Demokratie - Demoverbot - eure Meinung

  • Ich möchte gerne eure Meinung wissen zum Demoverbot in/durch Berlin am Wochenende.

    Für mich ist das ein Eigentor erster Klasse durch die Politik und bewirkt nur das Gegenteil.

    https://www.berlin.de/aktuelle…onstration-gegen-cor.html

    Hier kommt der Diktator!
    wer ihm nicht folgt, der wird verbannt.
    Er verlangt absoluten Gehorsam
    von seiner kranken Anhängerschaft.

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    Meine Marktplatz-Artikel

  • Vollkommen korrektes Demoverbot.


    Die Aluhut faschisten haben sich schon letztes mal gegen alle Regeln und Anordnungen hinweggesetzt. Ich hoffe die Polizei setzt das Verbot auch diesmal richtig durch. Zur not mit Wasserwerfer und Gummiknüppel. Man darf sich durch AFD, Dritter Weg, NPD, Hildmann nazis doch nicht auf der Nase rumtanzen lassen


    Können die ja bei den Linken Demos sonst auch so gut (und das sogar bei erlaubten Demos)


    Durch das Verbot kommen sicher diesmal nicht (Handgezählte) 12000 Covidioten sondern nur noch 5000 davon. Da hat man das Verbotsdurchsetzen auch etwas leichter...


    Mit Demokratie haben Covidioten zumal gar nichts zu tun...

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Du kannst halt nicht die Hanauer Gedenkveranstaltung absagen (bei der sich mutmaßlich die Teilnehmer mehrheitlich an die Regeln gehalten hätten) - um dann einen kollektiven Corona-Regelverstoß mit Ansage zu genehmigen. Natürlich ist das Wasser auf die Mühlen derer, die sich eh schon einer Meinungsdiktaktur unterjocht fühlen und die sich jetzt im Stile der AfD weiter zu Opfern des Mainstreams stilisieren können - aber müssen wir uns darum wirklich Sorgen machen?

    Nö!

    Die letzte Demo dieses "Klientel" hat gezeigt, dass sich die Teilnehmer größtenteils einen Dreck darum scheren, a) mit wem sie da zusammen demonstrieren und b) dass sie durch ihre Handlung andere gefährden. Diese ganzen selbsternannten Opfer sehen doch vor lauter Freiheit die Freiheit gar nicht mehr. Die können ja gerne mal in Belarus oder Venezuela auf die Straße gehen.


    Also: Absage richtig. Zumal viele Menschen echt harte Entbehrungen auf sich genommen haben (eine Kollegin musste ihre Mutter alleine beerdigen, ein Freund konnte seine Großeltern Monate nicht sehen) - es kann nicht sein, dass all diese Menschen so auf die Fresse bekommen, wenn sie sehen, wie ein Kollektiv auf all die Regeln scheißt.

  • Nach dieser Argumentationsweise darf es nie wieder eine G7 Demo, keinen 1.Mai und ähnliches geben.


    All das...


    "Die letzte Demo dieses "Klientel" hat gezeigt, dass sich die Teilnehmer größtenteils einen Dreck darum scheren, a) mit wem sie da zusammen demonstrieren und b) dass sie durch ihre Handlung andere gefährden. Diese ganzen selbsternannten Opfer sehen doch vor lauter Freiheit die Freiheit gar nicht mehr. Die können ja gerne mal in Belarus oder Venezuela auf die Straße gehen."


    lässt sich ohne Probleme auf Hamburg, auf viele linke Demos und so weiter übertragen (auf rechte Demos natürlich auch).


    In sofern würde ich das hier sofort unterschreiben:


    Zitat


    Für mich ist das ein Eigentor erster Klasse durch die Politik und bewirkt nur das Gegenteil.

    Es suggeriert nicht nur, dass eben bei Demos mit zweierlei Maß gemessen wird, es macht die Querdenker zu Märtyrern (Bild) und liefert ihnen leider das, was sie vorher eben nicht wirklich hatten: zumindest den Teil eines Arguments.

    Nun ist es schon fraglich, ob es legitim ist, auf Grund von Verfehlungen in der Vergangenheit präventiv auf Demos in der Zukunft zu reagieren. Wenn der verblödete Ex-SEDler Geisel dann aber auch noch so clever ist, in seiner Kommunikation hinzuzufügen, dass man bestimmten Ideen oder Ideologien keine Plattform geben möchte, muss er sich über allgemeine Entrüstung nicht wundern.


    Moralisch kann ich so ein Verbot zwar verstehen, strukturell gesehen ist es aber leider fahrlässig wenn nicht sogar höchst undemokratisch.

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  • Wären die #Covidioten souverän, hätten die Demo Aufrufe die Hygiene-Verstöße von #B0108 thematisieren müssen und explizit, an zentraler Stelle, zum unbedingten Einhalten des Hygiene-Konzepts kommendes Wochenende aufrufen müssen. Und dass man für die Demo deren Duchsetzung akzeptiert. Nur so wäre die Demo seitens der Behörden genehmigungsfähig gewesen.


    Dass diese Souveränität bei den #Covidioten fehlt wunder mich nicht im Geringsten und insofern teile ich Gabumon s Auffassung.

    A fallen wall becomes a bridge to connect us rather than divide. (Zeb Love)

  • Da ein Großteil der Anmelder der Demo bereits einen "Sturm auf Berlin" angekündigt haben zudem sie keine Masken tragen werden oder auch nur Abstand halten wollen ist das Demoverbot vollkommen in Ordnung.


    Vielleicht überlegt sich manch Anmelder jetzt vorher, ob er so großartig rumtönt, er würde keine Maske aufsetzen.

    Ende.

  • Da ein Großteil der Anmelder der Demo bereits einen "Sturm auf Berlin" angekündigt haben zudem sie keine Masken tragen werden oder auch nur Abstand halten wollen ist das Demoverbot vollkommen in Ordnung.


    Vielleicht überlegt sich manch Anmelder jetzt vorher, ob er so großartig rumtönt, er würde keine Maske aufsetzen.

    Und ich hoffe mal die Polizei knüppelt diesen "Sturm auf Berlin" genau so wie sie es bei einer G7 Demo taten...


    Natürlich ist bei der Coronanazidemo die chance eigene Kollegen zu knüppeln deutlich höher...

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  • Egal ob ich diese Demo nun für richtig halte oder nicht: Bei der #BLM-Demo habe ich mir selbst ein Bild gemacht bezüglich Abstände und MNS - kann daher die Begründung nicht verstehen. Sehe es eher politisch getrieben, da kann man dran biegen wie man möchte. Denn ein Hygienekonzept besteht seitens der Veranstalter ja auch.
    Und das ist eine Gefahr für die Demokratie.


    Soll mir persönlich egal sein was die Berliner RRG-Regierung dort treibt, aber die Pressekonferenz zur Demo-Absage des Innenenators besagt alles.

    Fahrt nur mal Freitag nachts durch Berliner Szeneecken. Party, Party, Party - alles ohne Maske. Keine Einhaltung der geltenden Regeln (Maske, Abstand, ...).
    Das wird den Menschen auch anstinken, denn woanders wiederrum überzogene Massnahmen; und das sind nicht alles Nazis deswegen.


    Meine Meinung dazu - lasst die Leute die Demo durchziehen und fertig.

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  • Bei BLM hat niemand im vorhinein angekündigt, dass die Teilnehmer keine Maßnahmen einhalten werden.


    Und was in den Großstädten nach 20 Uhr an Partyszene abgeht, dafür muss man nicht nach Berlin. Da reicht Essen. Da kündigt aber auch kein Kneipier an, dass er sich nicht an die Vorgaben halten wird.

    Ende.

  • Bei solchen Massenaufläufen kann ich aktuell nur noch mit dem Kopf schütteln und finde die Absage vollkommen gerechtfertigt. Es ist ja auch nicht nur die Partyszene. Wie kann man es denn bitte verantworten, dass Bus und Bahn bis unter die Decke nach Schulschluss mit Menschen gefüllt werden.


    Viele Grüße aus der Quarantäne :(

    ♡ Berlin ♡

  • Ich stimme Andy da weitesgehend auch zu. Man wirft Gott und der Welt überall Doppelmoral vor und dann bei BLM ist es erlaubt und hier nicht? Das sind die Vorkommnisse, die AFD Idioten dann nutzen um die Werbetrommel zu rühren. Hier geht es nur um die Theorie, nicht um die Sache. Wenns um letzteres gehen würden, würde ich natürlich auch sagen, dass wir den Nazis keinen Millimeter geben dürfen. Aber so gefällt mir das nicht. Entweder alles durchziehen (natürlich mit Sicherheitskonzept, was bei Nichteinhaltung zur Auflösung der Demo führt) oder eben nichts erlauben, unabhängig vom Thema.

    Korn, Bier, Schnaps und Wein


    und wir hören unsere Leber schrein'

  • ". Man wirft Gott und der Welt überall Doppelmoral vor und dann bei BLM ist es erlaubt und hier nicht? "


    Nochmal: bei anderen Demos sagen die Anmelder und Teilnehmer im vorhinein nicht, dass sie sich eh nicht an die Auflagen halten werden. Das ist der Hintergrund.

    Wären die Menschen nicht so deppert gewesen, Facebook voll damit zu schreiben, wie sehr sie MNS ablehnen und es nicht einsehen sich dort zu benehmen wäre sie genehmigt worden.

    Ende.

  • Ich kopiere meinen Facebook Beitrag hier auch mal rein.


    Die Leute wollen alle demonstrieren, gerne das Recht haben sie dazu, aber es gelten eben auch Pflichten die einzuhalten sind, wird sich daran nicht gehalten wie beim letzten Mal geschehen ist das nur die logische Konsequenz daraus. Der Staat setzt mein recht auf Unversehrtheit( Art. 2 Abs. 2 GG) durch und das ist korrekt, wenn die Leute in ihrem Egoismus dazu nicht in der Lage sind.

    "Ich bezahle dich gut,
    ich geb dir alles, was ich noch hab.
    Meinen Charakter, meinen Selbstrespekt,
    jedes letzte Gefühl von Moral"

  • Kann nur sagen: die lokalen Schwurbler Demos finden ja nach wie vor statt, wo eine übersichtliche Menge von X0 Idioten auf einem großen Platz mit entsprechenden Abständen steht und das blöde Geschwafel anhört. So kann man seine Meinung ja öffentlich geltend machen. Oft mehr staunende Zaungäste als Demonstranten.

    Wenn jedoch von vorneherein den Auflagen widersprochen wird, gehts halt nicht. Und ob die Faschos dann darüber meckern oder über irgend einen anderen Mist, man kann doch die Meinung dieser Leute nicht als Maß der Dinge für solche Entscheidungen hernehmen. Und wenn wir uns mal zurück erinnern, über was alles haben sie sich schon echauffiert, Wahl/Rücktritt Kümmerlich z.B., krude Zusammenhänge stellen die immer her, und nächste Woche gibts die nächste Sau durchs Dorf.

    Die Veranstalter habens verkackt, nicht die Behörden.

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  • In Köln laufen auch so schwurbler ohne Maske rum und kommen einen auch noch auf Spuckreichweite ran, sogar in den Bahnen ohne Mundschutz unterwegs...


    Mittlerweile kontrolliert das Ordungsamt aber deutlich mehr und die haben in der KVB mittlerweile Hausverbot

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  • Ich halte das Demonstrationsrecht für ein enorm wichtiges Gut und finde die Entscheidung falsch. Demos verbieten, dass darf nur in absoluten Ausnahmefällen geschehen und ich sehe diesen Sachverhalt nicht gegeben. Man hätte die Demo mit entsprechend hohen Auflagen genehmigen sollen und selbstverständlich mit aller Macht die Einhaltung durch den Polizeiapparat überwachen. Notfalls dann eben die ganzen Idioten einsacken und die Demo nach fünf Minuten auflösen, aber das generelle Demonstationsrecht darf in meinen Augen nicht aufgeweicht werden. Ich möchte ja auch nicht, dass z.B. BLM Demos präventiv abgesagt werden weil irgendwelche Arschloch-Bots in den sozialen Medien irgendwelche Krawalle ankündigen.

  • Ich finde es eine schwierige Entscheidung.


    Jeder von uns spürt seit ungefähr einem halben Jahr die Einschränkungen auf Grund von Corona. Viele uns sind beruflich durch Kurzarbeit oder im schlimmsten Fall sogar vom Jobverlust betroffen.


    Privat trifft uns das ganze noch viel härter. Keine Konzerte,so gut wie keine Veranstaltungen und auch nicht die Möglichkeit am Wochenende spontan das zu unternehmen wozu man Lust hat. Das nervt viele Menschen und jeder hofft, dass dieses Thema irgendwann vorbei ist und man wieder alles machen kann wie früher, was ich allerdings nicht glaube.


    An dieser Stelle frage ich mich, ob manche Einschränkung vermeidbar gewesen wäre, wenn die Regierung z.B. früher die Grenzen geschlossen hätte. Darüber jetzt zu diskutieren ist mühselig.


    Es gibt viele sinnvolle Demonstrationen z.B. "Black lifes matter". Auch die Gedenkveranstaltung in Hanau hätte stattfinden können, denn zum einen glaube ich das die Teilnehmer sich an die Corona Auflagen gehalten hätte und zum anderen ist es ein wichtiges Zeichen gegen die braunen Idioten.


    Das man so eine blödsinnige Demo in Berlin verbietet ist nicht mehr als richtig. Man weiß genau, dass die Deppen sich nicht an Vorgaben halten und damit riskieren, dass unser Leben noch weiter eingeschränkt wird.


    Man sollte individuell entscheiden, ob eine Demo stattfinden darf oder nicht.


    Ich bin gespannt was morgen in Berlin passiert, denn so einfach werden die Idioten nicht aufgeben.

    Narren sind bunt und nicht braun!

  • Wie widerlich diese neofaschistenblatt Bild natürlich JETZT rumätzt wie falsch die entscheidung doch war. Sämtliche Anticorona maßnahmen verteufelt nur um bei den Covidioten ein paar Erzeugnisse zu verkaufen


    Und natürlich gehört die Demo verboten, schon als Bevölkerungsschutz. Da stecken sich dann munter alle an und tragen das schön in ihre Dörfer ... kennt man vom Karneval...

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  • Also geht doch mit der Demokratie.

    Gefährlich finde ich, wenn politische Macht dazu genutzt wird andere Gruppen daran zu hindern ihre Meinung kundzutun. Dabei ist es nun Wurst ob einem diese passt oder nicht, muss wie gesagt ausgehalten werden.


    Der rosarote Innensenator hat sich selbst blossgestellt.


    PS: nichtmal Masken sind mehr als Demo-Auflage nun gefordert.

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