Foo Fighters

  • Und was haltet ihr von "Concrete and gold"? Titeltrack zB ist ja sehr auf Pink Floyd gmacht - "DSOTM"-Aera... Gut, aber brauch ich das? Allgemein sind da deutlich 60er- und 70er-Einflüsse erkennbar. "Sunday rain" zB erinnert an Lennons "How do you sleep?".


    Habe mir das letzte Album von 2014 nicht gekauft - "Wasting light" jedoch fand ich damals grossartig....


    "C&G" läuft bei mir seit einigen Tagen, doch so richtig warm werde ich bislang damit nicht. Braucht es Zeit? Oder ist es einfach keine sonderlich starke Arbeit? Höre da einfach viel "geklautes".

  • Ich bin von dem Album ziemlich enttäuscht und finde auch die "neue" Entwicklung nicht wirklich positiv. Spätestens seit dem letzten Album habe ich bei den Foo Fighters das Gefühl, dass das "Drumherum" fast wichtiger ist als die Musik. Für die Ansage, dass das Album klingt als hätte Motörhead Sgt. Pepper aufgenommen, ist das Songmaterial einfach aus meiner Sicht zu schwach. Auch das vorherige Aufbauschen, dass einer der größten Popstars auf dem Album vertreten ist, fand ich maßlos übertrieben, dafür dass Herr Timberlake am Ende ein paar "Lalalas" bei "Make it right" im Hintergrund singt.
    Einige gute Nummern sind auf der Platte drauf, aber gegen die "Wasting Light" hat die neue Scheibe keine Schnitte. Bin einer Freundin noch eine Kritik schuldig. Vielleicht poste ich die die Tage mal. ;)


    Um mal den "Alt-Herren-Vergleich" zu ziehen: "Laune der Natur" ist für mich die deutlich stärkere Platte.

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  • Ich finde das Album klasse. Irgendein Kritiker hat was geschrieben von wegen, das Album sein ein wenig wie so eine gemischte Tüte vom Kiosk um die Ecke, von allem etwas dabei. So in etwa sehe ich es auch. Klar, es gibt jetzt nicht den rote Faden, der sich durchs Album zieht, es werden unterschiedliche Stilrichtungen und Sounds "ausprobiert" aber gerade das finde ich spannend. Natürlich kannst du sagen, da ist einiges geklaut, aber wer erfindet die Musik heutzutage schon neu? Natürlich erinnert der Titelsong stark an Pink Floyd, aber ich finde das gar nicht schlimm, denn der Song funktioniert. als ich ihn das erste Mal gehört habe, dachte ich "hey, hört sich an wie Pink Floyd" und fand das cool. Mich interessiert nicht sonderlich ob ein Song eigenständig ist oder sich anhört wie von Band xyz, für mich zählt nur das Resultat und ob es mir gefällt.


    Wie gesagt, mir macht das Album Spaß, eben weil es ein wilder Mix der Stilrichtungen ist.

  • das album hat bei mir leider bis jetzt nur 2 1/2 drehungen, ein paar spontane skips gabs leider auch gleich. heute hat mich jedoch einer der songs geflasht: sunday rain, was hier schon erwähnt war. ein sehr sympathischer easy going song.
    ich werde nach ein paar weiteren runden nochmal ein paar worte dazu schreiben. auf jeden fall spontan wesentlich sympathischer als das lahme sonic highway. das album gammelt bei mir nur vor sich hin.


    habe auch den eindruck dass ich manche der riffs schon genauso gehört hab.

    A fallen wall becomes a bridge to connect us rather than divide. (Zeb Love)

  • Eine Woche später... Es wächst! Gefällt mir immer besser, das Album. Momentaner Fave ist "The line". Könnte auch auf "Wasting light" drauf sein.
    Manchmal brauchen Alben einfach etwas Zeit und vorallem Aufmerksamkeit.


    Bei Grohl frag ich mich immer: Wie würden wohl Nirvana anno 2017 klingen?

  • Was die foo fighters bei diesem albumg geschafft haben ist ihnen mit den sonic highways, dem voralbum, bei mir nicht gelungen. es hat sich zunächst verhakt an ein paar stellen. nicht so viele. aber die waren so fest, dass ich das album immer wieder angespielt habe, erstmal skip auf diese paar verhakten songs, v.a. run, ladeeda und arrows. und dann kam da eine dynamik in gang. mittlerweile finde ich das album echt stark. ein zwei songs landen bei mir nicht, zumindest bisher. aber sonst finde ich es sehr gelungen. auch meinen ersteindruck, da passt vieles nicht zusammen, kann ich heute nicht mehr so stehen lassen. und auch der titeltrack, den fand ich am anfang unmöglich, macht mir echt freude mittlerweile.


    einzig was mich stört: diese sprüche am ende der songs. erinnert mich an diese radio-typen von songs for the deaf von qotsa, da fand ich das auch eher nervig als witzig. damals hatte das ja mit dem album konzept gepasst, bei c&g verstehe ich gar nicht was das soll.


    im gegensatz dazu: das neue album von den queens, villain, geht mir so überhaupt nicht rein, das macht mich eher traurig.

    A fallen wall becomes a bridge to connect us rather than divide. (Zeb Love)

  • Die angebliche Ansage "Motörhead meets Sgt. Pepper" kann ich zwar nicht nachvollziehen und schon gar nicht unterschreiben, doch das schmälert das Album in keinster Weise. Weiss allerdings schon wie und was damit gemeint ist ;)!


    Mittlerweile hat das Album richtig top bei mir eingeschlagen... Höre es täglich dauernd, wenn ich unterwegs bin. Die Melodien sind super gemacht - nach wie vor liegt "The line" weit vorne; typischer Foo Fighters-Track, fantastisch gemacht, super Melodie! Doch auch das lennoneske "Saturday rain", das die Atmosphäre und den Dreck von "I'm losing you" und "How do you sleep" gut einfängt, gefällt. Floyd kommen nicht zu kurz - so klingt "Concrete & gold" wie ein Track aus "Dark side of the moon". Vorallem im starken Refrain! Der killt mich. Strophe erinnert mich sogar ganz minimal an den Zwischenteil von "Der Platz neben mir" von den Onkelz, haha :D ! Man kann die Musik in der Tat halt einfach nicht neu erfinden.
    Mit "Dirty water" hat man eine Song im Gepäck, der mich sogar an die Beach Boys zu "Sunflower"-Zeiten erinnert - also weit weg von dem Surfsound, eher geknickt, melancholisch, dennoch irgendwie sonnig.
    Keine Ahnung, aber wenn "Arrows" anfängt, kommen mir immer Faith no More mit ihrem letzten Album "Sol invictus" in den Sinn(Matador) obwohl man sagen kann, dass der Song schon typisch für die Foo Fighters ist und auch auf "Wasting light" hätte sein können... Tolle Arbeit! Während "Happy ever after" irgendwo bei "Blackbird" von den Beatles angeleht erscheint.


    Viele Zitate also aus den 60ern und 70ern - dennoch ein tolles Album, das bei mir ein typischer Grower ist. Im Moment gehe ich sogar soweit, dass es mit "Wasting light" auf Augenhöhe steht.

    2 Mal editiert, zuletzt von pillermaik ()

  • Einziges deutsches Headline Konzert 2018.
    https://www.facebook.com/foofi…397500545/?type=3&theater

    Tickets kosten schlanke 101 €. Das finde ich jetzt schon sehr krass. 2011 bei der Wasting Light Tour habe ich noch rund 50 € bezahlt und 2015, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, knapp 75 €. Beide Male in der KölnArena. Hatte nächstes Jahr allerdings eh nicht vor, das Konzert in Hamburg zu besuchen.

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  • Ich werde sie mir bei RIP anschaun. Hab sie vor ein paar Jahren schon mal bei RIP gesehen und die waren mega.

    Unterwegs auf der Straße, die dich nach morgen führt.
    Im Rückspiegel siehst du all die Jahre hinter dir.
    Keine Zeit, groß zu bereuen; niemand gibt dir was zurück.
    Dreh dich nicht zu lange um - es ist dafür zu spät.


    Weil Du nur einmal Lebst...

  • Sieht sich auch gerade jemand die Foo Fighters im Live-Stream von Rock am Ring an?
    Daves Stimme ist vollkommen hinüber. Unglaublich, dass er das Konzert trotzdem spielt. Allerdings auch im Sinne von unglaublich dumm... ich kann mir nicht vorstellen, wie er die nächsten Konzerte überstehen soll. Dagegen klingt Campino ja engels-gleich...

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  • bin bei wsv!
    finde grohl mit seinem „anbiederungsverhalten“ auch häufig nervig!


    das debüt, wasting light und concret & gold sind jedoch gute bis sehr gute alben.

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