3.12.2015 "1Live macht 20"

  • WDR, 03.12.2015 23.35.-00.20 Uhr


    Zitat

    Seit 20 Jahren macht 1LIVE Radio. Das erfolgreiche Programm des WDR hat es geschafft, sich seine junge Zielgruppe zu erhalten. Doch wie kann man es der unstetigen Jugendkultur recht machen und immer ein passendes Radioprogramm bieten? Wie erkennt man die neusten Trends und bleibt bei den nachwachsenden Hörern im Gespräch? Der Film "1LIVE macht 20" von Manuel Unger und Elmar Sommer begibt sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Radiosenders und damit auch auf eine Reise durch 20 Jahre Popmusik und Popgeschichte. Wir erleben nochmals die Höhepunkte der Welle mit all seinen Kuriositäten und interessanten Geschichten rund um die Musikstars von damals und heute. Erzählt von denen, die den Sender erfunden und geprägt haben, wie Jochen Rausch, Sabine Heinrich, Thomas Bug und Fritz Pleitgen. Ebenso zu Wort kommen Musiker, die mit 1LIVE ihre Karriere verbinden, wie Campino, Casper und Marteria. "1LIVE macht 20" zeigt, dass 1LIVE immer mit dem Verständnis aufgetreten ist, dass der Sender der Popstar ist. Bereits zum Sendestart am 1. April 1995 wurde klar, dass hier etwas Neues, Ungewöhnliches entsteht. Damals hieß es: Wer 1LIVE hört, verpasst nichts. Aber vor allem hat sich 1LIVE bis heute durch seine Musikkompetenz ausgezeichnet. Die Stars kommen gerne zum Popstar unter den Radiosendern, wie man jedes Jahr auf der 1LIVE Krone sieht. Auch diese Highlights werden in der 45-minütigen Dokumentation "1LIVE macht 20" gezeigt. Aber der Film versucht auch zu zeigen, wie erfolgreiches Radioprogramm gemacht wird. Wie wird auf die Entwicklungen im Radiomarkt und auf die Hör- und Sehgewohnheiten der Zielgruppe reagiert? Ist die 1LIVE-Homepage mit ihren multimedialen Inhalten mittlerweile mindestens so wichtig wie das Autoradio? Wie schaffen es die Macher am Puls der Zeit zu sein? In einer wilden Kollage aus Archivstücken, aus der aktuellen Berichterstattung und den Mitschnitten von damals, angereichert mit den Statements der Beteiligten, entsteht ein buntes Stück Radiogeschichte im Fernsehen.


    http://www.prisma.de/tv-programm/1LIVE-macht-20,6520187

  • Und heute machen se auch in Krone :D
    Die Promis kommen doch nur wg des Büffets (Achtung politisch nicht korrekt und satirisch gemeint).


    Köln

    "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

  • 1live ist so etwas von langweilig (geworden)....nur noch immer dieselbe Musik, natürlich ganz im Sinne der seichten Unterhaltung, stets gut gelaunte Moderator*innen mit ganz schlechten Witzen und dazu den täglichen Promiquatschnachrichten....alles im Sinne des Mood-Management.
    Widerlich der Sender...zumindest in der Zeit bis 20.00 und vor allem megalangweilig

  • Stimme dir zu.Als ich 95 Zivildienst gemacht habe, haben wir den immer dort gehört, das war schon etwas Neues damals und ne Aufbruchstimmung und da hat der Sender sogar tagsüber recht viel Spaß gemacht.Aber inzwischen hör ich so gut wie gar kein Radio mehr und bei 1Live habe ich regelmäßig das Gefühl, dass ich viel zu alt für diesen pseudolustigen, berufsjugendlichen und oberflächlichen Mainstreambrei bin.

  • 1Live hat das gleiche Schicksal getrofffen wie alle Radiosender am Anfang sind sie inovativ und machen auch mal ungewöhnliche Musik aber irgendwann gibts den ganzen Mainstreambrei mit dem "besten" von heute was sie alle machen.Traurig aber so ist das (Radio-) Leben.

    .... das hat wahrscheinlich hormonelle Gründe!

  • Ist bei Radio Fritz leider genau das selbe. Da ist nur noch (hin und wieder) der Blue Moon erträglich. Sind aber ja auch beides öffentlich rechtliche Radiosender. ...obwohl gerade da ja die Hörerzahl zweitrangig sein sollte.

    Der Hund an der Leine
    der hat keine Beine,
    darum ist der Hund
    auch untenrum wund!

  • Ich kann das gar nicht nachvollziehen, dass sich airklich alle Radiosender dermaßen gleichen. Eigentlich sollte man ja denken, dass es z.B. einen Markt für ein Rockpublikum geben sollte, wo auch härtere Musik gespielt wird.

    "Work is the curse of the drinking classes." (Oscar Wilde)

  • das kann ja eigentlich irgendwie nur an diesem ganzen werbeeinnahmen müll liegen. zielgruppenkonform, wo hören die zu bei denen das geld locker sitzt etc.
    diesen trend in die breite masse habe ich auch miterlebt bei jump radio. die hab ich ne zeitlang gern gehört, so ca. 10 jahre her. da haben die ein relativ rockiges programm gespielt. und das war so viel besser als alles aus bayern dass es mir wurscht war dass die verkehrsmeldungen oder regionalnachrichten irgendwie gar nicht aus der gegend waren.


    aber mit der zeit war da auch der weg abwärts vorgeben. heute höre ich höchstens mal bayern 2 (also keine musik). was mir gefällt ist virgin radio, wenn wir in italien sind. die spielen dort landesweit aus mailand einen brauchbaren musikmix mit viel rock. aber in deutschland wüsst ich von so nem sender nix...

    A fallen wall becomes a bridge to connect us rather than divide. (Zeb Love)

  • Schwimmen gegen den Strom ist halt anstrengend, und damit meine ich nicht nur die Radio- und Fernsehsender. X(

    "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

  • naja, bergauf müsste man ja nicht schwimmen aber abseits der masse müsste doch immer noch eine komfortable nische existieren. da wird überall für dieses digitalradio geworben aber wozu? damit ich die auswahl aus 30 gleichartigen kommerzsendern habe statt 3?
    a la känguru: mainstreamradio ist alternativlos. hört mehr mainstreamradio....

    A fallen wall becomes a bridge to connect us rather than divide. (Zeb Love)

  • Ich kann das gar nicht nachvollziehen, dass sich airklich alle Radiosender dermaßen gleichen. Eigentlich sollte man ja denken, dass es z.B. einen Markt für ein Rockpublikum geben sollte, wo auch härtere Musik gespielt wird.

    Also, ich finde z.B. STAR FM unterscheidet sich schon von den Anderen. Die spielen je nach Tageszeit von Metal bis Punk alles. Leider sehr viele Wiederholungen. The Offspring kam neulich gefühlt 10x am Vormittag... Aber sonst super Sender ohne seichte Popmusik (Slogan: STAR FM Ge"popt" wird woanders :D

    Umwege erweitern die Ortskenntnis 8)

  • Also, ich finde z.B. STAR FM unterscheidet sich schon von den Anderen. Die spielen je nach Tageszeit von Metal bis Punk alles. Leider sehr viele Wiederholungen. The Offspring kam neulich gefühlt 10x am Vormittag... Aber sonst super Sender ohne seichte Popmusik (Slogan: STAR FM Ge"popt" wird woanders :D


    Ich wollte auch gerade StarFM (Berlin) ins Rennen schicken. Allerdings wird da tagsüber der Musikmix auch immer seichter. Und diese Ronnya und Chris(?) nerven zwischenzeitlich echt extrem. Gott sei dank ist Bianca in der Morningshow wieder zurück. Wieder ein echter Niveauzugewinn.
    Aber wie gesagt, ich schalte immer öfters auf CD/MP3 im Auto um. Es gibt Tage/Stunden da haben sie einen Lauf. Da kommt echt brauchbares Material. Aber leider wird das immer seltener.

    Der Hund an der Leine
    der hat keine Beine,
    darum ist der Hund
    auch untenrum wund!

  • Zitat

    Ich kann das gar nicht nachvollziehen, dass sich airklich alle Radiosender dermaßen gleichen. Eigentlich sollte man ja denken, dass es z.B. einen Markt für ein Rockpublikum geben sollte, wo auch härtere Musik gespielt wird.


    Hin und wieder versuche ich Rockland-Radio ne Chance zu geben, weil ich immer noch hoffe, dass sie ihrem Namen gerecht werden. Aber leider muss man da auch so seichten Kram wie Bon Jovi ertragen und spät. am dritten Tag kennt man alle Lieder, die der Sender spielt.
    Was den "normalen" Radiobetrieb angeht, kann ich mit SWR1 RLP ganz gut leben: keine aufgedreht lustige Moderatoren, keine "hippe" Dudelmusik wie beim Verwandtschaftssender SWR3 und hin und wieder spielen sie aus heiterem Himmel so Überraschungen wie "Nothing else matters".
    Aber wenn ich durchgehend Musik hören will die mir gefällt, greife ich eh zu CDs, da kommt nie ein Radiosender ran.


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    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

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