US Wahl 2016


  • Das ist Demokratie!


    Seit wann sind Foren demokratien? :D


    Ironisch wie mies diese ZDF/ARD "Sondersendungen" sind. Die Versuchen immernoch krampfhaft ihr "Pro Clinton" und das weglassen von Fakten gerade wegen Clintons mailaffaire weiter zu betreiben


    Wenn die Demokraten einen ordentlichen Kandidaten aufgestellt hätten, und keine bestechliche "Clinton Foundation" die ihren Wahlkampf roboterhaft (im übrigen COmputergestützt) durchgezogen hat ohne die Wähler "abzuholen" wäre Trump jetzt nicht Präsident. Im Grunde dachten die, die hätten gegen Trump ein einfaches Spiel. Falsch gedacht, dass funktioniert nicht mehr.


    Dummerweise gabs auch niemaden der ernsthaft gegen Clinton antreten durfte. Sanders war nur vorgeschoben um sowas wie "Demokratie" vorzugaugeln. Der hatte NIE eine Chance. Selbst wenn der 75% der Vorwahlstimmen geholt hätte...

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • ich mach mich mit solchen texten selten beliebt - doch das folgende habe ich heute bei facebook, nachdem ich x kommentare und postings lesen "musste" geschrieben. wird hier sicher auch nicht mit viel applaus aufgenommen werden (kritisiert schweizer!!)... und by the way; ich gehe mit gabumon nicht konform, doch einige punkte seinerseits simd schon korrekt... hier also mein posting:



    so. amerika hat gewählt. für 48 stunden bei den meisten hochinteressant. man kackt bedrückt, frühstückt bedrückt, geht bedrückt in's bett heute abend und lässt sich während des tages arrogant über die dummen amis aus... ich finde dazu nur die wenigen worte:


    ich fnde es heikel, wenn wir uns von unserem auf hochglanz polierten eilfenbeinturm aus ein (vor)urteil erlauben. wissen wir, wie wir wählen würden, würden wir in einem kaff in texas leben? wir rutschen in der schweiz selber immer mehr nach rechts, haben uns über's ausland aufgeregt, das kritik an der schweiz äusserte, als die einwanderungsinitiative der svp angenommen wurde, und spielen uns nun als amerika-experten auf?


    ich will damit trump nicht beschönigen, in schutz nehmen oder verteidigen - aber diese scheinheiligkeit der schweizer geht mir auf den sack. jetzt halten wieder alle ihr "politisch korrektes" fähnchen in den wind. dieselben, die auch bei jeder sich bietenden gelegenheit ihr profilbild den geschehnissen entsprechend anpassen.

  • Für mich als Frau ist er untragbar. Aber er ist gewählt worden, sogar von vielen Frauen :cursing: . Das muss man akzeptieren. Die Unzufriedenheit im Land muss sehr groß sein, dass Trump gewählt wurde. Das die Populisten momentan weltweit zunehmen, finde ich besorgniserregend.


    Wie hoch war eigentlich die Wahlbeteiligung?

    Ich bin immer auf der Suche, doch ich weiß nicht wonach.

  • Michelle Obama mit ihrem Leitspruch triffts für mich perfekt :"When they go low, we go high"

    ....- aber diese scheinheiligkeit der schweizer geht mir auf den sack. jetzt halten wieder alle ihr "politisch korrektes" fähnchen in den wind. dieselben, die auch bei jeder sich bietenden gelegenheit ihr profilbild den geschehnissen entsprechend anpassen.

    Oh,Mann wenn Du wüssest !:D
    @Profilbild - Puuhh,dann bin ich Gottseidank(welcher auch immer) raus!

    PS.:Aktieninsidertipp - Sofort Aktien von Heidelberger Zement AG KAUFEN!!!#walltomexico

    GUERILLA OPEN ACESS MANIFEST

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  • ich weiss es und es macht spass, dass du mich - wohl so gemeint - so hoch achtest. danke.

  • Er hat mich persönlich weder an die Titten noch zwischen die Beine gefasst. Mich hat er auch nicht als fettes Schwein oder dumm bezeichnet.
    Aber ein Mann, der solche sexistischen Äußerungen von sich gibt, ist für mich untragbar.



    Zitat

    Nur so aus Neugier, was hat Trump dir denn böses getan?


    Darf ich so etwas erst sagen, wenn ich selbst zum Opfer geworden bin?

    Ich bin immer auf der Suche, doch ich weiß nicht wonach.

  • Ekelhaft wie hier von jemanden ein sexistischer, rassistischer und reaktionärer Unsympathat verteidigt wird - das riecht man doch auf 8.000 Kilometer bei Gegenwind, dass der nur Präsident wurde um sich selbst drauf einen runterholen zu können. Ist echt das allerletzte.

    The easiest thing to do.


    Just say fuck you.


  • Danke, Maik!


    Dies gilt übrigens nicht nur für die Schweiz, sondern u.a. auch für Deutschland.
    Denn ich habe momentan nicht wirklich das Gefühl, daß wir bei der Bundestagswahl im Herbst 2017 besser wegkommen werden.


    An dem beschissenen Ergebnis in den USA können wir nichts ändern, aber jeder von uns kann mit den Leuten in seinem Umfeld (und auch mit Fremden), die den ganzen Scheiss glauben denn Parteien wie die AfD, aber auch PEGIDA und CO. verbreiten, reden. Also sein Umfeld aufklären. Klar, wird man dabei nicht alle in's eigene Boot holen, aber man regt deren Köpfe vielleicht mal an all die Scheisse nicht immer nur aus der eigenen Sicht zu sehen und zu jammern wie schlecht es uns doch geht und was man uns alles weg nimmt...


    Richtig auskotzen möchte ich mich jetzt und hier aber nicht...

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    "Haste 'nen Link zur Quelle für mich?" :)

  • trump gegen das establishment? selten so gelacht. rechtskonservative berufspolitiker und ehemalige wall street banker bilden in zukunft sein kabinett. eine echte revolution also :pinch:


    http://www.zeit.de/politik/aus…eitde.redpost_zon.link.sf


    ben carson bestreitet die evolution und soll bildungsminister werden. halleluja.


    davon abgesehen: clinton wäre außenpolitisch eine mindestens genauso große katastrophe gewesen. gesellschaftspolitisch allerdings ein engel im vergleich mit trump.



    ein westlicher trend: die leute wenden sich an rechte idioten, die einfache antworten und greifbare feindbilder bieten, weil unter anderem das neue mitte "links" bürgertum verteilungsgerechtigkeit (national und global) in großen teilen außer acht lässt und sich auf identitätspolitik fokussiert. eine "uns gehts doch super, sei nett zu denen, denen es schlechter geht" rhetorik reicht nicht um den rechtspopulisten etwas entgegen zu setzen.
    mit fundamentaler kritik an den zuständen, die einerseits unseren wohlstand auf kosten des globalen südens ermöglichen und andererseits die menschen in der westlichen welt unglücklich und zu sklaven des konsums und der arbeit machen, würde die politische linke vielleicht wieder ihre ehemalige basis ansprechen. es ist sicherlich nicht den profiteuren des systems zum nachteil, wenn kapitalismuskritik immer mehr mit verqueren erklärungen der rechten verschwörungsheinis assoziiert wird.


    mit sanders wäre diese wahl übrigens an die demokraten gegangen. ein satz, den bestimmt jeder nun schon 100 mal gehört hat, der aber höchstwahrscheinlich richtig ist. sanders wäre ein zeitgemäßer präsident gewesen, der die welt sicherlich nicht zum schlechteren beeinflusst hätte. das kann man von den letztlich nominierten kandidaten trump und clinton nicht behaupten.

  • Donald Trump äussert sich rassistisch und sexistisch und wird dafür auch noch belohnt (und zum Präsidenten gewählt). Also da läuft aber was gewaltig schief :kotz:
    Alleine schon deswegen wäre Hillary Clinton das "kleinere Übel" gewesen.

    Einmal editiert, zuletzt von Mustang ()

  • gerade noch einen ganz interessanten artikel der faz gelesen:


    Zitat

    Man denkt bei Amerika an New York und an das Silicon Valley, mehr an Princeton als an Trenton, lässt sich die Ungleichheit in Amerika gern von Thomas Piketty erklären, drückt David Graeber und Occupy die Daumen; aber kommt man nicht auf die Idee, dass die meisten Wähler keine Studenten sind und, anders als Studenten, von der Globalisierung gar nicht profitieren? Man findet, dass alle Leute die Gesellschaft eigentlich super finden sollten, weil es einem selbst gut geht. Wenn die Leute wütend sind, hält man ihnen Vorträge über Vielfalt oder verweist sie an eine Linke, die es nicht gibt. Und glaubt, dass schon nichts passieren wird. Wie gebildet ist das eigentlich?


    http://www.faz.net/aktuell/feu…-irren-sich-14520799.html

    Einmal editiert, zuletzt von wsv ()

  • ...mit sanders wäre diese wahl übrigens an die demokraten gegangen. ein satz, den bestimmt jeder nun schon 100 mal gehört hat, der aber höchstwahrscheinlich richtig ist. sanders wäre ein zeitgemäßer präsident gewesen, der die welt sicherlich nicht zum schlechteren beeinflusst hätte. das kann man von den letztlich nominierten kandidaten trump und clinton nicht behaupten.

    @wsw - Das weißt Du woher? ?(

    GUERILLA OPEN ACESS MANIFEST

  • Zitat

    Das weißt Du woher? ?(


    erstmal ist das ja eine form des zitats gewesen. ich sehe dieses szenario aber als relativ realistisch an. sämtliche umfragen sahen ihn im direkten vergleich gegen trump besser gestellt als clinton. zudem sehe ich nicht, wer in großer zahl von den clinton wählern zu trump switchen würde, bei einer hypothetischen sanders kandidatur. sanders hätte viel mehr wohl noch mit seinem wahlprogramm die unzufriedenen weißen abholen können, die teilweise aus protest und frust (so bescheuert wir das auch finden) für trump gestimmt haben. insofern lassen sich die damaligen umfragen auch erklären.


    hier noch mit beleg. sämtliche umfragen sahen sanders bis zuletzt (juli) weit deutlicher vorne, als hillary im verrgleich mit trump.


    http://elections.huffingtonpos…election-trump-vs-sanders


    http://elections.huffingtonpos…election-trump-vs-clinton


    unterschied wird denke ich deutlich.

  • Ok,Umfragen.
    Gerade bei den letzten Wahlentscheidungen schließe ich mich eher der Fragestellung von J.Böhmermann an:
    "Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Astrologie und Meinungsforschung?" :huh:

    GUERILLA OPEN ACESS MANIFEST

  • Er hat mich persönlich weder an die Titten noch zwischen die Beine gefasst. Mich hat er auch nicht als fettes Schwein oder dumm bezeichnet.
    ?


    Trump hat gesagt das es Frauen gibt die für Ruhm und Kohle mit jedem und allem ins Bett steigen würden, gerade im Bereich "Stars und Sternchen" und da hat der Mann absolut recht mit. Aber mittlerweile gilt man ja schon gerne mal als sexist wenn man einen Penis hat...


    Er hat das zugegeben recht Plump ausgedrückt, aber im Grunde hat er durchaus recht damit wenn er sagt "Als Star könnte man alles machen". Das Bill Clinton viel schlimmeres gemacht hat als sowas zu sagen, naja Teppich und so


    Komisch das immer noch niemand sich mal mit Clintons 30.000 eMails befasst hat die auf Wikileaks rumliegen

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

    2 Mal editiert, zuletzt von Gabumon ()

  • Ok,Umfragen.
    Gerade bei den letzten Wahlentscheidungen schließe ich mich eher der Fragestellung von J.Böhmermann an:
    "Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Astrologie und Meinungsforschung?" :huh:

    Und hier der wissenschaftliche Hintergrund dazu


    Ein Auszug vorweg:

    Quelle

  • Laut Alice Schwarzer sind mal wieder alle Männer böse.


    Wieso gibt man diesem Ekelpack überhaupt eine Plattform und das auch noch von Zwangsgebühren... :rolleyes:

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  • Ich finde es schon interessant, wie manch einer das "kleinere Übel diskriminiert". Dass Hillary Dreck am Stecken hat und eine schlechte Kandidatin war ist sicherlich richtig. Sie hatte tatsächlich aber auch einen konkret ausformulierten Plan, zumindest zuletzt, der für viele in den USA die Lebensumstände verbessert hätte. Bei Trump ist da nach wie vor vieles sehr vage, einiges ganz klar gegen die Mittelklasse und Geringverdiener, auch wenn die das scheinbar nicht verstanden haben. Was aber unabhängig von der Politik im Raume steht:


    1. Betrug und unredliches Geschäftsgebaren (Trump University, hat selbst illegale Einwanderer ackern lassen um den Mindestlohn zu drücken, zahlt systematisch keine Steuern, hat diverse Klagen gegen sich am Laufen weil er Leute nicht bezahlt hat, usw.)


    2. Offener Rassismus nicht nur gegenüber Mexikanern, Profiling durch Religionszugehörigkeit und spezielle Überwachung und Einreisesperren für bestimmte Minderheiten


    3. Misogynie und offene Behindertendiskriminierung, evtl. sogar sexueller Missbrauch, devfinitiv ein fragwürdiges Verständnis von Frauenrechten


    4. Offener Aufruf zu Gewalt und Rechtsbruch, sowohl im eigenen Land als auch international und gegen die Menschenrechte.


    Das alles scheint also weniger zu wiegen als "gehört dier politischen Kaste" an. Die Leute haben doch echt nicht mehr alle Latten am Zaun. Und es sind die Leute, die all das okay finden, denen hier zuerst mal die Schuld zu geben ist. Dass die demokratische Partei hier allerdings auf ganzer Linie versagt hat ist auch erwähnenswert. Und das beinhaltet ganz klar auch wie man mit Bernie Sanders umgegangen ist. Die Quittung kam dann mit dem Wahlzettel.


    In wie weit es anderen Ländern ansteht das zu kommentieren ist eine Sache. Da die Konsequenzen seiner Politik vermutlich weltweit zum tragen kommen, sollte man sich da vielleicht schon eine Meinung zu leisten. Was man darüber aber nicht tun sollte, ist den Dreck im eigenen Lande zu vergessen.

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