Die Ärzte

  • Dann zitiere doch einfach mal korrekt weiter:


    "Farin: Nicht, dass das Album dann von einer Schlagzeile wie 'Die Ärzte klauen von Didi Hallervorden' überschattet wird!

    Bela: Aber die Ironie dieser Geschichte ist eben, dass wir dafür, dass wir diese Verunglimpfung der Sache, die uns als Teenager wichtig war, heute verunglimpfen wollen, auch noch zahlen müssen. Punk 'Die-Ärzte-Style'."


    Edit: Aber OK. Aus dem Interview geht nicht genau hervor welche oder wessen Anwälte da gestritten haben. Fakt ist, um welche Zeilen es geht und dass sie wohl außergerichtlich zahlen müssen.


    Edit 2: Ich habe übrigens in meinem ursprünglichen Post nicht "zitiert", sondern nur etwas aus meiner Erinnerung wieder gegeben.


    Hier steht nichts davon, dass Dieter Hallervorden den Spaß nicht verstehen würde. Er hat den Text schließlich auch nicht geschrieben. Die Erben des Texters / Rechteinhaber werden hier wohl gemeint sein.

    Edit 3: Die Meinung, dass Dieter Hallervorden den Spaß nicht verstehen würde stammt darüber hinaus nicht von mir. Und letztendlich vermutest Du doch auch nur, dass die Erben des Texters / Rechteinhaber gemeint sind. Dementsprechend beruht Deine Schlussfolgerung auch nicht auf "korrekten Zitaten", oder?

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    Don't Eat The Yellow Snow!

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    5 Mal editiert, zuletzt von binda ()

  • Endlich mal ne gute Analyse zu dem Müllsong

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Um noch mal auf "Morgens Pauken" zurückzukommen: ich vermute mal, dass Die Ärzte das "hineinimprovisierte" Hallervorden-Liedzitat ganz lustig fanden und dachten es würde reichen wenn sie sich in den Credits beim Komponisten bedanken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass denen vor Veröffentlichung klar war, dass sich da die Anwälte mit beschäftigen müssen und Die Ärzte für das Liedzitat bezahlen müssen um einen Urheberrechtsstreit zu vermeiden. Offensichtlich stand wohl in den Credits auf der Single auch "mit freundlicher Genehmigung von Mary Dostal". Da würde ich dann auch nicht drauf schließen, dass der anschließende Streit von den Erben des Texters ausging.

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    Don't Eat The Yellow Snow!

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  • Ein Schreiben der Inhaber des Urheberrechts hat es hier vermutlich mindestens gegeben, da ja „ziemlich geschachert“ wurde.

    Das Schachern bezieht sich glaube ich eher auf die Zeit, als Drostal.


    Die Anwalts-Debatte interpretiere ich wie du als allgemeinen Hinweis ("ab wann ist ein Zitat zahlungspflichtig") und nicht als laufenden Rechtsstreit in dieser Sache.


    Hallervorden selbst dürfte als Nicht-Urheber hier für die rechtlichen Geschichten keine Rolle gespielt haben. Das wäre ja fast dasselbe, als würden die Hosen Tantiemen kassieren, wenn jemand "Hang on Sloopy" spielt ;-)

    R.T.B.A.M.

  • Ich gehe davon aus, wenn von "zahlen müssen" und "geschachert" geredet wird, dass da Anwälte beteiligt waren. Und "geschachert" heißt in diesem Zusammenhang, dass sich Anwälte über die Höhe der Zahlung gestritten haben. Das ist ein klassischer Rechtsstreit, der außerhalb der Gerichte stattfindet und in dem jede Partei seine Positionen darlegt. Am Ende kann man dann entscheiden ob man es auf eine Klärung vor Gericht ankommen lässt oder eben nicht.


    Dieter Hallervorden wird da als Interpret des für ihn von anderen Komponisten geschriebenen Songs genauso beteiligt sein. Die Frage könnte nämlich auch sein haben Die Ärzte das wie Dieter Hallervorden vorgetragen oder parodiert. Das ist m. E. was völlig anderes als wenn die Hosen "Hang On Sloopy" covern.

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    Don't Eat The Yellow Snow!

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  • Dieter Hallervorden wird da als Interpret des für ihn von anderen Komponisten geschriebenen Songs genauso beteiligt sein.

    Meines Wissens teilen sich die GEMA-Gebühren zwischen Komponist, Texter und Verlag auf. Wer das Lied dann als erstes gesungen hat, ist für die GEMA nicht relevant.
    Daher mein Vergleich mit dem Coversong.

    Die Frage könnte nämlich auch sein haben Die Ärzte das wie Dieter Hallervorden vorgetragen oder parodiert.

    Parodieren (=verändern) ist aber selbstredend ein anderer Sachverhalt als Covern und kann auch untersagt werden (siehe JBO-Thread oder auch vor gefühlten Ewigkeiten die Yeti Girls). Das ist dann aber auch weniger Thema der GEMA.

    Eine Parodie kann ich in Anbetracht des übernommenen Wortlauts innerhalb des Zitats aus "Punker Maria" aber nicht erkennen.

    R.T.B.A.M.

  • Warum spricht niemand über Gitarristen?

    Fand ich anfangs von der Botschaft her auch eher mau, aber musikalisch sehr, sehr stark. Tolle Melodie und, da schließe ich mich Hubsi an, "N-N-N-N-Nerven gehen" ist ganz große Klasse. Die Aussprache von "Beyoncé" war für mich das erste textliche Highlight des Song

    Das hat übrigens auch schon JBO vorher erledigt.


  • Die Aufmachung der LP ist ja schick und macht einen stabilen Eindruck. Jetzt hat mein innerer Monk aber ein Problem. Den in meinem Besitz befindlichen Tonträgern habe ich jeweils eine PVC Schutzhülle spendiert und sie schließlich alphabetisch sortiert in einem Regal schwedischer Bauart gelagert.

    Irgendjemand eine Idee, was ich jetzt mit diesem Klopper machen soll?

  • Die Ärzte kommt als neuauflage auf Vinyl und CD


    Mit dem Titel "Frühjahrsputz" allerdings rätseln wir noch ob DÄ da echt was neu aufgenommen haben oder das nur die instrumental von Geschwisterliebe ist

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Die Aufmachung der LP ist ja schick und macht einen stabilen Eindruck. Jetzt hat mein innerer Monk aber ein Problem. Den in meinem Besitz befindlichen Tonträgern habe ich jeweils eine PVC Schutzhülle spendiert und sie schließlich alphabetisch sortiert in einem Regal schwedischer Bauart gelagert.

    Irgendjemand eine Idee, was ich jetzt mit diesem Klopper machen soll?

    Protected hat für die dünneren Boxen bis 3 cm Hüllen.


    https://protected.de/de/lp-schutzhuellen-box-verschluss-1

  • Ich habe das Album nun mehrfach durch und lasse es gerne auf Repeat. Es holt mich wirklich total gut ab und ich fühle mich ein bisschen an die alten Ärzte der 90er erinnert, die mich auf Gedankenausflüge - manchmal total dämlich - mitnehmen.

    Klar kann man Songs über runtergefallene Handtücher und umgefallene Reissäcke dumm finden. Ich will ber auch kein Käfer sein. ;-)


    Zwei negative Sachen, möchte ich aber doch anmerken:


    1. Die Bläser sind - mit Ausnahme vom Outro - sehr mies abgemischt. Bevor ich es nachlesen konnte, habe ich mich gefragt, warum so ein schlechter Synt benutzt wurde und habe es auf Corona, Abstand, bla bla geschoben. Laut Booklet soll es sich um Trp, Tenor und Pos handeln. Das Einspielen hätten sie sich sparen können - leider.

    2. "Wer verliert hat schon verloren" - musikalisch ok, aber für solche Texte gibt es doch bitte die Onkelz. Das ist das einzige Ding, mit dem ich gar nicht warm werde.


    edit:

    3. Wie geil ist eigentlich der Akkordwechsel bei "Das Leben vor dem Tod" vor dem Refrain? Ein musikalischer Ohrgasmus!

    Mit dem Titel "Frühjahrsputz" allerdings rätseln wir noch ob DÄ da echt was neu aufgenommen haben oder das nur die instrumental von Geschwisterliebe ist

    Frühjahrsputz ist doch im Songbook drin; zumindst habe ich davon ein Foto gesehen, das hoffentlich nicht gefaked war.

    ichgehe von einem alten Song aus, der entweder neu eingespielt oder mit einer alten Aufnahme verwendet wurde.

    NEIN :!:

    Einmal editiert, zuletzt von RackerJ ()

  • E.V.J.M.F. 5/10

    Als Intro völlig ok. Der Witz nutzt sich nur ein wenig schnell ab.


    Plan B 3/10

    Irgendwie zündet der gar nicht.


    Achtung: Bielefeld 8/10

    Text und Musik gefallen mir, thematisch auch (zufällig?) beim Zeitgeist.


    Warum Spricht Niemand Über Gitarristen? 4/10

    Bis zum Refrain musikalisch und textlich ziemlich gut, nur zwei Tracks wieder über Gitarristen zu singen ist ein wenig einfallslos.


    Morgens Pauken 7/10

    Bin gespalten. Einerseits musikalisch gut auf die Fresse, textlich manchmal eher so lala. Muss ich live sehen.


    Das Letzte Lied Des Sommers 8/10

    Kommt mir doch irgendwie bekannt vor die Melodie...


    Clown Aus Dem Hospiz 8/10

    Bela in bester Form.


    Ich, Am Strand 9/10

    Wird definitiv die nächste Single, der Text zaubert ziemlich deutliche Bilder.


    True Romance 6/10

    Diese Reime...


    Einmal Ein Bier 7/10

    Ein weiterer bekloppter Saufsong für die Welt.


    Wer Verliert, Hat Schon Verloren 5/10

    Durchhalteparole, naja.


    Polyester 8/10

    Musikalisch der schönste Track.


    Fexxo Cigol 5/10

    Textlich zu brav. Hier hätte man viel mehr machen können.


    Liebe Gegen Rechts 6/10

    Naja, immerhin lustig


    Alle Auf Brille 7/10

    Jaja, der durch die Scheibeboxxxer auf Brille.


    Thor 7,5/10

    Einer meiner liebsten Tracks. Kurz, bündig und unterhaltsam.


    Leben Vor Dem Tod 6/10

    Ernste Songs von den Ärzten, hui. Immer schwierig.


    Woodburger 7/10

    Keine Meisterleistung, aber auch kein Totalausfall.



    Macht ne 6,5/10. Bestes Ärzte Album der letzten 20 Jahre

  • Unterm Strich auf jeden Fall solide und erheblich besser, als ich erwartet hätte. Ich hab aber ursprünglich auch nicht viel erwartet. Irgendwann um die Ärztivals 2013 rum habe ich meinen Frieden mit DÄ gemacht und erwarte nicht mehr all zu viel, außer gut unterhalten zu werden. Das klappt hier auch ganz gut und wie ich ernsthaft mal "Fan" von einer Band wie dieser sein konnte, weiß ich eh nicht mehr so genau.


    Zum Sound des Albums: Gefällt mir nicht so ganz. Insbesondere dieses totkomprimierte Schuhkarton Schlagzeug, bei dem man Becken und Hi Hat im Hintergrund erahnen darf geht gar nicht...


    Intro: Mal abgesehen davon, dass ich deswegen nachlesen musste, was zum Teufel "Trap" ist, sind Intros meistens unnötig, weil sie beim wiederholten Hören nur noch nerven. Das hier nervt immerhin schon beim ersten Mal.


    Plan B: Fing nach zwei, drei Durchläufen an, Spaß zu machen. Solide Spaßnummer, wenn auch nicht überragend.


    Achtung, Bielefeld: Da kommt das ewige Dilemma mit Belas Songs. Irgendwie möchte er wohl scheinbar ein geschickter Gesellschaftsbeobachter sein, aber es fehlt immer so ein wenig der letzte Kick - vor allem musikalisch. Der Song ist okay, wird aber schnell zum Skipkandidaten. Und die Aleppo Zeile finde ich auch schwierig. Ich verstehe zwar auch Menschen nicht, die sich permanent wie beschrieben "beschäftigen" müssen, aber das Aleppo Ding ist in etwa auf der Qualität von "Du weißt schon, dass Kinder in der dritten Welt hungern?" Ja, weiß ich - trotzdem kriege ich von Rosenkohl Würgreiz...


    Warum spricht niemand über Gitarristen: Vielleicht der typischste Ärztesong auf dem Album? Immer wieder bemerkenswert, wie sich Farin solche Trivialitäten aus dem Ärmel schüttet. Gefällt mir jedenfalls ganz gut, Bonuspunkte gibts für die Aussprache der mir so verhassten Beyoncé.


    Morgens Pauken: Kommt in Albumlänge etwas besser, aber mehr als Mittelmaß ist es nicht.


    Das letzte Lied des Sommers: Passt ja so dermaßen in den November.... Ich weiß nicht, wie oft Farin diese Art von Lied schon serviert hat, gefühlt schon ein paar hundert Mal, aber er darf es gerne weitere hundert Mal machen. Mit diesem Ärzte Pop konnte ich mich seit jeher gut anfreunden, die "Eines Tages" Bridge ist schwer wieder aus der Birne zu bekommen.


    Clown aus dem Hospiz: Hoppla, da hat Bela einfach mal so seinen mit Abstand besten Song seit Jahrzehnten rausgehauen.... Hier passt nicht nur endlich mal die Musik, er hat es auch endlich geschafft, das ganze textlich richtig gut umzusetzen. Das beschriebene Dilemma ist sehr real: Eine Vielzahl der von uns geliebten Künstler sind in ihrer Gesamtheit eher tragische Wesen, manchmal unbemerkt, manchmal ignoriert. Ganz, ganz großer Sport!


    Ich, am Strand: Da haut Farin gleich mal eines seiner besten seit langem hinterher. Schon beim ersten Mal hören merkt man, wenn man Farin kennt, dass das Lied früher oder später irgendeine gemeine Wendung nehmen wird. Ohrwurmcharakter, groovy und dann noch der Text dazu. Bemerkenswert vor allem, wie organisch die beschriebenen Bilder sind... Da wird gefühlt wirklich ein Mensch greifbar, was ja Anspruch der Sache war. Mega.


    True Romance: Hab ich mir als Single keine Minute gegeben, im Albumkontext passt es aber eigentlich ganz gut, zumal diese Vernetzung des eigenen Hauses scheinbar wirklich bei einigen solche Schäden hervorruft... Ich kannte mal eine Bartenderin namens Alexis, und die wurde zunehmend von Leuten, die sie schon seit Jahren bedient, Alexa genannt....


    Einmal ein Bier: Nö. Der Song, der dem Totalausfall am nächsten ist... Außer Farins Zeile ist das Ding die Zeit, die es dauert nicht wert...


    Wer verliert, hat schon verloren: Weiß nicht, warum der hier so schlecht wegkommt. Für mich würde der gut als Kritik an der Szene bzw. der Linken passen, aber ich weiß ja, dass er sehr bewusst offen gehalten ist. Dennoch: Musikalisch rockt das und textlich höre ich da erheblich mehr, als eine Durchhalteparole. Alleine schon die Doppeldeutigkeit von "Verlieren war keine Option" im Sinne von man darf nicht verlieren hin zu man hat überhaupt nicht daran gedacht, dass man ja verlieren könnte... Auch das "manchmal waren wir gemein..." spielt gut darauf an, wie das so mit dem gewinnen ist. Finde ich durchaus clever.


    Polyester: Hmmm.... Diese Art von Song schreibt Rod musikalisch auch gern häufiger und meistens geht das irgendwie auch ins Ohr. Am Text haperts häufig - diesmal aber nur ein bisschen. Die Grundidee über Plastik ist eigentlich ziemlich cool. Insofern besser, als vieles, was Rod zuletzt gemacht hatte.


    Fexxo Cigol: Da musste ich mich selbst erstmal kurz erden und daran erinnern, dass es zwar durchaus ein Problem ist, dass eine große Anzahl von Menschen bereit sind, jeden Mist hinzunehmen und zu glauben, alles andere aber sofort als Verschwörungstheorie abzutun, aber eben auch die im Text beschriebene Aluhutfraktion, die bei jedem Sack Reis irgendwas wittert. Bei den Geigen aus dem Alubommel musste ich dann sogar mal richtig lachen... Geil.


    Liebe gegen Rechts: Lange keine Ärzte Banjo Nummer gehabt.... Ist okay, mehr nicht. Was einige Medien in diesen Song allerdings für einen Quatsch reindichten, ist schon interessant...


    Alle auf Brille: Solche oi-Parodien sind immer schwierig, weil sie natürlich mit Absicht schlecht klingen müssen. Noch finde ich das sehr witzig, könnte aber sein, dass ich die Strophen irgendwann nicht mehr ertrage. Auf jeden Fall witzig.


    Thor: Naja. Meins ist es nicht, aber immerhin auch von Farin nochmal eine "Rocknummer", das Album ist ja schon sehr poplastig.


    Leben vor dem Tod: Hier zeigt sich mal wieder, wie schön Farin (im Studio) singen kann. Ich liebe die sanften Nummern von ihm und das hier ist keine Ausnahme. Wäre der perfekte Albenabschluss gewesen.


    Woodburger: Hmmm.... Da muss man schon fast die ganze Aufregung um den Song und den Song selbst gesondert betrachten. Der Song selbst ist einfach zunächst mal ziemlich flach. Es wurde hier ja schon geschrieben, dass Homophobie eigentlich nicht die größte Baustelle bei der AfD ist. Gut, genug merkwürdige Männer laufen trotzdem drin rum und dieser "Schwul" Refrain ist schon irgendwo ganz lustig. Einerseits finde ich den Gag trotzdem etwas flach, andererseits bin ich froh, dass die Ärzte den ganz großen moralischen Zeigefinger diesmal haben stecken lassen. Was die Aufregung drüber angeht sehen wir das Phänomen, was man dieser Tage oft sieht. Einzelpersonen sehen sich als ganzes. Irgendwer findet es nicht witzig, also diskriminiert es gegen Schwule. Andere Schwule finden es lustig? Egal. Dabei ist es doch eigentlich ein gutes Zeichen, dass auch bei solch einem Thema inzwischen eine ganze Spannbreite an Geschmäckern existiert und das Thema somit kein "wir-gegen-die" oder "gut-gegen-böse" ist.


    Unterm Strich bleibt also ein nettes Popalbum, dass mir durchaus Spaß macht. 2-3 Songs weniger wären vielleicht ganz gut gewesen, trotzdem bin ich froh, dass die Ärzte sich noch mal zu einem Popalbum aufgerafft haben. Es ist weder krampfhaft verkopft, noch zwangslustig, noch sonstwas. Und das ist doch schon mal was.

    Megawatt aus Marienfelde:
    Die Nächste Etappe
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  • ichgehe von einem alten Song aus, der entweder neu eingespielt oder mit einer alten Aufnahme verwendet wurde.

    Frühjahrsputz wurde aber wohl geschrieben um die Melodie irgendwie ins Songbook zu bringen.


    Geschwisterliebe ist ja schon 1983 live gespielt worden und da gibts wohl auch keine "Ursprungsfassung"


    Zudem würde eine Neuaufnahme im Albumkontext ziemlich kacke klingen

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Ich find des musikalisch einfach unfassbar stark. Dazu vermittelt der Song mir ein Gefühl, wie das damals gewesen sein muss, was viele andere Hommagen an bestimmte Zeiten oder Bands in der Form nicht schaffen. Rational erklären kann ich das nicht, muss ich vielleicht auch nicht. Aber bei mir hat er sich mit der Zeit mehr und mehr festgesetzt, auch weil er einen unfassbar guten Drive hat. Der Song würde auch an einem Abend funktionieren, an dem nur Zeug aus den 70ern läuft, ich finde, das hat was. :/

    Kann aber auch verstehen, wenn er das bei dir nicht auslöst, ist schon sehr subjektiv.

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