, die nit stührt
    Verjess Babylon
    Morje fröh doheim
    Wellenreiter
    Noh Gulu
    Redemption Song (mit Gentleman)
    Shoeshine
    Rita
    Enn Dreidüüvelsname
    Diego Paz
    Keine Droppe mieh
    Verdamp lang her
    Karl-Heinz
    Waschsalon
    Chlodwigplatz
    Do kanns zaubre
    Wat für e Booch
    Woröm dunn ich mir dat eijentlich ahn?
    Jraaduss
    Noh all dänne Johre
    Helfe kann dir keiner


    Den Auftritt von Gentleman am Samstag hätte sie sich sparen können, fand ich ziemlich öde.

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  • Die Freude auf das anstehende Konzert am 22.11. wurde jäh beendet:



    Quelle: BAP.de


    Hoffentlich ist es nicht so ernst, wie es sich überall anhört. :think:

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  • Hä? Wurde wirkl. seit 2011 nix mehr über BAP geschrieben? Die SuFu bietet zumindest nur diesen. ?(


    Aber da sag noch einer was über eventim und die häßl. Computertickets, die können auch anders: hab mir letzte Woche ein Ticket für die kommende Unplugged-Tour bestellt, bei eventim, bzw. ticketdingens, was über eventim lief. Die Karte ist dicht schwarz glänzend mit nem Laserdrucker gefärbt und mittendrin prangt farbig das Tourlogo. :thumbup: Kommt jetzt zwar nicht ganz an ein schönes Hardticket ran, aber schöner wie die sonstigen, blanken Systemtickets isses allemal.

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  • diese Art Tickets haben sie seit letztes Jahr kurz vor Weihnachten (ich mein mit den Bruce Springsteen-Konzerten haben die damit angefangen).
    Das dumme ist aber leider, daß es die nur bei Onlinebestellung gibt. Wenn man in eine Vorverkaufstelle geht, gibts die normalen Ausdrucke. Hoffe das ändert sich noch.


    Aber für BAP werd ich dann wohl auch wieder online bestellen.

  • Ou, ich glaub ich habe mich ein wenig zu früh auf die unpligged-Tour gefreut:
    Zitat ausm BAP-Logbuch:

    Zitat

    Rhani Krija wird dabei sein und die Anne natürlich, die diesmal mehr Instrumente spielen wird als bei einer normalen Plugged-Show.


    Wie mich deren Gegeigsel schon auf normalen Konzerten nervt... :wall:

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  • Also bis am Sonntag hab ich BAP ja nur am Rande wahrgenommen. Sonntag hab ich die Altrocker dann bei Rock um Knuedler in Luxemburg-Stadt gesehen. Also die sind live wirklich klasse. Besonders Helmut Krumminga an der Gitarre war genial. Das Set war auch schön bunt gemischt und hat mehr als 2 Stunden gedauert. Richtig gutes Konzert und das im Rahmen eines Gratis-Festivals... also wenn BAP näxtes Jahr hier in der Gegend spielen - ich bin am Start!

    ... ein Leben voller Heimspiele...


  • :daumen:
    Wenn man den Helmut spielen sieht, vergisst man ohne Probleme, dass da mal der Major stand.


    Na prima:

    Zitat

    Das alles überstrahlende Ereignis der letzten Woche ist allerdings Helmuts Entscheidung, bei der kommenden Tour nicht dabei zu sein, weil er aus schwerwiegenden familiären Gründen nicht zwei Monate ununterbrochen auf Reisen sein kann. Natürlich müssen wir diese Entscheidung respektieren und eigentlich haben wir sie ja kommen gesehen.
    Nicht zuletzt deshalb, habe ich schon vor ein paar Wochen bei Ulrich Rode (Annes Mann), der sich bei der kleinen Radio-Tour zu meinem Solo-Album bestens bewährt hat, nachgefragt, ob er nicht auch bei der „BAP-Tour“ dabei sein wolle. Jetzt ist leider der Ernstfall eingetreten, aber ich bin mir sicher, dass Ulle den Job optimal erledigen und Helmut würdig vertreten wird.


    http://Quelle: BAP-Logbuch
    Naja, kann man nix machen. Aber Anne (de Wolff) an sich ist ja schon schlimm genug, jetzt auch noch ihr Mann dabei. :down:


    Ohnehin befürchte ich, dass die unplugged Tour eher eine "die Musiker von BAP spielen Niedeckens Solo-Album 'Zosamme alt' "-Tour wird. Deshalb habe ich mir auch noch keine Karte für Gerolstein gekauft, was ich im Normalfall und bei den wenigen Konzerten hier in der Region, sonst schon längst getan hätte.
    Erst mal Limburg am 28.03. abwarten, wenns gut war und´s noch Karten gibt, kann ich ja immer noch nachlegen. :S

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  • Ich find sie bzw. ihr Part holt das Tempo raus. Nun hat man schon kein nerviges Saxophon mehr wie zu Streiflings Zeiten, sondern ne richtig gute Rockformation, in der auch MC Wet's Keyboard nicht stört, dann ergänzt man das um ne Geige - da könnt ich platzen!



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  • Normalerweise freue ich mich ja immer tierisch auf BAP-Konzerte, aber diesesmal war ich äußerst skeptisch.
    Das hatte gleich 3 Gründe:
    - das unsägliche "Zosamme alt”-Album, von dem ich befürchtet hatte, dass es die Grundlage dieser unplugged, pardon, "... zieht den Stecker"-Tour ist
    - das Fehlen von Helmut Krumminga
    - der Dauereinsatz von Anne de Wolff, deren Mann Ulrich Rode auch die Vertretung von Helmut übernahm


    So kam es, dass ich mir nach bekannt werden dieser 3 Punkte auch erst mal keine Karte für ein weiteres Konzert gekauft habe.
    Unplugged-Konzerte sind Sitzveranstaltungen und so hatte die Saalbestuhlung immerhin den Vorteil, dass einem die bekannte (Haken-)Nase aus Reihe 1 nicht ihr wallend Haar beim Tanzen ins Gesicht schlenkert. Außerdem saß ich in Reihe 11, was mich beim Kartenkauf annehmen ließ, dass die Sicht noch ausreicht. Was sie auch tat.
    Aber ungewöhnlich wars schon, zu wissen, dass da jetzt gleich BAP spielen, man aber ruhig sitzt und zuhört und auch nicht (laut) mitsingt.
    Auf der Bühne standen allerhand Instrumente, die WN später auch erklärte, weils z.T. doch exotisches Gerät war.
    Das Rode als Vertretung durchaus taugt, war überraschenderweise ziemlich schnell klar und auch, dass Anne an diesem Abend nicht die "Tempobremse" ist, als die ich sie sonst empfinde. Sie spielte einige dieser Instrumente und war durchgehend in das Set integriert. Das war gar nicht so schlimm, ganz im Gegenteil. Nur ihre gehauchten Gesangsparts gefielen mir nicht - etwas muss ich dann doch an ihr auszusetzen haben. ;-)
    WN steckte den Rahmen des Abends schon zu Beginn ab, indem er mitteilte, dass für jeden was dabei ist: die Experten warten eh auf die Raritäten und Lieschen Müller nur auf 2 Lieder, die sie auf jeden Fall spielen würden.
    Da ich in den Tagen vorm Konzert noch WN's Berichte im Logbuch gelesen hatte, wusste ich auch, dass nicht nur Lieder von "Zosamme alt" gespielt werden. Ich war also erleichtert.
    Und spätestens bzw. schon beim 2. Lied “Ruut, wiess, blau querjestriefte Frau” spielte ich mit dem Gedanken, ob ich nicht doch wenigstens Gerolstein noch mitnehmen soll. Denn bei diesem Lied kam ich schon nicht mehr ohne mitsingen aus.
    Erstaunlich, was so Akkustikversionen doch ausmachen: man versteht plötzlich jedes Wort. Nicht, dass ich des kölsch verstehens nicht mächtig wäre, aber bei der Rockversion muss es eben schneller gehen, auch das aneinander reihen von Wörtern. Und auch die Klänge, die Rhani Krijna an den Percussions erzeugte, waren sehens-, äh, hörenswert. So gesehen war das Konzert toll. Doch immer wieder ertappte ich mich dabei, eingelullt zu sein und mit den Gedanken sonst wohin zu treiben. Im Hier wieder angekommen, fragte ich mich dann, bei welchem Lied wir eigentlich grad sind. Die Konzentration zu halten war schon anstrengend.
    Deshalb gab es auch nach ca. 90min eine Pause, weil Konzerte im Sitzen ja anstrengend sind und der Zuschauer sich mal erholen muss.
    Ca. 20-25min später gings mit der 2. Hz weiter. Das gleiche wie gehabt, mal richtig gut, mal toll, mal mit "ach, so hört sich das Lied aber auch gut an. Anders, aber durchaus hörbar"-Effekt, mal "welches Lied war das jetzt nochmal?". Und es gab Stellen, an denen "Jürgen Zöller selbst" auch mal kräftig(er) drauf hauen durfte. Denn den armen Kerl 3h an ein Schlagzeug zu sitzen und das Ding nur streicheln zu dürfen, kann man von ihm nicht verlangen. So um 22.40h glaube ich, war dann auch die 2. Hz vorbei und die Band verabschiedete sich (zum ersten Mal), bevor die 1. Zugabe kam. Natürlich blieb es nicht bei dieser einen und so gab es auch eine 2., nach der das Konzert dann gegen 23.30h beendet war. Ich hätte auch nicht mehr gewollt...
    Lautete mein Fazit bei allen bisherigen Bap-Konzerten "et woor schöön, et woor joot, ahm Engk e bessje ze koot ", muss ich diesmal sagen, dass es (mir) fast zu lang war. Es war nicht schlecht, das kann ich nicht sagen und ich würde mich auch freuen, wenns zu der Tour ein Album geben würde (Zosamme zählt nicht), aber als einmaliges Konzerterlebnis reichts.


    Eigentlich wollte ich mir mal ein aktuell(er)es Tour-Shirt kaufen, aber bei 25€ fürs T-Shirt setzte dann doch die Vernunft ein.


    Ach ja, hatte ich mich kürzlich in Mainz noch beschwert, dass man als Ortsunkundiger bei der Einfahrt nicht erkennen kann, wie lange das jew. Parkhaus geöffnet ist, wars in Limburg noch schlimmer. Erst nachdem ich mich bei 2 Personen bzgl. denn Öffnungszeiten der Stadthallen-Tiefgarage abgesichert hatte, war ich (mir) sicher, dass ich nach der Veranstaltung auch wieder aus der TG rauskomme. Sollten Mundstuhl mal in der Halle spielen, weiß ich jedenfalls wie das Parken dort funktioniert. ;)

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  • Zitat
    " 02.09.14: Liebe BAP-Fans, nach 27 Jahren unterwegs mit BAP habe ich mich entschlossen, nach dieser Tournee auszusteigen. Die Gründe dafür sind rein privater Natur. Ich bin in einem Alter, wo die restliche Lebenszeit überschaubar ist. Bestenfalls habe ich jetzt das letzte Drittel vor mir. Und das möchte ich nicht mehr mit langen Tourneen und der Trennung von meiner Familie verbringen und die Enwicklung meiner Söhne aus der Nähe erleben. Jetzt bin ich noch sehr fit und will das auch bleiben.In Zukunft möchte ich auch verstärkt meinen eigenen, musikalischen Interessen nachgehen. Ich werde weiterhin mit einer Band „ZÖLLER“ spielen, Sessions veranstalten, Songs aufnehmen etc. Und das in aller Ruhe (höösch)!
    Ich glaube, das ist nachvollziehbar.
    Ich danke Euch für Eure Treue, Eure Zuneigung, Euren Applaus und für die unzähligen Gänsehaut-Erlebnisse in all der Zeit, und ich freue mich, den Einen oder Anderen in Zukunft bei meinen Gigs zu sehen. Ihr seid die Besten.
    Ich werde Euch sicherlich sehr vermissen.
    Euer
    Jürgen Zöller"


    Quelle: bap-fan.de (und das ist nicht i-eine Seite!!)


    Also wenn Herr N. aus K. da grad ne ehem. gute Rockband zerlegt - um Helmut Krumminga kursieren ja auch Ausstiegsgerüchte - um mit dem "Weltmusikgedöns" weiter zu machen, bin ich ziemlich sauer!
    Ich schätze ihn als ein noch etwas sturköpfigerer Frontmann ein als unseren Campino, die aktuelle Schiene bestätigt mich ein wenig.
    Anne de Wolff statt Krumminga und Zöller - willkommen bei der nachmittags Radio-Dudelmusik. Da war der Streifling mitm Saxophon ja Gold dagegen.


    Mal gucken, ob und wann da mal was offizielles kommt und wie es weiter geht.


    Wobei ich mir einen ruhigen Jürgen Zöller ob seines Lebenslaufes auch so gar nicht vorstellen kann.

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  • Ich wollte zwar erst nicht, weil ich nicht weiß, ob ich mich mit dem "neuen" BAP anfreunden kann, andererseits warten und mich dann ärgern, weil ich nur noch ne Karte ganz hinten bekäme, will ich auch nicht.
    Hab dann in den sauren Apfel gebissen und mir eben eine Karte für Trier bestellt. Das ist samstags, das ist gut, aber 56,90€ (zzgl. Porto) sind in der Tat ne Hausnummer... :think:

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  • Hier mal das Fb-Statement von WN bzgl. der Bestuhlung:



    Eine, wie ich finde, ziemlich billige Erklärung! Wer nicht stehen will, soll eben auf die Tribünen gehen und wenn das zu weit weg ist, ist das eben persönliches Pech. Auch ich bevorzuge bei "zu wilden Konzerten" wie den Hosen z.B. die Tribüne. Das ich von dort nicht Kuddels Augenfarbe erkennen kann, ist eben so, muss - und kann - ich mit leben. Stattdessen hat man von dort nen Blick auf die Bühne, der einem aus dem Innenraum verwehrt bleibt, der aber nicht zu verachten ist.
    Ausruhen kann ich auf der Couch, dafür brauche ich keine Halle. Der einzige Vorteil könnte sein, dass die komischen BAP-Reihe 1-die-hards mal in Reihe 2 oder 3 verdrängt werden, aber das wage ich zu bezweifeln.
    Außerdem entzieht sich mir der Zusammenhang zw. dem "auf der Bühne den Berufsjugendlichen geben" und dem Verhältnis Steh-Sitzplätze. Lass mich mal überlegen, wann ich - außer beim Zusammenspiel mit der Philharmonie - das letzte mal ein bestuhltes Deep Purple Konzert hatte? Gabs nicht.
    Spielen die Stones vor Vollbestuhlung? K.A., ich glaub nicht, das wär mir zu Ohren gekommen, nehme ich an...


    Ich könnte noch weiter die glatte Wand hoch gehen! :cursing: Alleine die Anrede "Hallo ihr Lieben,..." - so fangen die Beziehungsproblem-und anderer Gedfühlsdusel-Threads im Kleiderkreisel-Forum an - da rollen sich mir jedesmal die Zehennägel!!


    So, genug ausgekotzt. :whistling:

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  • ich hör schon das Gemecker von Reihe 10 wenn Reihe 8 aufsteht.
    Und spontan am Abend des Konzerts vor der Halle ne brauchbare Karte mit der man dann weit nach vorne käme zu ergattern ist bestimmt kaum möglich.

  • Eben. Was nützen nette Ordner, wenn der Hintermann drauf besteht, dass auf Sitzplätzen auch alle von der ersten bis zur letzten Minute zu sitzen haben und deshalb pampig wird.

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