Aufkommende Rechte Gewalt

  • Ich könnte auch nur noch kotzen. Auf Facebook gehen Hitler-Grüße rum, Chemnitzer posten Frei, Sozial und national... Hallo? Was ist hier los?



    Vor allem, Sachsen Polizei so "Och Hitlergrüße? Lass die Demo mal weitermachen" wenns eine Linke Demo ist und jemand zieht ne Kaputze über? Wasser Marsch und Knüppel Frei...!


    Wobei man natürlich die Polizeibeamten vor Ort auch in Schutz nehmen muss, die wurden von Ihrem Arbeitgeber, aka dem innenministerium dermaßen im Stich gelassen (viel zu wenige Beamte vor Ort, die hundert die da waren mussten damit Rechnen von den Nazis auf die Fresse zu bekommen... Aber was ist? Schweigen im Wald... Seehofer scheint ja noch zu versuchen einen Twitter Account anzulegen...


    Einige Journalisten haben augenscheinlich das Glück das weniger agressive Nazis ihre "Kameraden" davon abhielten mit gewalt gegen die Presse vorzugehen. Muss man sich auch mal reinziehen. Nazis halten Nazis ab Reporter tot zu prügeln...


    Und was machen Jihadi Julian und die Brandstifter des Axel Spinner Verlages? "Aber rechte Gewalt verurteilen wir" ... DIE sind Hauptschuldig dran mit ihrer Hetze, wenn das AfD gefährbte Wort "Lügenpresse" auf den zutrifft dann auf diese Dreckbande...


    Ironie an der Sache, der Tote der das ausgelöst hatte, war ... immigrant...


    Ich hoffe mal der Chemnitzer FC wird erstmal abgewickelt. Dann fällt den Nazis immerhin die "Heimat" weg, dort werden Nazihools offen geduldet...

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

    4 Mal editiert, zuletzt von Gabumon ()

  • Ich bin wirklich sprachlos über den Pöbel und die Prozesse, die nun in Gang gekommen sind.
    Es bleibt zu Hoffen, dass es im Laufe der Woche wieder abflaut, aber was dann?



    Wie und was hast Du gestern in Chemnitz erlebt?


    Ich habe den größten Nazi-Mob erlebt, der mit absolut gar nichts vergleichbar ist, was ich bisher auf westdeutschen Demos erlebt habe. Manche sprechen von 5000, andere gar von 8000 Nazis, die da durch Chemnitz zogen. Dabei ca. 300-500 (grobe Schätzung) Polizisten und rund 1800 linke Gegendemonstranten. Dabei begann der Nachmittag ganz anders. Der Zug aus Leipzig war prall gefühlt, die Bundestagsabgeordnete Monika Lazar (Grüne) war mit an Bord und als die ca. 300 Leipziger am Hbf in Chemnitz ankamen und den seitlich vereinzelt stehenden Nazis mit IB- und Thor-Steiner-Emblemen "Alerta antifascista" entgegenriefen, schien es noch, als seien die Gegendemonstranten deutlich in der Überzahl. Die Gegendemo versammelte sich dann im Stadthallenpark und füllte den Platz deutlich - gegenüber am Karl-Marx-Monument formierte sich das Volk - oder das, was sich dafür hält. Das waren zu dem Zeitpunkt (ca. 18 Uhr) wenige Hundert Nazis, die das Marx-Monument mit schwarz-weiß-roten Bannern bestückten. Was für eine Schändung.
    Die Stimmung auf der Gegenseite war gelöst, man rief Parolen wie "Kanibalismus gehört zu unsern Riten. Esst mehr Antisemiten" oder "Wir ham Spaß und ihr habt nur Deutschland". Doch mit der Zeit füllte sich der Platz der Nazi-Demo immer mehr. Es erschien ein Trauerflor mit vielen Deutschland-Fahnen und einem großen Gedenkkranz, mit dem die Faschos den Mord des am Sonntagmorgen verstorbenen 35-Jährigen Deutsch-Kubaners (laut Zeit-Recherche übrigens Punkrock-Fan und AfD-Hasser) instrumentalisierten. Bis 20 Uhr wurden es dann immer mehr - die Präsenz war schon beängstigend. Es kam alles zusammen, was man sonst nur aus Dokus kennt: Zahllose Banner des "Dritten Wegs", der Partei "Die Rechte", Fake-CDU-Plakate, aber sogar vereinzelt auch Hitler-Grüße. Wie die Polizei in diesen Fällen agiert hat, kann ich von meiner Position aus nicht sagen. Angeblich waren auch Tommy Frenck & Friends ("Rock gegen Überfremdung" aus Themar, Südthüringen) da, was ich aber nicht bestätigen kann. Insgesamt auf jeden Fall ein deutliches Gewaltpotenzial auf rechter Seite, wie ich es bei Pegida nicht erlebt habe. Das sind überwiegend verstrahlte, ältere Rassisten, deren Militanzgrad ich bei den zwei Demos, die ich in Dresden verfolgt habe, als sehr gering einschätze. Ganz anders gestern in Chemnitz.
    Gegen 20 Uhr wurde es dann schnell unübersichtlich, als sich die riesige Fascho-Ansammlung dann in Bewegung setzte. Es flogen von beiden Seiten Böller, einer explodiert fünf Meter neben uns. Die Stimmung kippte von einer auf die andere Sekunde und die ausgelassene Hippie-Stimmung auf der Gegendemo war plötzlich wie weggefegt. Einige nicht ganz so hippiesk anmutende Gegendemonstranten vermummten sich und waren plötzlich verschwunden. Wahrscheinlich, um den Fascho-Zug dezentral anzugreifen.
    Die Übermacht der Gegenseite war so heftig, dass sich der Anmelder von Chemnitz Nazifrei entschied, den geplanten kleineren Demomarsch abzusagen, stattdessen eine kleine Kundgebung im Stadthallenpark abzuhalten und danach den Abtransport der Gegendemonstranten Richtung Hauptbahnhof mit der Polizei zu organisieren.
    Nach Absprache zwischen Anmelder und Polizei sollte uns um 21 Uhr eine Eskorte zum Hbf bringen. Da die Polizei jedoch personell massiv in der Unterzahl war, konnten die erst einmal keine Kräfte abstellen. Um den Zug um 21.31 Uhr nach Leipzig nicht zu verpassen, machten sich dann mehrere kleine Gruppen auf eigene Faust auf den Weg, was angesichts der fehlenden Polizei, der Dunkelheit, der fehlenden Ortskenntnis und den herummarodierenden Nazi-Horden eine ganz dumme Idee war. Nach zwei Minuten kamen wir an eine Kreuzung, auf der zwar ein paar behelmte Polizisten standen, die uns aber nicht schützen konnten, weil aus zwei Richtungen gleichzeitig Nazi-Gruppen auf uns zurannten. Unsere Gruppe war völlig in Panik, rannte wirr umher, es flogen Bölller in unsere Richtung. Der Teil des Mobs, der direkt an uns herankam, beließ es zum Glück nur bei dummen Parolen - wir waren in der Situation zahlenmäßig trotz allem noch in der Überzahl. Erst nach ein paar Minuten formierte man sich dann in mehreren Ketten und konnte kompakt und unaufgeregt den Weg Richtung Hbf antreten, mittlerweile waren genug Polizeikräfte da, um uns zum Hbf zu eskortieren. Sicher haben wir uns bei Weitem nicht gefühlt, weil von der Seite immer wieder Böller flogen und die Nazis an der Seite vereinzelt mitliefen. Man musste tierisch aufpassen, was die machen, um möglichen Böller- oder gar Steinewürfen (habe ich zum Glück nicht erlebt) ausweichen zu können. Am Hbf angekommen wartete nicht nur der Zug auf Leipzig auf uns - natürlich standen am anderen Bahnsteig wieder wild gestikulierende Mob-Vertreter da, die in der Situation zum Glück nichts mehr werfen konnten.
    Auf der Rückfahrt hielten wir dann an jeder Haltestelle die Zugtüren zu, um zu verhindern, dass die gut vernetzten Nazi-Horden in der Prärie zwischen Chemnitz und Leipzig in unseren Zug eindringen konnten. Zum Glück passierte nichts dieser Art. Das klingt sicherlich arg nach Paranoia - nach den Erlebnissen des gestrigen Abends waren wir aber auf alles gefasst. Ansonsten lief die Zugfahrt ruhig ab.


    Was bleibt, sind drei Erkenntnisse:
    - Pogromstimmung auch am Tag 2 nach dem Mord in Chemnitz: Der dreckige Nazi-Mob hat sich in voller Überzahl formiert und zieht heute weiter nach Dresden. In Lichtenhagen brannten an Tag 3 Flüchtlingsheime. Was wohl heute in Dresden passieren wird? Für 15 Uhr hat die AfD eine Demo vor dem Sächsischen Landtag angemeldet.


    - Unfassbares Versagen des sächsischen Innenministeriums: Nachdem am ersten Tag marodierende Nazi-Horden Jagd auf Flüchtlinge machen konnten, hat man in Sachsen nichts dazu gelernt und keine weiteren Einsatzkräfte geschickt. Es waren mindestens zwei Wasser-Werfer vor Ort, aber nur ausschließlich sächsische Polizeikräfte. Warum hat man trotz 24h Vorbereitungszeit keine Unterstützung aus den angrenzenden Bundesländern angefordert? Warum hat man die Lage so verkannt, obwohl klar war, welche militanten Gruppen da moblisieren? Warum kommen zu jeder Antifa-Demo BFE en Masse und zahlreiche Hundertschaften, die die Demonstranten schikanieren, festsetzen oder gar einkesseln - und zum Fascho-Mob in Chemnitz nur 3-500 Polizisten? Ich mache den beteiligten Polizeikräften vor Ort keinen Vorwurf. Die waren bis auf wenige Einzelfälle entspannt, sogar freundlich und können nichts für die Fehleinschätzung ihres Innenministers Wöller, der am Nachmittag noch eine PK in der Polizeidirektion Chemnitz gegeben hat.


    - Michael Kretschmer zittert. Nachdem er seinen Bundestagswahlkreis an die AfD verloren hat, muss die Angst vor der AfD bei der Landtagswahl im September 2019 gigantisch sein. Er stellt sich nicht dem Live-Interview der Tagesthemen, sondern sondert über seinen PR-Stab weltfremde Tweets zum "Bürgerdialog" in Chemnitz ab. Bei der Frontal21-Nummer stellt er sich ohne die Klärung der Fakten abzuwarten vor die Polizei und diskreditiert ZDF-Journalisten mit seiner Äußerung indirekt als unseriös.


    Also alles mal wieder Sachsen? Elitäres Sachsenbashing aus den "safe spaces" in Köln-Ehrenfeld, Berlin-Friedrichshain oder ironischerweise sogar Leipzig-Connewitz ist doch eindimensional, unfair den hiesigen Antifaschisten gegenüber und wird der Ursache des Problems nicht gerecht (z.B. Rückzug demokratischer Parteien in der Provinz, Unterrepräsentation ostdeutscher Eliten bei Führungskräften auf Bundesebene, ein soziales, wirtschaftliches wie kulturelles Gefühl des "Abgehängt-Seins"). Dachte ich. Doch dieses Bundesland hat verdammt noch mal ein riesiges Problem mit einem Rechtsextremismus, der von großen Teilen der Zivilgesellschaft gestützt wird. Deutschland 2018.


    EDIT: Hier noch eine sehr gute Zeit-Online-Reportage, die das Ganze sprachlich schöner beschreibt.

    Campi: "Jetzt muss ich mal von Amateur zu Amateur fragen: Wollen wir hier stimmen an dieser Stelle? Breiti muss die Gitarre wechseln! Das hätten wir uns früher nicht erlaubt so ne Scheiße!"
    Andi: "Früher hatte Breiti nur eine Gitarre!"


    S036, 2. September 2009

    2 Mal editiert, zuletzt von Pilsator2 ()

  • brutaler bericht, pils. brutal weil ehrlich, transparent und aus meiner sicht von einem menschen verfasst, der dinge nicht verzerrt und aufplustert um seine story besser darstellen zu können.
    und paranoid klingt das nicht. jeder der schon in einer ähnlichen - dennoch wohl von der grössenordnung her nicht vergleichbaren - situation war, kann sich zumindest vorstellen, welche angst man hat.


    ich finde es aus sicht eines nicht in deutschland wohnenden menschen einfach unfassbar krass, was da gerade wieder passiert. ich war 15 als rostock lichtenhagen passierte, das hat mich zutiefst geschockt und nachhaltig geprägt - und ich erkenne so viele parallellen. zu wenig polizei, nicht richtiges einschätzen (oder einschätzen wollen) der situation und anzahl von nazipack, all die mitläufer, die sich nun zu erkennen geben... die volksseele ist da, wo sie wohl immer war, einfach fehlte der mut sich zu bekennen. nun entlädt sich alles und „dank“ der übermacht wird man hemmungslos.
    es ist brutal. es ist beängstigend. man hat vieles verpennt und zu wenig gemacht...

  • Vielen Dank mein Lieber. :)
    Egal wie traurig das alles ist: Es hat mal wieder richtig gut tan, nicht nur auf Konzerten "Nazis raus" etc. zu rufen, sondern tatsächlich dahin zu gehen, "wo es weh tut", um es mit Monchi zu sagen. Auch wenn das gestern auch für meine Gruppe und mich ins Auge hätte gehen können.
    Mich würde ja mal interessieren, wie viel von den "Nazis rauf"-Rufern bei FSF oder DTH auf solche Demos gehen. Ich fürchte, nur ein Bruchteil.

    Campi: "Jetzt muss ich mal von Amateur zu Amateur fragen: Wollen wir hier stimmen an dieser Stelle? Breiti muss die Gitarre wechseln! Das hätten wir uns früher nicht erlaubt so ne Scheiße!"
    Andi: "Früher hatte Breiti nur eine Gitarre!"


    S036, 2. September 2009

  • Das die Polizei nicht eingriff ist leicht zu erklären. Der Nazimob war denen Zahlenmäßig und körperlich wohl massiv(!) überlegen.


    Dazu ist es nicht mal unwahrscheinlich in dem Nazimob auf die eigenen Kollegen zu treffen (Hallo LKA...) auch die Polizei in Sachsen hat ein Naziproblem. Auch das Landeskriminalamt... und natürlich hat die CDU Angst vor der AfD. "Der kleine Mann" der die AfD wählt hat überhaupt keinen Peil was "Neoliberal" bedeutet. Der liest auch kein Wahlprogramm. Der kennt nur "Der Auslända!!!!!" Für Fakten etc sind die völlig resistent.


    Gerade die CDU hat jahrzehnte(!) lang die Bildung kaputt gespart. Hier im Kreis wurde nach erfolgen in der Rechtsradikalismusbekämpfung die Gelder gestrichen, jeder warnte davor. Die CDU sagte "die sind ja jetzt weg".. ist blöderweise wie Unkraut und kommt wieder und die CDU so "Nein!... "Doch" ... Oh!"


    Das was da jetzt passiert sind halt die Geister die wir riefen...


    Ich war auf der Anti Hooligan Demo damals in Köln, diese Hooligans gegen Satzbau da. Auch da hatte ich schon stark das Gefühl das die Polizei aufgegeben hatte und nur noch mehr oder weniger sich selbst schützte... Zum Glück waren die Nazihools da bei weitem in der Unterzahl. Das hätte böse Enden können

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  • Da der Lichtenhagen-Vergleich hier ja mehrfach gefallen ist und ich den selbst auch direkt im Kopf hatte, als ich mitbekommen habe, was in Chemnitz los ist, ein kurzes & interessantes Zitat zu dem Thema, das den Vergleich etwas revidiert und die Gesamtsicht eigentlich noch eine Spur schwärzer macht...:



    "Die Situation ist viel gefährlicher als Rostock-Lichtenhagen, weil die rechte Szene so heterogen ist. Sie setzt sich aus ganz, ganz vielen Strukturen zusammen, wo wir immer zögern, dies tatsächlich zusammen zu bringen: das sind die Neuen Rechten, das sind die Hooligans zusammen mit der AfD und sie kämpfen dafür die Demokratie, so wie wir sie kennen, abzuschaffen. Und das macht sie gefährlicher, weil sie so wahnsinnig professionell agieren. Man darf nicht vergessen, sie haben die eigenen Medien, sie sind dominant in den sozialen Netzwerken und dann haben sie diese gefährliche, schlagkräftige Gruppe. Man hat es mit einer neuen Qualität zu tun. Das mit den 1990ern zu vergleichen ist falsch. Wir müssen uns ganz intensiv mit der neuen Mischszene von heute auseinandersetzen."



    (Andrea Röpke zur neuen Qualität des Rechtsextremismus und warum 2018 nicht mit Rostock-Lichtenhagen vergleichbar ist, Deutschlandfunk, 28.08.2018 )


    Es entwickelt sich seit geraumer Zeit ein ganz gefährliches Klima... das Erstarken der AfD und deren Einzug in den Bundestag war ein deutlich sichtbares Symptom, bei dem man zumindest anfangs noch die Hoffnung haben konnte, dass es sich von selbst zerlegen würde... in Anbetracht des marodierenden Pöbels in Chemnitz sieht man leider sehr deutlich, dass eben nicht nur plötzlich ein paar Menschen aus Protest rechts gewählt haben, sondern sich ein beängstigend großer Teil der Bevölkerung massiv nach Rechts verschoben hat bis hin ins klar gewaltbereite Spektrum.
    Allein das Verhältnis zwischen Demo und Gegendemo spricht da Bände; im Übrigen (das als Randnotiz) finde ich es mehr als ärgerlich, dass medial immer ausschließlich von "linken Demonstranten" die Rede ist, wenn es um die Gegendemo geht. Das impliziert für mich, dass "gegen Nazis" zu sein inzwischen schon als "links" gilt... das ist eigentlich ein Wert, der mal gesamtgesellschaftlich bis tief hinein ins konservative Lager vertreten wurde.
    Wenn aber beispielsweise ein Alexander Dierks von der sächsischen CDU im Deutschlandfunk-Interview heute früh viel Wert drauf legt, zu betonen, dass man in den letzten Jahren ja viel gegen rechten UND LINKEN Extremismus getan hätte, dann verkennt er den Ernst der Lage in meinen Augen, da es in dem Interview ja ganz konkret um die Ereignisse in Chemnitz ging. Auch wollte er absolut nicht einsehen, dass es zumindest am zweiten Tag natürlich abzusehen war, wieviele "Menschen" da mobilisiert werden können... am Sonntag gestehe ich die Überraschung zu, am Montag hingegen hätte allen Beteiligten in der Planung klar sein müssen, dass da nicht nur eine handvoll verwirrter zusammenkommen werden...

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.

  • Pils:


    100pro! war aber schon immer so. gerade das hosen-publikum ist seit jahren ein wohlfühlpublikum, das sich lieber selber feiert und animation mitmacht als „ungemütlich“ zu sein. sad but true.


    ich kann allerdings - auch wenn ich es nicht für den richtigen und konsequenten weg halte - verstehen, dass sich nicht jeder mensch der direkten gefahr von rechts aussetzen will. die reine, wenn auch friedliche, anwesenheit ist für aggressive faschos grund genug, dem anwesenden die fresse zu polieren. das erfordert viel mut, sich dieser gefahr auszusetzen - und man kann menschen, eventuell mütter und väter mit kindern, nicht übel nehmen, dass sie nicht mutig sind. umso mehr bedeutung hat es, wenn typen wie du auf die strasse gehen - respekt!!

  • Sehe ich wie Pillermaik. Ich gehöre wohl auch zu den weniger mutigen Menschen. Das hat aber eine Geschichte: Ich war 2009 in Kopenhagen bei den Demos um die Klimakonferenz und habe in Christiania gewohnt. Da gab es mehrmals täglich Polizeikontrollen und irgendwann wurden Flugzettel vom Schwarzen Block verteilt - wir haben in einem Sammelschlafplatz übernachtet und da lagen dann auch Leute vom schwarzen Block. Ich hatte es nie darauf angelegt, mit solchen Leuten in Kontakt zu treten. Ich bin gegen Gewalt!


    Ich bin schon früher abgereist, das ganze ging ja zwei Wochen, die erste war ich mit dabei, danach musste ich zurück zur Uni. Eine Freundin, die die zweite Woche auch noch da war, hat dann erlebt, wie die Polizei in Christiania eingerückt ist und mit Tränengas hantiert hat. Ich war davor ab und zu auf Demos gewesen, seit dem habe ich kein Bedürfnis mehr, daran teilzunehmen. Ich suche nach anderen Wegen, wie man gegen Rechts wirksam aktiv sein kann.

  • Die AfD hat sich ja im Grunde einmal selbst zerlegt. Als man den Gründer rauswarf und von einer "Eurokritik" Partei zu einer "Wir hassen alle Ausländer!!!" Partei wurde. Dann sogar noch mal mit der noch gemäßigten Petry, jetzt sitzen da Hardcore Nazis und Neoliberalfaschisten wie Gauland oder Weidel... oder Inzuchtadel mit Neonazivergangenheit wie von Storch...


    Im Normalfall hätte jeder wähler der das Hirn noch zwischen den Ohren hat sagen müssen "igittigitt". Aber das gegenteil passierte, je weiter die AfD nach Rechts rückt, desto mehr zulauf bekommt die. Das hat lang schon nix mehr mit "Altparteien" oder "Protestwahl" zu tun. Das ist eine extreme Neonaziströhmung. Und ich hab ehrlich gesagt keine Idee mehr was man dagegen tun kann. Das sind auch großteilig die, die sich nicht trauen sich eine Glatze zu rasieren und den Hitlergruß zu zeigen, aber am Stammtisch wird schön gegen den "Ausländer, der uns die Arbeitsplätze wegnimmt" gehetzt


    Ich hab selbst in meinem Freundeskreis (nunja mittlerweile Ex) Leute gehabt die plötzlich auf AfD Seite standen. Egal was man machte mit Argumenten, Statistik, Studien, Fallzahlen ... dass wurde alles als Lügenpresse, Elitenpropaganda, Altparteikram abgetan und ignoriert. Stattdessen irgendwelche Bildartikel mit angeblich 30.000 "Verlorenen Asylbewerbern" dass wurde als Wahr hingestellt. ...


    Ich weiss bei sowas nicht mehr weiter und hab auch den Kontakt abgebrochen...

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    2 Mal editiert, zuletzt von Gabumon ()

  • Pilsator2, danke für deinen ausführlichen Bericht und vor allem Danke, dass du dort warst!
    Wir kennen uns nicht, aber ich lese im Forum mit und habe auch auf deine Rückmeldung gewartet, nachdem ich die Bilder von dort gesehen habe und bin froh, dass du und deine Leute sicher nach Hause gekommen seid.


    Aus privaten Gründen, die ich hier nicht erläutern möchte, habe ich über ein paar Jahre praktisch nichts von der Außenwelt mitbekommen und bin irgendwo mitten in dieser Flüchtlingskrise "aufgewacht", als die längst in vollem Gange war. Für mich praktisch über Nacht ist der Alltagsrassist überall. Und mit ihm fühlen sich die Rechtsradikalen mutig. Ich versuche immer noch all das zu fassen.


    Und nun Chemnitz. ;( Das die Übermacht der Arschlöcher so riesig war, war den Bildern nicht oder nur schwer zu entnehmen.
    Das der junge Mann Deutsch-Kubaner war und offenbar Accounts von FCKNazis und Co folgte, macht das ganze nur noch widerlicher, als es eh schon ist. Ihn hätten sie ganz genauso gejagt!


    Und nein, dass ist kein Sachsen-Problem. Das als solches zu sehen wäre gefährlich. Ich sitze hier selber im Westen, hier ist es verhältnismäßig noch ruhig. Ich bin aber nicht naiv genug zu glauben, dass das nicht jederzeit kippen könnte.
    Die Scheiße ist wie Krebs und streut!

  • Pilsator, danke für deinen erschreckenden Bericht! Gut, dass euch nichts passiert ist, und gute Besserung allen, bei denen es leider so war. Gestern beim Donots Konzert habe ich an euch gedacht und Daumen gedrückt. Auch Ingo meinte bei den "Nazis raus"-Rufen, am besten wäre es doch, die nach draußen zu bringen und der Welt zu zeigen, was Sache ist. Und dass es schön ist, wenn viele verschiedene Leute so friedlich zusammen kommen und feiern. Danach wurde "Rauschen (auf jeder Frequenz)" gespielt.


    Ich hoffe doch mal, dass meine Lieblingsband DTH morgen in Berlin ein klares Statement abgibt.


    Danke auch an pm für deinen post. Nicht jeder ist in der Lage (gesundheitlich, altersbedingt oder sonstwie) noch aktiv an Demos teilzunehmen. Als so jemand kann man sich da leicht hilfslos vorkommen, wenn man Pilsators Beitrag liest.


    Ich habe eine Lösung für mich gefunden und werde politisch wieder aktiver. Diskutieren und argumentieren kann ich... :daumen: Dank an euch zwei für diesen meinen Geistesblitz! :rolleyes: (Da dies ein ernstes Thema ist, ist dies natürlich kein Scherz!)

    "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

  • Ich habe eine Lösung für mich gefunden und werde politisch wieder aktiver. Diskutieren und argumentieren kann ich...


    Hey, wie sieht denn das bei dir konkret aus?


    Ich habe schon in den vergangenen Wochen oft darüber nachgedacht, was ICH konkret denn nun tun könnte? Demonstrationen habe ich im Leben genug mitgemacht. Irgendwann habe ich gesehen, es bringt nichts. Egal zu welchem Thema, egal wie viele Leute, ich habe nicht einmal erlebt, dass die Politik darauf reagiert hätte (es sei denn mit Hohn). Dabei ging es aber vor allem konkret gegen irgendwelche politischen Beschlüsse oder Personen. Deswegen habe ich Demonstrationen oder Petitionen aufgegeben. Sie bringen einfach nichts.


    Gegendemonstrationen zu Nazimärschen sind natürlich nochmal was anderes, da geht es ums Zeigen "Ich gehöre nicht zu euch und habe was dagegen, dass ihr hier langlauft". Aber im Grunde halte ich es trotzdem für "zu wenig", da einfach rumzustehen und mitzulaufen. Auch hier ändert sich nichts am Gesamtproblem. Wir haben hier im Osten niemals kein Problem mit Nazis gehabt. In meiner Grundschulzeit in den 90ern haben wir kleine Steppken schon aktiv formieren müssen, weil der eine oder andere große Bruder sich so einer marodierenden Horde angeschlossen hat oder ein Mitschüler krankenhausreif geprügelt wurde. Das gab es immer und hat nie nicht existiert. Ich war auf so vielen Gegendemos, habe so viel geredet und skandiert. Allein... es hat nichts gebracht. Es kostet Kraft, gegen Windmühlen zu kämpfen.


    Deswegen immer und immer wieder die gleichen Überlegungen: Was kann ICH konkret tun?


    - Demonstrieren gehen als einzige Möglichkeit, meine demokratischen Rechte nicht nur einmal in 4 Jahren wahrnehmen zu können? Blödsinn - das interessiert keine Sau, siehe oben.
    - Selber Politiker werden: Nein. Die Frage wäre "In welcher Partei?". Denn eine Partei müsste es sein, wenn man jemals die Chance haben wollte, wirklich mehr zu bewirken als einen kleinen Teil zur Parteikasse beizutragen. Und spätestens wenn es um die wirklich interessanten Posten geht, hat das nirgendwo etwas mit Werten zu tun. Rumgeklüngel, Intrigen und hohle Phrasen bestimmen den Alltag einer Partei. Ich habs damals mit den Piraten versucht. Was aus denen geworden ist, wissen wir alle. Also, NEIN. Parteiarbeit ist weder zielführend, noch sofort wirksam, da man sich irgendwann durch das Gewirr geschlagen haben muss.
    - Spenden: Kann man, habe ich gerade in den letzten Monaten auch viel. Aber A) ist auch mein Konto nicht bodenlos und B) ist auch das immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein und ich habe nicht das Gefühl, dass man damit irgendwie die Wurzel bekämpfen kann, sondern man immer nur versucht, den durch die Hackfressen entstandenen Schaden irgendwie zu reparieren. Ich helfe gern mit ein paar Euro, wenn ich kann, aber auch das kann nicht Lösung sein.


    Also noch ein drittes Mal die Frage: Was kann ICH allein konkret tun? Wie kann ich verhindern, dass diese Arschlöcher unser Leben, unser Land, unsere Welt zerstören? Deswegen auch die Frage an Köln: Wie sieht deine politische Aktion konkret aus. Ich benötige auch einen Geistesblitz.


    Normalerweise würde ich nach solchem Text "Willkommen in Deutschland" zitieren, aber das brauche ich hier wohl eher nicht.


    PS: Zu den "Nazis raus"-Partyrufen auf Konzerten noch ein Wort: Ich rufe nicht mehr mit. Ich werde dann komisch angeschaut, aber das ist mir zu blöd. Nachdem ich einmal auf einer DTH-Fanparty erlebt habe, wie ein paar Nazisäue reingelassen wurden, nicht rausgeschmissen wurden, als sie handgreiflich wurden (ich habe bis heute eine Narbe von einer ausgedrückten Zigarette) und zu guter Letzt eine halbe Stunde später ein paar besoffene "Fans" mit denen Arm im Arm feierten, da habe ich begriffen: Die meisten von denen, die das rufen, meinen es nicht Ernst und einige (hoffentlich wenige) würden im Extremfall vermutlich sogar umfallen. Das brauche ich nicht, das ist Heuchelei.


    PPS: Danke an Pilsator für deine Bereitschaft und dass du noch den Mut hast, an vorderster Front zu kämpfen!

    27 (+2)
    Narf.

    3 Mal editiert, zuletzt von S-Man ()

  • Ich glaube es ist einfach ganz wichtig, in seinem Umfeld Meinung zu zeigen und wenn nötig die "Nervensäge" zu sein:


    Im Reallife genauso wie bei Facebook und Twitter: Wo ein rassistischer Kommentar fällt, immer und jedes mal widersprechen. Immer sachlich aufzeigen, was genau daran falsch ist ("Aber warum verknüpfst du jetzt hier die Herkunft von anderen Personen mit..."). Nicht überheblich wirken, auf keinen Fall eigene Verallgemeinerungen, keine Nazikeule, nicht provozieren lassen, ruhig und sachlich beim Thema bleiben.


    Wenn das Gegenüber ablenkend auf linke Straftaten - immer wieder kommt G20 - hinweist, auch zugeben, dass es welche gab und meiner Meinung nach auch verurteilen. Aber dann zurück zum alten Thema und darauf bestehen, was an dem rechten Kommentar falsch war und am Rechts sein überhaupt falsch ist.


    Aufzeigen, was an jeglichen Nazi-Anleihen 100% inakzeptabel ist - am besten so, dass es auch die nicht am hellsten Leuchtenden verstehen ("Überleg doch mal, was unter den Nazis mit X, Y und Z (Namen, die beide kennen) passiert wäre - findest du das wirklich lustig oder erstrebenswert?")


    Ich glaube tatsächlich, so schon einige Leute aus meinem Heimatkaff vom AfD-Wählen abgehalten und ein Stück weit davon überzeugt zu haben, nicht auf der ganz rechten Seite zu landen. Und ich glaube wenn das die Mehrheit der Leute konsequent machen würde, wäre das Problem deutlich kleiner.


    Die Mehrheit denkt nach wie vor nicht rechts - sie macht nur den Mund im Alltag nicht genug auf.

    "Mit 15 schrieben wir noch Parolen an die Wand,
    die keiner von uns damals...so ganz genau verstand."

    2 Mal editiert, zuletzt von BzbE ()

  • Ich glaube es ist einfach ganz wichtig, in seinem Umfeld Meinung zu zeigen und wenn nötig die "Nervensäge" zu sein:
    Im Reallife genauso wie bei Facebook und Twitter: Wo ein rassistischer Kommentar fällt, immer und jedes mal widersprechen. Immer sachlich aufzeigen, was genau daran falsch ist ("Aber warum verknüpfst du jetzt hier die Herkunft von anderen Personen mit..."). Nicht überheblich wirken, auf keinen Fall eigene Verallgemeinerungen, keine Nazikeule, nicht provozieren lassen, ruhig und sachlich beim Thema bleiben..


    Funktioniert nicht


    Die kloppen dir irgendwelche rechten Blogs oder Facebook postings um die ohren und alle die sagen "Das stimmt so nicht" ist Fakenews...


    Auch denen aufs Fressbrett hauen bringt nichts, die zu ignorieren bringt nichts...

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • die sind halt auch einfach unbelehrbar


    Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da.
    Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.

  • Die Überzeugten und für Argumente verlorenen gibt es. Aber es gibt viel mehr für sowas Anfällige, die noch erreichbar sind.


    Diese Leute zu überzeugen und sie auch dann nicht den Rechten zu überlassen, wenn sie sich bereits fragwürdig geäußert haben (deswegen das "sachlich und keine Nazikeule"), das ist in meinen Augen für die Zukunft das ganz Entscheidende.

    "Mit 15 schrieben wir noch Parolen an die Wand,
    die keiner von uns damals...so ganz genau verstand."

  • Aber jetzt mal ernsthaft. Wie kann man das Problem angehen? Aufklärung, Strafen, ignorieren?


    Du meinst auf politischer Ebene?





    Allgemein, lieber Pilsator!
    Vielen Dank für deinen Bericht und deinen Einsatz! Es ist gut zu wissen, dass es da draußen noch einige gibt, die nicht aus dem Weg gehen!


    Auf die Frage, was jeder selbst tun kann: reden, reden, reden! Als Student treffe ich selten im Alltag auf Nazis oder "besorgte Bürger", aber als ich letztes Jahr einen Ferienjob als Fließbandarbeiter gemacht habe, sah das schon anders aus. Das war kurz vor der Bundestagswahl und zumindest zwei, drei Leute konnte ich überzeugen, nicht AfD zu wählen. Das hört sich natürlich nach wenig an, aber es ist ein kleiner Erfolg und mehr war mir leider nicht möglich. Die von Gabumon angesprochenen Sturköpfe gab es dort natürlich auch, das war dann wirklich der Kampf gegen Windmühlen. Aber das ganze zeigt, dass es nicht vollkommen sinnlos ist, mit den Leuten zu reden. Man darf nur keinem das Gefühl geben, man würde seine Sorgen nicht ernst nehmen, ihn belehren oder verhöhnen. Das kann manchmal schwer sein und ich bekomme es weiß Gott auch nicht immer hin, aber versuchen muss man es. Immer und immer wieder, so hart es auch sein mag. So kann man zumindest im Kleinen etwas bewirken. Das löst vielleicht die Probleme auf höherer Ebene nicht oder nicht ganz, wenn das ein-zwei einzelne machen, aber jeder hier im Forum, der das liest, kann da schon ein bisschen mehr Ausschlag in die richtige Richtung geben, wenn sich das stetig aufsummiert.


    Ich kann auch sehr gut verstehen, wenn Leute sagen, sie haben nicht genug Wissen auf dem Gebiet, um ein Argument auch mit Zahlen und Daten zu belegen. In diesem Fall hilft der emapthische Weg. Wenn man nicht weiß, wie viele Menschen 2018 im Mittelmeer ertrunken sind (aktuell weiß ich das auch nicht, weil es leider immer noch stetig mehr werden), wäre meine Vorgehensweise, einfache Fragen zu stellen wie die, wie mein Gegenüber sich selbst fühlen würde, wenn er die gleiche Situation zu überstehen hätte...


    Meine zwei Cent, viel zu kurz umrissen, da das Thema in seiner Komplexität Stoff für mehrere Bücher böte, aber viel mehr kann ich nach kurzem Brainstorming gerade nicht liefern, zweitens bin ich gerade auf dem Sprung, aber es war mir ein Bedürfnis, hierzu etwas zu schreiben.


    An alle mutigen Kämpfer da draußen, ihr seid nicht allein! :s_thanks:

    Wir sind übrig.

  • Sich engagieren S-Man. In deiner Schule, Uni, Arbeitsstelle, Gewerkschaft, Nachbarschaft, Kirche, Partei, Jugendorganisation, in deinem Altenheim, Seniorenclub, Verein, was auch immer.


    Bayernfahne hat es ja gut beschrieben. Auch kann man etwas für die Seite der Flüchtlinge, Asylsuchenden und Menschen mit Migrationshintergrund tun, indem man sich mit seinen Fähigkeiten und dem, was man besonders gut kann, einbringt. Such dir was aus, finde gleichgesinnte Mitstreiter und gib nicht auf. Und wenn du keine Partei und keinen Verein findest, der dir zusagt, gründe eine/n neue/n.


    Du wirst schon was finden, viel Erfolg!



    Und was für mich passt, muss für dich nicht richtig sein.
    Köln for Bundeskanzlerin :s_thanks:
    (Scherz!)

    "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

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