• ich hab sie vorn paar jahren aufm rock am bach als co-head (vorn donots :) ) gesehn und fand sie echt gut

    "Mit 15 schrieben wir noch Parolen an die Wand,
    die keiner von uns damals...so ganz genau verstand."

  • Ich packe mal eben die Kurzinfo zum "Die Walter Elf"-Konzert in diesen Thread, bleibt ja in der Familie...


    Es wird sie zwar kaum einer kennen, schließlich haben sie sich 1991 aufgelöst, da waren die meisten hier noch nicht geboren.
    Ist irgendwie die Vorgängerband bzw. Zweitband der Spermbirds bzw. Kick Joneses, wie das momentane Projekt heißt.


    Der Name spielt auf die alten Zeiten des 1. FC Kaiserslautern an, als "de Fritz" & Co. noch spielten, demzufolge fühlte man sich auf´m Konzert auch wie im Stadion.
    Die beiden Vorbands "Mofahead" und "The Schogettes" kann man getrost unerwähnt lassen. :down:
    Das erste Lied der Walter Elf war "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter" und sofort war Stimmung im Saal. Die ganze (ehem.) Kaiserslauterer Dorfjugend tobte...
    Ich "versteckte" mich hinter nem ca. 14-jährigen, der durfte den Pogo für mich abfedern. Allerdings wurde ich trotzdem im Laufe des Konzerts durch die Gegend geschoben, weil ich den Wilden immer auszuweichen versuchte.
    Ich bin dafür, eine gesetzliche Altersgrenze für Pogo- und Stagediving einzuführen, denn ab nem gewissen Alter (spät. ab 30) wirkts bei manchen einfach nur noch lächerlich.
    Jedenfalls versuchte ich meine Knochen zu retten, hatte aber trotz "Passiv Pogo" eine Menge zu tun und trug etliche Diver über mich hinweg.
    Ursprünglich stand ich auf der Empore, weil ich ein ruhiges Konzert genießen wollte, aber kurz vor Beginn trieb es mich doch nach unten. Da war allerdings noch massig Platz, es füllte sich erst bei der Hauptband. Dann aber von hinten nach vorne... Irgendwie geht mir "Graue Panther" von den Hosen nicht mehr aus´m Kopf... :D


    Lange Rede, kurzer Sinn: es war ein geiles Konzert!
    Anschl. habe ich mir noch 2 LPs gekauft, weil ich die bisher nur als mp3 hatte: Die Angst des Tormanns und Heut oder nie - für 5,-- Euro die Platte. Geil! Und dann sind die Scheiben auch noch rot bzw. weiß. Hach ja, früher war alles besser...  8)

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • +++++++++++++NEUE KONZERTE 2009!!+++++++++++++++


    27.2. Köln/Blue Shell, mit Kick Joneses


    28.2. Wermelskirchen/AJZ Bahndamm, mit Zehn Nattern


    3.4. Saarbrücken/Garage, mit Kick Joneses


    4.4 Solingen/Cobra OX-Festival, mit Box Hamsters u. Kick Joneses

  • Jepp, Saarbrücken habe ich gestern auch gelesen, auf der HP der Location. :daumen:


    Allerdings ist das ein Freitag, d.h. ich muß erst mal die Terminierung des Spieltags abwarten... *grummel*



    EDIT: Spieltag ist bekannt - Spermbirds-Konzert kann kommen! Yeah!

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    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

    Einmal editiert, zuletzt von Katastrophenkommando ()

  • Ich zweckentfremde diesen Thread mal (wieder), zugunsten der Walter Elf:


    „Kennst du die Walter Elf?“, fragte mich kürzlich eine (Koblenzer) Kollegin, die in K´lautern studiert hat. „Ja, da geh ich am 30.12. zum Konzert“ - „Aber die gibt’s doch gar nicht mehr?“


    Doch, hin und wieder gibt’s die noch, so wie an diesem WE zum „30 Jahre Jubiläumskonzert“. 2 Konzerte waren angesetzt, eins am 29.12. mit Unterstützung der Spermbirds (*Neid*) und Geld et Nelt (wer auch immer das ist) und am 30.12., bei dem Love A und die Boxhamsters als Gäste spielen durften.
    Da ich erst auf die Konzerte aufmerksam wurde als der 29.12. schon lange ausverkauft war, blieb mir nur der 30.12. und der Trost, dass der 2. Tag immer/meist der bessere ist. :tongue:
    Da ich am Konzertmorgen erfahren hatte, dass am Abend vorher die Spermbirds als erstes dran waren, brachte mich das ein bisschen aus dem Konzept. Hielt ich sie, genau wie die Boxhamsters doch für den zweiten Headliner des Abends. Und die mir nicht bekannte Band Love A wollte ich mir eigentlich sparen (sorry, aber kleine/unbekannte/neue Bands haben bei mir ein schweres standing).
    Da ich allerdings die Füße nicht still halten konnte, machte ich mich um 19.15h auf den Weg zur Kammgarn, wo ich um kurz vor acht noch einen Parkplatz direkt vor der Tür bekam und des weiteren ein so gutes Timing hatte, dass ich nach Jackenabgabe just zu dem Moment den Saal betrat, als Love A begonnen. Alles ganz entspannt und genauso entspannt suchte ich mir nen Platz auf der der Tür gegenüberliegenden Saalseite, wo ich freie Auswahl hatte.
    Das was die 5 Trierer ablieferten, war ganz ok. Punkrock mit annehmbaren Melodien und dem nötigen Bums, allerdings konnte ich nicht verstehen, was der Sänger singt. Obs am Ohropax lag oder der Abmischung des Mikros sei mal dahin gestellt (bei den Boxhamsters verstand ich auch nix, während bei der Walter Elf alles elfengleich zu hören war). Der Sänger hatte i-wie nen Joe Cocker verschluckt, die Bewegungen hatten teilweise enorme Ähnlichkeit. Nach einer halben Stunde hatten die Jungs um 20.45h Feierabend und die 15minütige Umbauphase für die Boxhamsters begann.
    Den Break nutze ich, um mich mit dem Rock´n´Roll-Getränk überhaupt zu versorgen: nem Sprudel. :D
    Als ich wieder zu meinen Platz zurück kam, waren auch schon die Gießener auf der Bühne und checkten ihre Instrumente. Wenige Augenblicke später ging das Licht aus und deren Auftritt begann. Leider... Nicht nur, dass ich auch hier kaum was akustisch verstand, der Sänger hat mMn eine furchtbare Stimme – soviel konnte ich hören. Der ganze Gesang kam mir wie eine einzige Leier vor, keine Betonung oder Hebung/Senkung der Stimme, alles in einem Singsang. Als er nach 38min sagte „das war´s“, sagte hinter mir jemand „Gott-sei-Dank“ - ich war also nicht die einzige, die nix damit anfangen konnte. Allerdings war noch nicht wirklich Schluss, 7min kamen noch und das war keine Zugabe. Wobei ich an der musikalischen Darbietung an sich nix auszusetzen habe, auch hier war der richtige Bums vorhanden.
    Wir schrieben nun 21.45h und Zeit für die nächste Umbauphase. Nach und nach füllte sich währenddessen auch der Saal und ich begann zu zweifeln, ob ich nicht doch zu weit vorne stehe. Der richtig harte (Pogo-)Kern hatte sich zwar wie üblich ganz vorne versammelt, aber man weiß ja nie, wenn´s dann losgeht und alles ausrastet... vorsichtshalber guckte ich mal nach nem potentiellen „Fluchtweg“. (Den ich aber nicht brauchte, blieb alles im grünen Bereich).
    Um 22h begannen dann die Jungs um Beppo Götte – und vom ersten Ton an war mächtig Stimmung in der Bude! Endlich mal (wieder) ne Band, die in gescheiten Trikots auf der Bühne steht und nem gescheiten Verein huldigt. Wtf is F95?! Einen „Gastmusiker“ aus Frankfurt hatten sie dabei, der aber zu seinem Glück ein FSV-Trikot trug.
    Überhaupt war der Abend eine einzige „Trikotschau“, ich glaube alle FCK-Modelle der letzten 40 Jahre waren vertreten. Da kam ich mir mit meinem BdR-Shirt der Hosen fast fehl am Platze vor.
    Stellenweise hatte die Bühne was von nem Dropkick Murphy Konzert, nicht nur, dass da teilw. 8-9 Musiker auf der Bühne standen, auch zig Stagediver tummelten sich dazwischen. Für die wurde extra eine „Einflugschneise“ auf der Bühne markiert – an die sich aber keiner hielt. Ein paar mal sprang ein Typ mit St.Pauli-Kappe in die Menge: Punk hin oder her, aber den hätte ich auf den Boden klatschen lassen... :whistling:
    Eine genaue Setlist vermag ich nicht zu zitieren, aber es war alles vertreten, was Spaß macht: Peter ist ein Arschloch, Die Angst des Tw beim 11m, Männer in rot, Hertie bei Nacht, Ramstein Fluchtag, Diese Stadt, Hansi Müllers Schniedelwutz, Leb wohl Hans Peter, 15 Bier, I don´t like mondays, Das Zeichen, 1991 (bei der Ansage mit dem Verweis auf „das Spiel der Spiele“ bekam ich Gänsehaut 8| ), Heut oder nie, Kaiserslautern, Nachts schlag ich meine Freundin, ne Walter-Elf-Version von En echter Pälzer ken Hasch und noch das ein oder andere, was mir grad nicht mehr einfällt.
    Um 23.15h war der Hauptteil zu Ende, da ich aber wußte, dass sie am Abend vorher 2h gespielt hatten, war also noch kein Ende in unmittelbarer Nähe. Und so kamen noch ein paar Zugaben, bevor um ca. 23.50h der Abend beendet war. Geil wars!
    Zum Glück kam ich vor dem großen Andrang an die Garderobe und so saß ich um Punkt 0h im Auto.


    Fazit: das war ein klarer Heimsieg! :daumen:

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  • Ich liebe die Spermbirds- was eine geile Band.
    Und auf youtube habe ich eine Dikumentation über sie gefunden:


  • Zitat

    Ach ja, es soll später niemand sagen, er hätte es nicht gewusst... begrenzte Ticketzahl!


    Knust Hamburg, 3.9., Rookiefest mit:
    Spermbirds, Illegale Farben, Schreng Schreng & La La und Überraschungsband!
    https://www.facebook.com/events/812946915516231/


    Quelle: Walter Elf @ Fb

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  • Neuer Song:


    Neues Album kommt am 13.09.
    Tourtermine:
    23.10.19 Essen, Zeche Carl
    24.10.19 Jena, Kassablanca
    25.10.19 Berlin, Clash
    26.10.19 Hamburg, Knust (Rookiefest #23)
    13.11.19 Köln, Gebäude 9
    14.11.19 Karlsruhe, Alte Hackerei (sold out)
    15.11.19 Kaiserslautern, Kammgarn
    16.11.19 Schrobenhausen (bei Augsburg), GreenHaus

    The easiest thing to do.


    Just say fuck you.

  • (Erste?) Tourdaten 2020:


    06.03.20 Siegen, VEB Politik, Kunst und Unterhaltung
    07.03.20 Düsseldorf, zakk Düsseldorf (Ox Fest)
    28.05.20 Wiesbaden, Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus)
    29.05.20 Nürnberg, Z-Bau
    30.05.20 Saarbrücken, Jugendzentrum Försterstraße


    Quelle: Spermbirds (und Walter Elf und Kick Joneses) @ Fb


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  • Lee liest am Donnerstag, 14.05. im Livestream:

    Facebook Veranstaltungslink


    https://benderhof-kl.de/


    Zitat

    Neue Storys vom Meister des literarischen Punkrock:

    Durchgeknallte Nachbarn, David Bowies Choreografin, angebliche Punk-Riots in Wiesbaden, die Tücken der deutschen Sprache, Drinkin’ and Drivin’ in Texas, absolut unerlässliche Konversationsvermeidungstipps und immer wieder unglaubliche Geschichten aus dem Alltag eines Bartenders in Saarbrückens legendärem Karate Klub Meier: Lee Hollis’ neue Storys erzählen mit viel schwarzem Humor vom ungeschminkten Wahnsinn diesseits und jenseits des Atlantiks.

    Lee Hollis wurde 1963 in Alabama geboren und kam 1982 als GI nach Deutschland. Dort entdeckte er die gerade entstandene Punk- und Hardcore-Szene für sich. Er ist seitdem Sänger der Bands Steakknife und Spermbirds und war Layouter beim legendären Fanzine »Zap«. Hollis arbeitet als Bartender in Saarbrücken und stellt sehr gerne vor einem aufmerksamen Publikum seine Storys vor.

    Ein kleiner Vorgeschmack

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