Abtreibung - Mord oder der letzte Ausweg?

  • Hatte das Thema ja im "gläubig" Thread angesprochen und mal geschaut, ob ihr schon mal darüber diskutiert habt, hab aber keinen separaten Thread gefunden.


    Mich persönlich beschäftigt das Thema immer wieder und man wird irgendwie auch immer wieder damit konfrontiert, sei es in Nachrichten, oder Zeitschriften, oder Radio, oder oder oder....
    Wie auch das Thema und Kirche, Glaube und Religion, ist auch dies ein sehr kritisches und heikles Thema, dennoch denke ich, sollte man es nicht totschwegen und nicht lieber nicht darüber reden. In der heutigen Gesellschaft ist die Abtreibung leider Gottes fast schon an der Tagesordnung und deswegen sollte man sich denk ich auch ruhig darüber austauschen.


    Ich persönlich halt absolut null und nichts von Abtreibung! Für mich ist und bleibt es Mord. Warum? Ja sicher spielen bei mir auch ethische und religiöse Aspekte mit eine Rolle, aber die möcht ich jetzt mal hier außen vor lassen, denn diese in eine solche Diskussion miteinzubringen, ist immer sehr umstritten und kritisch. Ich begründe meine Meinung jetzt mal folgendermaßen: Es macht für mich keinen Unterschied ob ich einen Menschen erschieße, oder ihm sonst wie das Leben nehmen, oder ob ich einen kleinen, wehrlosen Menschen, den ich in mir trage einfach zerfetzen und fast schon abschlachten lassen, wie ein wertloses Vieh. In beiden Fällen nehme ich doch einem Menschen das Leben, oder etwa nicht? Und daher sehe ich eine Abtreibung genauso als Mord an, als wie wenn jemand einen Menschen auf andere Weise tötet.



    Es macht mich auch immer wieder traurig, wenn ich immer wieder mitbekomme, dass Frauen in der Gegend rumpimpern können und wenn Frau dann schwanger ist, heißt es "das passt jetzt nicht, das Kind muss weg" Das arme, kleine, unschuldige Wesen muss dafür mit seinem Leben bezahlen, bevor überhaupt auf die Welt kommen durfte, nur weil seine Mutter zu blöd war zum verhüten - wo bleibt da die Gerechtigkeit, frag ich mich grad so?
    Und was ich mich im Zusammenhang mit diesem Thema auch immer wieder frage ist, WOHER nehmen wir, oder diese Frauen, die ihre Kinder einfach abtreiben, das Recht, einfach so über Leben und Tod zu entscheiden? WOHER? Und haben wir überhaupt das recht darüber zu entscheiden? Ich bin der Meinung, JEDER Mensch hat das Recht zu leben, ob geboren, oder noch im Bauch seiner Mutter.

    "BE HAPPY" © by Mr Vom

  • ich sag dazu jetzt nur eins. es gibt immer unterschiedliche gründe für ne abtreibung und möchtest du wirklich einer frau UND dem kind zumuten müssen zum beispiel nach einer vergewaltigung, dass die Frau immer daran ( und wenn es "nur" 9 Monate bis zur Geburt + adoption ist) denken muss was ihr angetan wurde.
    pauschale abneigung und Gegen abtreibung sein finde ich einfach nur naiv.

  • Zitat

    Das arme, kleine, unschuldige Wesen muss dafür mit seinem Leben bezahlen, bevor überhaupt auf die Welt kommen durfte, nur weil seine Mutter zu blöd war zum verhüten


    Wenn das Kondom reißt war die Mutter auch zu blöd zum Verhüten, das ist sogar wissenschaftlich bestätigt! :rolleyes:


    In einigen Fällen macht es Sinn abzutreiben! Und das arme kleine unschuldige Wesen.... das bekommt es doch gar nicht mit?! Beschwert sich irgendwer, dass es Leute gibt, die 200 Meerschweinchen am Tag kaputtschlagen, damit die Tiere im Zoo was zu fressen haben? Nein. Aber bei EINEM Mensch wird sofort Alarm ausgelöst, wie schlimm das ist. Weißt du denn eigl. wie viele Babies im Jahr abgetrieben werden? Wenn ja, dann wundert es mich weshalb du noch keinen Herzinfarkt hast. :rolleyes:


    Kann es sein, dass du nicht drüber nachdenkst, wie viel Verantwortung ein Kind mit sich bringt??? Ich kann viele Frauen verstehen die abtreiben! Und nicht verhüten hat zwangsläufig nicht immer was mit Dummheit zu tun. Wenn ein Kondom reißt oder das z.B. schon im Laden falsch aufbewahrt wurde, dann kann keiner was dafür. Mal die Pille vergessen... naja, passiert mal, auch wenns manchmal nicht so gut ausgeht. Es gibt auch Frauen, die gehen davon aus, dass ihr Zyklus immer regelmäßig ist, so wie er es in den Jahren davor immer war und denken es geht auch so. Aber durch Stress usw. verschiebt sich der Zyklus und es kann zur ungewollten Schwangerschaft kommen, wenn sie Pech haben.

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  • mhh ich will ja jetzt nicht meckern..aber du meldest dich in einem TOTEN HOSEN forum an..und eröffnetst sachen wie z.B. Abtreibung, Glaube usw..
    Wär vllt in nem "gott und die welt" forum sinnvoller..
    naja back to topic..

    Wir lieben unsere Austria, wir lieben SIE so sehr!

  • Zitat

    Original von v_campiin0.victiM_x3Kann es sein, dass du nicht drüber nachdenkst, wie viel Verantwortung ein Kind mit sich bringt???.



    Oh doch das habe ich, oder meinst du allen ernstes ich habe aus Spaß entschieden, dass ich keine Kinder bekommen möchte? Bevor ich diese nicht einfach Entscheidung für mich getroffen hab, hab ich mir selbstverständlich gründlich meine Gedanken gemacht.


    Und es ist nicht nur EIN Mensch, es werden keine Ahnung wieviel tausend oder gar Millionen Babies im Jahr abgetrieben. Wenn ich die Verantwortung für ein Kind nicht übernehmen kann, dann ist es allemal besser, dass Kind nach der Geburt zur Adoption frei zu geben, als ihm das Leben zu verweigern. Und das Ungeborene bekommt das sehr wohl mit, das glaub mal.


    Richtig, wenn ein Kondom reißt oder falsch aufbewahrt wurde (oder Hosen mutwillig Löcher reinpicksen ;)) kann keiner was dafür, hab ich ja auch gar nicht gesagt. Und die Pille ist sowieso ein Thema für sich, aber wenn ich sie schon unbedingt nehmen muss, sollt ich halt drauf achten, dies regelmäßig zu tun.


    So und ich möchte sagen, dass ich normal und ganz sachlich über dieses Thema diskutieren möchte bzw. es deswegen eröffnet habe und nicht das bei der zweiten Antwort schon so Sprüche wie das mit dem Herzinfarkt kommt - sowas ist absolut überflüssig, lass es bitte, Vic, hab dir ja nichts getan :)

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  • Katie, Du widerspricht beim Thema Verhütung grad dem Papst.
    Für den is Verhütung eine Sünde.
    Wundert mich, so wie ich Dich damals, über's ICQ kennengelernt hab sehr ...



    Zum Thema Abtreibung:


    Meiner Meinung kommt es wirklich immer auf die Situation an.


    In 90% der Fälle würd ich sagen dass Abtreibung der falsche Weg is.
    Aber wenn ich an Fälle denk die Scooby doo angesprochen hat (Schwanger von 'ner Vergewaltigung) dann kann ich es zu 100% verstehen wenn man abtreibt.


    Ansonten könnte man das Kind fast immer austragen. Notfalls kann man es immernoch zur Adoption freigeben (Adoption, nicht in's Heim!).


    Ob man es selbst grossziehen will und vorallem kann kommt halt immer auf die Lebenssituation und gegebenenfalls auf den Rückhalt der Familie an.



    Zitat

    Original von Katie
    ...
    Und es ist nicht nur EIN Mensch, es werden keine Ahnung wieviel tausend oder gar Millionen Babies im Jahr abgetrieben.
    ...


    Sind Menschen und Tiere laut Bibel nich mehr oder weniger gleich zu setzen?
    Dann solltest Du schleunigst in eine Tierschutz-Organisation, denn es werden jedes Jahr viel mehr Tiere grundlos getötet als Babies abgetrieben würd ich mal behaupten ...

    BAD RELIGION - 40th Anniversary Tour 2020

    02.+03.06. Wiesbaden | 14.06. Köln | 02.08. Coesfeld | 11.-14.08. Punk Rock Holiday | 16.08. Ljubljana


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    Einmal editiert, zuletzt von Sascha89 ()

  • @ vic: du machst es dir ein bisschen einfach! einen menschen mit meerschweinchen zu vergleichen find ich schon grenzwertig. das kind bzw. der embryo bekommt davon nix mit, tolles argument... dann sollte man mord an schlafenden menschen auch nicht bestrafen :s_iro:
    tut mir leid, aber diese argumentationsebene ist schwachsinn.


    es ist halt schwer zu sagen, wo man die grenze zieht. ist das jetzt schon menschliches leben oder nicht? das spielt ja auch beim thema stammzellenforschung eine große rolle und da streiten sich die experten auch.
    meiner meinung nach sollte abtreibung nur in härtefällen, wie einer vergewaltigung erlaubt sein. für alle die auf dem normalen weg schwanger sind und damit nicht klarkommen, bleibt immer noch die adoption... denn ich denke, es wird einem menschen durch abtreibung die chane auf leben genommen und das steht meiner meinung nach nicht in unserer macht. das mag jetzt als konservativer standpunkt herüberkommen, ich sehe es als humanitären standpunkt.
    andererseits bin ich nämlich für embryonale stammzellenforschung, auch wenn dafür der embryo "zerstört" wird. denn: wird dieser embryo künstlich befruchtet, um einen menschen zu retten, der an einer tödlich krankheit leidet, nimmt man dem embryo ja nicht die chance auf leben, denn dieser embryo entsteht ja nur dadurch, dass man dem menschen helfen will. d.h. dass er auch ohne dieses prozedere nicht leben würde, denn er wär ja nicht entstanden, da nicht benötigt...
    ich mache diesen kleinen schwenk zu dem thema, da das für mich in der moral-frage bei diesem thema zur erläuterung des eigenes standpunktes hilft.

  • Ich bezweifle ernsthaft, dass ein Fötus mitbekommt, was da passiert. Mal ehrlich, hast du dich mal mit der Entwicklung beschäftigt? Weißt du, wie Föten aussehen, wenn sie 3 Monate (maximal) alt sind??


    Ich bin nicht gegen Abtreibung. Es ist wahrscheinlich manchmal wirklich der beste Weg..... Allerdings hoffe ich, dass ich nie in die Situation komme, entscheiden zu müssen, ob ich abtreiben will oder nicht. DAS ist, meiner Meinung nach, das Harte daran....

  • ....Dann empfehle ich dir Kreuzschmerzen, ich bin heute mal nicht so knickerig, mir tut jeder was ohne, dass ich es mitkriege, ja, das ist so bei mir!


    Ich will jetzt nicht in deine Privatsphäre einschneiden, ich will dich auch zu keiner Antwort zwingen, aber: Nimmst du denn die Pille oder hast du sie über einen längeren Zeitraum genommen? Wenn ja, dann kannst du weiterlesen, wenn nein, dann würd ich es wirklich sein lassen.


    Jeder Mensch vergeisst mal was!!! Es gibt Leute wie Campi, die vergessen Texte, und es gibt Leute, die vergessen andere Sachen, wie z.B. die Pille. Ich nehm die Pille zwar nicht, aber nehme andere Tabletten, die bei mir wichtig sind. Ich hab die auch schon öfter vergessen, die einzunehmen ist eine Gewohnheit, aber manchmal denke ich, ich hab sie genommen- obwohl ich sie nicht genommen habe. So geht es auch vielen anderen Leuten.


    Und ein Kind zur Adoption freigeben..... Denkst du wirklich, dass das der bessere Weg ist??? Waisenhäuser sind nicht immer der beste Weg, vielen fehlen finazielle Mittel! Außerdem: es gibt auch Kinder, die gemobbt werden, weil sie adoptiert sind. Und das willst du einem ach so unschuldigen Menschen lieber antun??


    Und jetzt noch eine Frage: Wurdest du denn schonmal abgetrieben? Wenn ja, wie hat sich das für dich angefühlt, welche Gedanken hattest du da, was kannst du mir darüber berichten? Ich meine, wenn das Kind das mitkriegt und du das so sicher weißt, dann muss das doch einen Grund haben!

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  • Zitat

    Original von Sascha89



    Sind Menschen und Tiere laut Bibel nich mehr oder weniger gleich zu setzen?


    nein. ich weiß auch nicht warum man wieder auf einer religiösen ebene diskutieren muss?! hat bei diesem thema wirklich nur sekundär was damit zu tun....

    2 Mal editiert, zuletzt von wsv ()

  • Aber Katie is nunmal sehr gläubig.
    Deshalb bring ich das Thema da mit rein ...


    Ich persönlich setze es nich gleich.
    Ging mir nur um Katie's Aussage von wegen "Und es ist nicht nur EIN Mensch, es werden keine Ahnung wieviel tausend oder gar Millionen Babies im Jahr abgetrieben."


    ;)

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  • @ vic: es soll auch waisenkinder geben, die etwas aus sich gmacht haben...
    und allgemein kannst du ja mal kinder aus nem heim fragen, ob sie lieber gar nicht existieren würden...
    von deinem standpunkt aus gesehen, müstte man ja alle kinder in der dritten welt abtreiben, die wachsen schließlich auch im elend auf...
    es muss wohl begriffen werden, dass leben sich nicht nur hier in unserem priveligierten westeuropa abspielt, wo leben anscheinend von einigen nicht mehr als lebenswert erachtet wird, wenn man nicht im wohlstand lebt. das ist für mich übrigens schon übelster sozialdarwinismus liebe vic.

    Einmal editiert, zuletzt von wsv ()

  • vic, deine ansichten sind auch recht naiv und vereinfachen die sache zu sehr.
    ich finde man sollte bedenken, dass es sich 99% der frauen, die abtreiben nicht leicht machen, diesen schritt zu gehen. jede hat dafür ihre eigenen gründe. und oftmal wird es gemacht zum wohle des kindes. denn nicht jede schülerin hat die unterstützung von zu hause ein kind groß zu ziehen und eine ausbildung etc zu machen. nicht jede frau hat die kraft, ein kind das behindert sein wird zu versorgen geschweige denn ein kind 9 monate aus zu tragen mit dem wissen, das es kurz nach der geburt sterben wird weil es nicht lebensfähig ist.
    nicht umsonst muss sich aber jede frau, die abtreiben will beraten lassen. es ist definitiv kein leichter schritt den die betroffenen machen. und zum thema adoption. klar gibt es viele paare die gerne kinder hätten und die es unfair finden, wie viele frauen abtreiben weil sie das kind nicht wollen. aber in bezug auf adoption wird es den betreffenden auch nicht leicht gemacht.
    und mir ist eine frau die abgetrieben hat definitiv lieber, als eine die ihr kind nach der geburt ermordet.

  • Ich habe nicht behauptet, dass Waisenkinder nichts aus sich machen können, ich wollte nur darauf verweisen, dass es Waisenkinder gibt, die gemobbt werden. Es gibt viele Leute die gemobbt werden und später was aus sich gemacht haben, das habe ich nie abgestritten. Ich habe auch nie behauptet, dass es in Ländern wie z.B. Afrika keine Geburten mehr geben darf. Dass die meisten Menschen lieber leben wollen, das ist klar, tu ich ja auch genau so. Nur für viele Kinder ist eine solche Kindheit hart so mit Waisenhaus und allem. Die haben halt im Gegensatz zu ihren Freunden, also "normalen" Kindern keine richtige Mama und keinen richtigen Papa, ich denke, dass das schon sehr weh tun kann.


    Afrika ist ein Kapitel für sich in meinen Augen. Ohne Geburten geht es dort nicht weiter, das ist klar, allerdings geht es vielen (wenn nicht sogar fast allen) Kindern dort sehr schlecht, allein die medizinische Versorgung ist eine Katastrophe! Viele Kinder sterben dort, weil sie die 300km bis zum nächsten Krankenhaus nicht überleben, es dort nicht steril genug ist (da hat sich aber viel geändert in den letzten Jahren, muss ich erwähnen) oder nicht die richtigen Medikamente da sind. Auch AIDS ist in Afrika ein riesiges Problem, es gibt Familien mit 7 oder 8 Kindern, da sterben plötzlich die Eltern and AIDS und dann sind es halt Waisenkinder. Oder sie müssen zur Großmutter. Sicher, der einfachste Weg wäre das ganze so wie in China zu gestalten, 1-Kind-Regel (mit wenigen Ausnahmen), allerdings fehlen den Eltern dann vllt. auch wichtige Arbeitskräfte, so unschön das auch sein mag. Außerdem wäre es eine gewaltige Unterdrückung der Menschen.


    Ich denke, dass man sich da nie einig werden kann. Ich bin der Meinung, dass Abtreibung erlaubt ist, aber schöner wäre es natürlich schon, wenn das Kind leben dürfte. Nur bevor ein eher unreifes Pärchen/ eine unreife Frau ein Kind kriegt und nicht richtig für es sorgen kann, dann würde ich schon die Abtreibung bevorzugen.


    Ich habe auch nie behauptet, dass abtreiben einfach ist, es gibt Frauen, die werden depressiv danach und erleiden einen teilweise unheilbaren Schock. Aber ich denke, dass abtreiben kein so gravierender Mord ist wie das Neugeborene in eine Mülltüte zu stecken und verhungern/verdursten zu lassen.

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  • Nu, ich finde, wenn man jetzt anfängt, dass ein Kind besser nicht auf die Welt kommt als behindert oder im Heim zu leben, dann wird es ganz schwierig! Warum um alles in der Welt soll man ein "gesundes" Kind nicht abtreiben, aber ein behindertes schon?!? (ich weiß, gesund ist nicht das Gegenteil von behindert...)


    Wie gesagt, ich bin nicht gegen Abtreibung. Aber die Entscheidung, ob man ein Kind bekommt oder nicht sollte nicht von einer evtl Behinderung abhängig sein.
    Und: nicht jedes Kind, dass zur Adoption freigegeben wird, lebt im Heim....


    (ich kenne mich da nicht genau genug aus: kann man bei 3 Monate alten Föten überhaupt schon eine Behinderung erkennen, sollte denn eine vorhanden sein?)


    @vic: Nein, "einig werden" wird man sich bei diesem Thema nie. Das liegt auch daran, dass es eben nicht die richtige Antwort gibt. So eine Entscheidung ist dermaßen individuell, dass da nie alle auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Aber diskutieren kann man ja trotzdem :)

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