The Last Internationale

  • Andere Fans hier?


    Ich liebe diese Band, ihre Musik! Stets an Shocking Blue aus den 60ern erinnernd, musikalisch auch dort verankert.
    Sängerin Delila sieht nicht nur super aus, sie hat eine wunderschöne Stimme.


    Das Duo aus New York (mit RATM-Drummer Brad Wilk) gründete sich 2008 - ich persönlich stiess 2015 auf die Band.
    Mit der Platte "We will reign" konnten sie mich auf Anhieb begeistern - die Liebe ging bis heute nicht flöten.
    Zur Zeit befinden sie sich im Studio - wird bald neues Material kommen :)!


    Hier mal 2 Soundbeispiele, die ihre Musik verdeutlichen:


    WANTED MAN:



    I'LL BE ALRIGHT:



    Hach, wie absolut wunderschön das alles ist... :love:

  • Hab sie einmal live gesehen. Klasse Musik! - und der Gitarrist könnte glatt als Ramones-Double durchgehen.

    Tag und Nacht denk' ich nur an Dich, seitdem ich weiß, daß es Dich gibt...


    If you didn't like our music, that was just your bloody hard luck!

  • Das neue Album kommt im Januar 2018 - konnte bereits den Studio Rough Mix von "Hard times" hören; geil, das Ding rockt gepflegt. Kraftvoll. Haben sie schon 2015 performt.


    Die Band wird das Album "Soul on fire" nicht mehr bei einem Major releasen (Debüt war bei Epic), sie legen Wert auf Ecken und Kanten und haben sich deswegen für Pledge Music entschieden. Eine Europa-Tour soll folgen! Freue mich darauf.
    Ex-RATM-Drummer Brad Wilk wird dieses mal nicht mit von der Partie sein, da er mit Prophets of Rage genug beschäftigt sein dürfte.


    "Hard times" live:


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  • Fast 2 Jahre ist es her, dass ich die Band hier vorgestellt habe...
    Und 15 Monate ist es her, dass ich die Band via Crowdfunding grosszügig für ihre neue Platte unterstützt habe. Gestern wurde sie endlich geliefert und ich konnte sie bereits 1x durchhören...


    ...und ähnlich wie bei Greta van Fleet (beide Bands orientieren sich an den 60s/70s) bin ich vom akteullen Werk etwas enttäuscht. Nicht ganz so schlimm wie bei GvF, deren Platte ich bereits wieder verkauft habe - aber so charmant wie der Vorgänger ist das neue Album bei weitem nicht.


    Man muss festhalten: knackig, saftig, kraftvoll produziert - laut klingt das echt hammer.
    Aber mir (bislang) zu wenig strukturiert, die Songs. Mehr so "jammig" - live sicher toll, aber daheim..? Halt schon sehr auf die 70s geschielt, was ich ja eigentlich echt mag. Aber bei TLI würden mir klare Songs einfach besser gefallen... Erinnert eher an ihr Album "Choose your killer" von 2011 als an "We will reign" von 2014.
    Delila ist eine begnadete Sängerin und macht ihre Sache top - leider kann Edgey, der Gitarrist, auf diesem Niveau nicht mithalten und vor allem so Sachen (Riffs, Soli..), die Bands aus den 70ern top zu präsentieren vermochten, kann er - auch wenn er will und häufig "bescheisst" mit massiv Effekten - technisch einfach nicht so spielen.. Das ist sehr schade.


    Des Weiteren habe ich in den vergangenen Jahren die Performance von TLI auf FB und Insta verfolgt - und es ist da teilweise echt etwas peinlich, wenn sie von "Revolution" reden; "Be part of the revolution"... Sie wollen anarchisch sein, rebellisch - aber was bitte denn für eine Revolution? Die Band hat Tom Morello von RATM im Rücken und Brad Wilk spielte auf dem letzten Album die Drums ein und war ihr Drummer... Vorteil deluxe! Vitamin B überall... Also, welche Revolution?? Eine etwas peinlich Selbstüber/-einschätzung. Tolle Musik, fine - aber TLI sind keine Revolution.


    Wahrscheinlich bin ich einfach nur enttäuscht vom Album, dass mich dieses Revolutions-Geplapper so dermassen nervt... Nee, hat mich schon davor genervt... Mal abwarten, vielleicht ist das Album auch ein Grower und ich muss in Jam-Stimmung sein um es richtig zu verstehen und wertschätzen zu können..!

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  • need somebody fand ich nach ein paar mal hören echt super. auch frisch für TLI, gabs bisher nicht so. bin mal gespannt auf das ganze album jetzt. ihre FB akkusitk cover sind immer grandios. zuletzt von victor jara. :love: klar das gerede von revolution etc... wie ernst kann man das nehmen? zumindest haben sie sich von ihrem major vertrag verabschiedet. und derartig naiven idelaismus gibts eh nicht all zu viel in der derzeitigen musiklandschaft, von daher muss daher für mich nicht die bemühung eines aktiven umsturzes morgen früh einhergehen. zumal das irgendwie auch immer bestandteil der texte von TLI war.

  • klar das gerede von revolution etc... wie ernst kann man das nehmen? zumindest haben sie sich von ihrem major vertrag verabschiedet. und derartig naiven idelaismus gibts eh nicht all zu viel in der derzeitigen musiklandschaft, von daher muss daher für mich nicht die bemühung eines aktiven umsturzes morgen früh einhergehen. zumal das irgendwie auch immer bestandteil der texte von TLI war.


    Klar, kann man machen - legitim!
    Auf mich wirkt es wenig authentisch.
    Und wie du sagst; ihre Texte zeigen eine Richtung auf, das müsste eigentlich reichen. Sich politisch auf die korrekte Seite stellen. Top! Die Bühne nutzen. Super!


    Aber mit diesem pubertären Geplapper machen sie bei mir vieles kaputt - sie übernehmen Dinge, die bei anderen funktioniert haben und als cool befunden wurden (Lennon zB mit "Revolution", 1968) um sich selber hervorzutun. Sowas widerstrebt mir! Dieses Abkupfern bei anderen - meist aus einer anderen Zeit wo Dinge eine andere Bedeutung hatten - und dann einfach so übernommen von Künstlern, die damals Kopf und Kragen riskiert haben. Mit ihrem Hintergrund wirkt das unecht! Das nervt mich bei vielen Bands. Dann lieber einfach das sein was man wirklich ist und die Texte (und die sind gut - "Killing fields" zB) für sich sprechen lassen als lässig mit Revolutions-Gelaber auftrumpfen wollen.


    Liegt vielleicht auch an meinem fortschreitenden Alter, keine Ahnung wie alt die beiden sind - ende 20? Anfangs 30? An diesem Gepose kann ich erkennen welches Publikum sie ansprechen wollen: Menschen die sich noch über solche Pseudorebellion stark fühlen und definieren möchten... Meist jüngere Menschen voller Idealismus, die dieses Vehikel brauchen um ihren Platz zu finden, den sie dann - meist nach erfolgreichem Studium und Jobeinbindung - schnell wieder verlassen um der Maschine des Kapitalismus zu dienen und als "Rädchen im System", gut geölt und gut bezahlt, zu funktionieren..!

    Einmal editiert, zuletzt von pillermaik ()

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