Anfeindungen D. Hopp

  • Hallo zusammen,


    ich bin schockiert was am Wochenende in Hoffenheim, Dortmund und Köln im Stadion gegenüber D. Hopp abgelaufen ist.


    Man kann einen Verein nicht leiden, vielleicht sogar hassen, aber so eine Anfeindung gegenüber D. Hopp kann ich nicht nachvollziehen, vorallem nicht nachdem Hoffenheim inzwischen seine zwölfte Bundesligasaison spielt.


    Natürlich ist jedem Fan klar, dass es in Hoffenheim ohne das Geld von D. Hopp keinen Bundesligaverein geben würde. Trotzdem finde ich es falsch ihn dafür so anzufeinen.


    Hopp investiert nicht nur in den Verein, sondern auch noch in viele andere soziale Projekte z.B. in Krankenhäuser in Heidelberg und Spielplätze in verschiedenen Orten. Darüber wird nicht gesprochen, sondern er wird von "Fans" angefeindet.


    Wie seht ihr das Thema?

    Narren sind bunt und nicht braun!

  • Ganz einfach


    Kommt das im Gästeblock vor dürfen die nächsten 20 Spiele keine Tickets mehr an Gästefans verkauft werden, der block bleibt leer und der jeweilige Gegner zahlt die Einnahmeausfälle


    Passiert das im Heimblock gibt es 20 Spiele wo nur Gästefäns ins Stadion dürfen.


    Dazu "Banner" "Spruchbänder" "Plakate" verbieten, Ultragruppierungen die negativ auffallen (sei es durch Pyro, Spruchbänner, Gewalt etc) rauswerfen


    Und RICHTIG harte Strafen


    Mal sehen wie schnell die Vereine durchgreifen werden


    Gleiches gilt natürlich bei Rassismus etc..


    Hab ich mir damals im Eishockey gewünscht das gegen diese lächerlichen "Ultras" durchgegriffen wird.

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Es ist unglaublich was diese Ultras für eine Macht auf die Vereine haben.


    Die Leute bringen den Vereinen durch Eintrittsgelder und Fanartikel soviel Geld und gleichzeitig entstehen durch Pyro und sonstige Aktionen für den Verein immense Kosten bzw. Kostenausfälle die von den "Fans" nicht bezahlt werden.


    Es muss doch möglich sein diese Idioten ausfindig zu machen und sie dann zur Rechenschaft zu ziehen.

    Narren sind bunt und nicht braun!

  • Es ist unglaublich was diese Ultras für eine Macht auf die Vereine haben.


    Die Leute bringen den Vereinen durch Eintrittsgelder und Fanartikel soviel Geld und gleichzeitig entstehen durch Pyro und sonstige Aktionen für den Verein immense Kosten bzw. Kostenausfälle die von den "Fans" nicht bezahlt werden.


    Es muss doch möglich sein diese Idioten ausfindig zu machen und sie dann zur Rechenschaft zu ziehen.

    Klar, will nur bisher keiner

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  • Wie seht ihr das Thema?

    Das Problem ist, dass die Aktionen vom Wochenende ja nicht das eigentliche Thema sind.
    Es geht ja nicht mehr nur um Hoffenheim und/oder Hopp, sondern wenn ich das richtig verstanden habe (hab die BuLi in letzter Zeit etwas schleifen lassen), war der Anlass der, dass gegenüber Dortmund kürzlich eine 3-Jahressperre verhängt wurde, nach der keine Dortmunder mehr bei den Auswärtsspielen in Sinsheim ins Stadion dürfen (bis 30.06.22). Und zwar im Kollektiv und nicht nur vereinzelt.
    Was natürlich in Ultra-/Fan-Kreisen auch wieder den Hass und die gefühlte Ungerechtigkeit auf den DFB/die DFL zieht.
    Und das, was der Ultra als das Böse in Hopp sieht (Kommerz, 50+1, keine Tradition etc.) sieht der gemeine Bundesligagucker nicht, sondern der sieht nur das, was am WE vorkam: Anfeindungen gegenüber eines an sich ehrenwerten Mannes (dass sein Vater eine Nazivergangenheit hat, kann ja nun mal DH nix dafür).

    Ich verfolge die "Causa Hoffenheim" eigentlich schon seit deren Aufstieg in die 1. Liga, war damals auch 2-3x dort (auch noch im Carl-Benz-Stadion) und habe das "Problem" eigentlich nie verstanden:
    ja, DH hat einiges an Geld in den Verein gepumpt und ihn von ganz unten nach ganz oben gebracht, aber - und das ist für mich der Unterschied zw. z.B. Chelsea und Abramowitsch oder RB (<X) - es ist sein Heimatverein, dem er seit Jahrzehnten verbunden ist. Da kam niemand aus wasweißichwo und hat einen Verein (oder eine Lizenz) gekauft und einen Verein "gebaut", sondern da sponsort/e jemand den Verein seiner Region.
    Im Handball gabs das übrigens vorher schon mal, in Form des TV Niederwürzbach: weil sein Sohn Jürgen Hartz dort groß geworden ist und erfolgreich spielte und sie mit dem Verein verbunden waren, hat sein Vater Rudi Hartz mit seiner (damaligen) Firma auch das Sponsoring übernommen und dem Verein dadurch ermöglicht, in der BuLi zu spielen.

    Und ich bin mir nach wie vor sicher, dass die wenigsten Fans es ablehnen würden, wenn ein dem jeweiligen Verein verbundenener Multi-Millardär großzügige Finanzspritzen gäbe.
    Was anderes wäre es, wenn ein russ. Oligarch daher käme und mitmischen wollen würde. (oder ein Luxemburger Bauunternehmer... :rolleyes:)

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • ich verfolge das Thema Hoffenheim und Leipzig auch intensiv und kann die Anfeindungen bei Leipzig verstehen, aber bei Hoffenheim nicht.


    Das was du sagst ist richtig Katastrophenkommando. Auf der einen Seite jammern die Fans und Experten, dass die Bundesliga immer mehr zu einer Ausbildungsliga verkommt und gleichzeitig hält man an der alten 50+1 Regel fest.


    Man sieht doch wer in den letzten Jahren in die EL und CL gewonnen.


    Und solange keine Einzeltäter bestraft werden, weil man sie entweder nicht ausfindig machen kann oder möchte bzw. diese durch die restlichen Fans nicht verraten werden werden bleibt dem DFB nichts anderes als eine Kollektivstafe übrig, denn sonst könnten sich die Ultras alles erlauben und hätten noch weitaus mehr Macht.

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    Einmal editiert, zuletzt von Killer2906 ()

  • Und solange keine Einzeltäter bestraft werden, weil man sie entweder nicht ausfindig machen kann oder möchte bzw. diese durch die restlichen Fans nicht verraten werden werden bleibt dem DFB nichts anderes als eine Kollektivstafe übrig, denn sonst könnten sich die Ultras alles erlauben und hätten noch weitaus mehr Macht.

    :thumbup:

    Zumal dann auch die, die ins Stadion dürfen, die Vertretung für die Gesperrten übernehmen würden und ihrerseits Banner und Plakate hinhalten. Um ihre Genossen zu sühnen.

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  • Ich frag mich eh wo das Problem ist.


    Sagen wir nicht Hopp selbst wäre der Geldgeber sondern SAP als Großsponsor? JEDER Verein hat sowas. Was hätten die Ultraclowns dann gemacht?


    ohne Großsponsoren würde auch Bayern München schnell nur noch Mittelmaß sein oder gar in 10 Jahren im Niemandsland spielen...

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  • Dem Ultra gehts ja nicht (nur) um die Großsponsorei, sondern (auch) darum, dass im Falle Hopp/Hoffenheim die 50+1 Regel gekippt wurde. Bei Leverkusen an sich ja auch, glaube ich.
    Allerdings weiß ich nicht, wann die Regelung "erfunden" wurde, dass der Kapitalgeber nach 20 Jahren die Mehrheit der Stimmrechte übernehmen darf. Also obs die schon "immer" gab oder zu Gunsten Hoffenheims ergänzt wurde.

    Edit sagt:
    https://the-duesseldorfer.de/p…yu81ab_C9f3-FwWEddbZdnYmk

    Ach ja, die armen Ultras, die da Wochenende für Wochenende genötigt werden, von Stadion zu Stadion zu fahren... :rolleyes:

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    Einmal editiert, zuletzt von Katastrophenkommando ()

  • Die 50+1 Regelung ist für mich völlig überholt.


    Man sollte sich überlegen, wie man die Bundesliga für Stars wieder aktraktiver macht und das geht eben nur übers Geld. Warum spielen die Stars in Spanien, England, Italien und Paris? - Genau weil dort mit Geld vorhanden ist. Die deutschen Vereine lassen sich von den anderen Ländern abhängen und merken es nicht einmal. Und solange die Ultras soviel Macht haben, wird sich daran nichts ändern. In England gab es auch Proteste als die ersten Teams von reichen Geldgeben übernommen wurden und inzwischen stört es kaum noch jemand. Dafür haben die Topstars und holen die Titel. Die englischen Talente gehen in Bundesliga und kommen irgendwann gut ausgebildet wieder zurück. Sancho vom BVB zum Beispiel wird nach der Saison für einen dreistelligen Millionenbetrag nach England gehen und der BVB freut sich übers Geld und holt das nächste Talent. Haaland wird dem Beispiel in maximal zwei Jahren folgen und so geht es immer weiter. Die Ultras bezeichnen die Leute dann als Judas bis der nächste kommte.


    Ich verfolge die Bundesliga nur noch in Berichten und wenn Zeit finde im Fernsehen, aber auch nur wenn ich dafür nicht zusätlich bezahlen muss. Ich habe seit Jahren weder Sky noch DAZN oder sonst einen Player und wenn es irgendwann darauf hinausläuft, dass ich gar keine Spiele mehr sehen kann ohne dafür zu zahlen, dann überlebe ich das auch.


    Fußball nur noch für die Leute die dafür bereit sind zu zahlen mache ich nicht mit.


    Vielleicht werden dann auch mal andere Sportarten übertragen.

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  • Die "Ultras" haben ja auch bei der DEG so ziemlich alles an Stimmung getötet. immer wenn es Stimmung gab sang man mit ein paar Hampeln dagegen an und irgendwann hatten die normalen Leute keinen Bock mehr auf die selbstinzenierung eines Kindergartens...

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  • Die 50+1 Regelung ist für mich völlig überholt.


    Man sollte sich überlegen, wie man die Bundesliga für Stars wieder aktraktiver macht und das geht eben nur übers Geld.
    [...]
    Die Ultras bezeichnen die Leute dann als Judas bis der nächste kommte.

    Schwierig.
    Dass man sich von Tradition nix mehr kaufen kann, weiß ich als Lautrer nur zu gut.
    Andererseits möchte ich aber keinen Pakt mit dem Teufel schließen und den Verein in die Hände eines Geldgebers übergeben.
    Denn es wird kaum jemanden geben, der den Verein zwar besitzen möchte und finanziert, sicher aber aus der (Mit-)Bestimmung raus hält. Ich war nie Mitglied, hätte wsl auch nie an einer Mitgliedsversammlung teilgenommen, aber wenn die Basis wegfällt und kein Mitspracherecht mehr hat - so klein es auch sein mag - ich weiß nicht...:/
    Das käme ja Ralf Rangnick zupass, der Mitglieder in Proficlubs ohnehin für unsinnig hält (womit er ja zu RB passt oder das vllt auch nur deshalb so kolportiert, keine Ahnung).

    Im Worst case gibts dann "amerikanische Verhältnisse", wenn Vereine von Investoren/Eigentümern übernommen werden: wo Vereinsnamen via Radioabstimmung/Ausschreiben generiert werden, was zwar schön ist, weil "Fans" mit einbezogen werden, andererseits wechselt da ein Team ja auch mal die Stadt bzw. den Bundesstaat, wenn das "Franchise" wechselt.

    Zum letzten Satz im Zitat: aber führt das viele Geld nicht grad dazu, dass Spieler kommen und gehen? Es wird immer einen Verein geben, der mehr hat/ausgeben kann als der andere und die wenigsten Spieler identifizieren sich heute noch mit dem Verein, in dem sie spielen (auf das Geblubber in Interviews, dass man ja schon immer mal hier bei x spielen sollte, hab ich noch nie was gegeben).


    In England gab es auch Proteste als die ersten Teams von reichen Geldgeben übernommen wurden und inzwischen stört es kaum noch jemand.

    Oder liegt es vllt daran, dass dem Engländer evtl. die "Streik- bzw. Protestkultur" fehlt bzw. es eh nichts nutzt, dagegen zu sein? Bin zwar England-Fan, auch Fußball, hab mich aber ehrlich gesagt nie mit dem englischen "Ultra-tum" beschäftigt.

    Wie siehts denn eigentlich in Frankreich aus, wie werden die Vereine denn dort geführt? Der Franzose geht ja eher schon mal auf die Straße, wenn ihm was nicht passt.


    Btw. ich war kürzlich als Außenstehende selbst von einer kollektiven Stadionsperre betroffen: ich war in Kiew und wollte Dynamo gegen Vorskla schauen, stand aber vor fast verschlossener Tür, weil Dynamo wegen des Verhaltens der Fans gegen Donetsk für das Heimspiel gegen Vorskla mit einer Zuschauersperre bestraft war.
    Es durften an diesem Tag nur Kinder ins Stadion, der Rest, von dem viele gar nicht wussten, was los ist, musste draußen bleiben. Oder am Zaun von einem höher gelegenen Park aus das Spiel schauen.
    War doof, brachte meine "Groundhopping-Historie" bissel durcheinander. :S
    Und da war ich ja völlig parteilos, wollte ja nur ein Spiel gucken. Ich würde es daher ärgerlich finden, wenn ich als als echter (Otto-Normal-)Fan bei einem Spiel meines Vereins draußen bleiben müsste, weil sich ein paar Deppen nicht benehmen können. So gesehen kann ich die Wut in Dortmund schon verstehen.
    Allerdings fertigt der normale Fan aber auch keine Haß-Banner an.

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  • Ich sehe das Thema Vereinswechsel etwas anders bzw. ich vergleiche es auch etwas mit meiner beruflichen Laufbahn.


    Ich arbeite mit meinen 39 Jahren inzwischen bei der vierten Firma. Drei berufliche Veränderungen habe ich selbst so gewollt, einer kam unfreiwillg. Die Gründe für eine Veränderung lagen meistens daran, dass ich eine neue Herausforderung gesucht habe. Natürlich hat sich mein Gehalt durch den Wechsel auch immer verbessert. Im Schnitt bin ich 6 - 7 Jahren in einem Unternehmen.


    Ich vertrete immer die Einstellung, dass ich außer mit meiner Frau mit niemandem verheiratet bin. Das handhabe ich mit meinem Arbeitgeber so und mit den Lieferanten mit denen ich zusammenarbeite.


    Bei einem Fußballprofi ist die Situation nicht anders. Er merkt auch irgendwann, dass er eine neue Herausforderung benötigt oder er fühlt sich nicht mehr wohl. Dies kann durch einen Trainerwechsel passieren oder andere Gründe geben. Dann sucht er sich einen neuen Verein bzw. ein Verein sucht den Spieler. Diese Lücke muss dann wieder durch einen anderen Spieler geschlossen werden. Also wird wieder ein Spieler irgendwo gekauft und soweiter und sofort. Jeder Spielder verbessert sich durch einen Wechsel auch immer finanziell.


    Es gibt heutzutage nur noch wenige Spieler die über viele Jahre bein einem Verein spielen Neuer, Müller und Lewandoski fallen mir bei den Bayern ein. In Dortmund ist es z.b. Reus.


    Eine Ausnahme wie z.b. Maldini, der nur für den AC Mailand spielte oder Messi der jetzt auch schon seit Jahren in Barcelona spielt gibt es nicht mehr oft.


    Mich wundert es nur, dass viele Spieler nach zwei oder drei Jahren eine neue Herausforderung suchen, aber vielleicht ist das bei dem Gehalt auch noch mal etwas anderes.

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  • Es ist wie fast überall in unserer Gesellschaft, zu wenig Kommunikation, zu viele Machtspiele, zu viel Hass usw.

    Die Ultras fühlen sich von der DFL, dem DFB oder der Polizei/Ordnern schlecht behandelt, oder beschissen. Hopp wird beleidigt und bedroht, spricht vor 10 Jahren mit Fan-Vertretern, sieht jetzt aber keinen Sinn mehr in Gesprächen. Der DFB macht was seinen provinziellen, nicht über den Rand hinaus schauenden, Offiziellen gerade so gefällt. Mal wird 'ne Regel so ausgelegt, mal so.

    Rassismus vor 2 Wochen wird nicht geahndet und wenn jetzt Hopp beleidigt wird geht die Welt unter. Er ist ja schliesslich einer von "uns Guten".

    Sehr schwieriges Thema, aber allen Beteiligten würde es sicherlich gut tun, sich gleichberechtigt an einen Tisch zu setzen, und miteinander zu sprechen. Ansonsten werden sich die Fronten nur noch weiter verhärten.

    Gabumon, deine Aussagen dazu sind zwar die Meinung vieler, aber sicher nicht zielführend.

    Du wartest auf die Liebe

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    Der Platz am Tresen neben mir bleibt heute leider leer

    Eine gute letzte Reise, zum Abschied leise winken

    Elektronische Musik kann man sich so selten schöntrinken


    Thees Uhlmann - Avicci

  • Du hast absolut Recht BZBE89.

    Ich finde es ist eine absolute Heuchelei. Es wird wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen.

    Wenn die nur mal bei Rassismus, Homophobie, Sexismus genauso Konsequent (was auch immer das heißt, bisher sind es ja beim Thema Hopp auch nur mehr oder weniger Worthülsen) Vorgehen würden.

    "Ich warte nur auf den Regen,
    Der die Flüsse überlaufen lässt
    Und den Müll aus dieser Stadt endlich wegspült
    Der die Falschheit und Intrigen
    Und die Heuchelei mitnimmt,
    Die uns jeden Tag nach unten zieht"

  • Es ist wie fast überall in unserer Gesellschaft, zu wenig Kommunikation, zu viele Machtspiele, zu viel Hass usw.

    Die Ultras fühlen sich von der DFL, dem DFB oder der Polizei/Ordnern schlecht behandelt, oder beschissen. Hopp wird beleidigt und bedroht, spricht vor 10 Jahren mit Fan-Vertretern, sieht jetzt aber keinen Sinn mehr in Gesprächen.

    Ich weiss gar nicht was es da noch zu besprechen gibt


    Den "Ultras" wurd GANZ KLAR gesagt das es Konsequenzen gibt, hat die nicht interessiert. Eher noch rumgeblökt "ohne uns gehts eh nicht" dann MUSS es jetzt halt Konsequenzen geben, und zwar nicht so wischiwaschi, sondern richtg. Stadionverbot für "Ultras" riegeros in ganz Deutschland, ohne Ausnahme. Wollen wir doch mal sehen wer am längeren hebel sitzt. So 100-150 "Ultras" oder 70000 Stadionbesucher denen das ganze schon so auf den Sack geht...


    Ich mein, würdest du mit Leuten reden die dir Todesdrohungen entgegen halten, dich als Hurensohn beschimpfem etc? Ich nicht, ich würd eher dafür sorgen das die Polizei da durchgreift... wird Herr Hopp jetzt wohl auch, zurecht. Mal so ein paar "Ultras" in den Knast stecken, vielleicht bringt die das mal auf den Boden der Tatsachen zurück, das dass Stadion ganz sicher nicht denen gehört

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  • Genau, Polizeistaat. Her damit.

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    Thees Uhlmann - Avicci

  • Wollen wir doch mal sehen wer am längeren hebel sitzt. So 100-150 "Ultras" oder 70000 Stadionbesucher denen das ganze schon so auf den Sack geht...


    Ich mein, würdest du mit Leuten reden die dir Todesdrohungen entgegen halten, dich als Hurensohn beschimpfem etc? Ich nicht, ich würd eher dafür sorgen das die Polizei da durchgreift...

    Ich bin immer noch der Meinung, dass das geht und wichtig ist. Das Problem an der Sache sind ja die festgefahrenen Meinungen.

    Ich diskutier' oft genug mit meinem Sohn, der zumindest im Dunstkreis der St. Pauli Ultras ist, über diese Sachen. Unter anderem auch über Polizeigewalt gegenüber Linken und Fussballfans. Allerdings sehe ich auch keinen Sinn dahinter Dietmar Hopp als Feindbild zu sehen und Ihm mit dem Tode zu drohen, das ist Schwachsinn.

    Vielleich bin ich ja auch zu naiv, für mich gibt es aber nur diese eine Alternative: Alle an einen Tisch, und zwar erstmal gleichberechtigt.

    Wir leben schliesslich in einer Demokratie und da muss das möglich sein.

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  • Gabumon: Du hast überhaupt Null Plan worum es in der Hopp-Diskussion geht.


    100-150 Ultras -.-

    Lass dich nicht blenden von dem jämmerlichen Journalismus. Wobei du da eigentlich auch gar nicht der Typ für bist. Das Handeln des DFB bezüglich diverser Themen (Aufarbeitung WM 2006, Videobeweis, Rassismus, Özil-Erdogan Debatte, Fanclub DFB Elf, Nicht-Professionalisierung von Schiedsrichtern, Verhältnis zur FIFA/UEFA, Montagsspiele usw.) ist in den letzten Jahren absolut falsch angegangen worden.


    Dazu kommt dann die Misskommunikation in Sachen Pyrotechnik, Kollektivstrafen und Fanrechten im Allgemeinen.


    Es wird seit Jahren immer wieder protestiert. Nur das Gehört wurde nicht gefunden. Der aktuelle Auslöser (Kollektivstrafe gegen die Fans des BVB) animiert diverse Gruppierungen (mehr als deine 150 Ultras) verschiedener Vereine zu der "Kampagne" - "Hopp du Hurensohn". Das muss man in dieser Form nicht gut finden.


    Hopp ist nur ein Symbol, für die erbärmliche Arbeit des DFBs. Leider findet man aber auf anderen Wegen kein Gehör. Fridays for Future wurde meiner Meinung auch stark gepushed, dadurch das es Freitags stattfand. Menschen müssen halt getriggert werden, damit etwas passiert. Auch, wenn der Weg nicht immer der "Richtige" ist.


    Der DFB ist nun in einer Zwickmühle. Bricht er Spiele ab, wird das Echo noch größer. Die einzige Lösung: Kommunikation! Aktuell Verhalten sich beide Seiten stur und Beharren auf ihrer Meinung.


    Ich bin kein Ultra. Und glaub mir: Nicht nur Ultras denken so. "Fußballmafia DFB" und "Scheiss DFB" skandieren Wochenende für Wochenende Zehntausende Fans. Viele, nicht nur die Ultras, haben die Schnauze voll. Wenn du mich fragst: Zurecht.


    Wenn aus DHdSeH eine Bewegung wird, die den Fussball und das Geschäft damit, neu ordnet, soll es mir Recht sein. Ansonsten wird es auch hier bald so Aussehen wie in England.


    Und ja: Ich reiße viele Themen hier oberflächlich an. Aber ich habe weder Zeit noch Geduld, mich hier weiter zu äußern. Ich mag das nicht, diese Rechtfertigungsschiene. Ich empfehle dir mal folgenden Artikel zu lesen:


    https://www.schwatzgelb.de/art…lation-cui-bono?ref=forum

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