Benefiz Konzert bzgl. Flüchtlinge am 04.10. in Berlin

  • wenigstens macht sir bobele nicht den Organisator. :think: den kann ich nicht ab!


    der gute Wille zählt, sagt man ja, aber ich bin zwiegestalten. Ist das nicht ähnlich wie der G8-event vor einigen Jahren? Viel Event, wenig G8? Weichgespült und medienwirksam dagegen sein?


    da ich beide tage auf manualtherapeutischer Fortbildung bin, habe ich zu dieser zeit eh einen energetischeren Fokus. :rolleyes:


    und meiner Meinung nach sollte man, also jeder, Haltung im Alltag zeigen, für Menschlichkeit und Freundlichkeit, Allen gegenüber.


    köln

    "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

  • @micha76:"der skin macht nur noch flitzeflitz".sorry,aber da soll ein fascho angst kriegen??die machen sich in die hose vor lachen.auch an das damalige video hab ich fremdschäm-erinnerungen.ist aber erstens nur meine persönliche ansicht und zweitens ja auch nur randthema hier.

  • Ewiggestriger: Darüber, wie ernst man den Text von "Panik Panther" nehmen kann, lässt sich wirklich streiten. Wurde auch seinerzeit in der braunen Szene eher belustigt aufgenommen. Ich mag das Stück trotzdem ganz gerne und finde auch Lindenberg insgesamt okay und unterhaltsam.
    Bei "Politrocker" kommt es dann drauf an, womit man den Begriff assoziiert; wenn man an Ton Steine Scherben denkt, haut das bei Udo sicherlich nicht mehr hin. Allerdings hat er schon immer wieder politische Äußerungen getätigt, Fokus ganz klar auf Anti-Rassismus, aber eben auch mal andere Dinge. Nicht immer ganz bierernst, aber ein "Sonderzug nach Pankow" ist auch nicht direkt unpolitisch. Oder Songs wie "Wozu sind Kriege da?". Ob man das alles gut findet, ist eine andere Frage, da sind textlich durchaus mal Peinlichkeiten da, allein schon durch das zwanghaft Lockere, dass er immer rüberbringen wollte und will.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.

  • Dem 3. Oktober möchte ich an dieser Stelle die Daseinsberechtigung als Feiertag in Frage stellen


    Wenn du das irgendwie umsetzen willst... komm zum PARTEI-Tag nach Frankfurt am Main, wir planen da was ;-) Kann ich dir gerne per PN sagen was genau ^^

    Ende.

  • vampyrella und brando:natürlich kenn ich die ganzen nummern aus 80er und 90ern,finde aber,dass es etwas mehr braucht zum politisch sein als nazis sind scheiße zu brüllen.panik panther war,ist und bleibt nur peinlich.aber für den kontext reicht es allemal,zwischen maffay und naidoo...


    Und du weisst, dass der Lindenberg damals auch "mal" in der Zone war und mit Honecker gesprochen hat? Ist das nicht politisch?

    Ende.

  • Da organisiert irgendwer ein Konzert dass dem rechten Mob zeigen will dass es so nicht geht und schon wird wieder in feinster Band Aid Manier gemeckert was das Zeug hält.Echt super!


    WORD!!! :daumen:


    Wahrscheinlich wird auch bald schon darüber diskutiert, welcher Promi sich warum und aus welchen Motiven öffentlich gegen Ausländerfeindlichkeit.und Nazipack und pro Flüchtlinge positioniert. Traurig! Wir sollten froh sein, dass Menschen ihren Mund aufmachen und sich solidarisieren mit Menschen die Hilfe brauchen. Egal von wem diese Hilfe kommt. Manchmal habe ich echt das Gefühl, oder bekomme es immer mehr, dass diese ganz "Linken" eine Elite für sich sein wollen und dann fast eingeschnappt sind, wenn jemnd den man nicht mag sich auf ihre Seite stellt.

    F!CKEN

    Einmal editiert, zuletzt von pillermaik ()

  • Klar der Yavier hat dort normalerweise nichts verloren mit seiner Weltanschauung aber was solls.Der Rest der Künstler geht voll in Ordnung auch wenn ich deren Musik größtenteils nicht so toll finde.

  • Es sollte eben keine image-kampagne für deutschland dabei herauskommen,denn darum gehts nicht.
    Ein letztes wort zu udo:der war mir irgendwie immer zu substanzlos und parolenhaft,so nach dem motto:kriege sind grausam,die mauer muss weg.klar steht der auf der richtigen seite,aber kluge politische analysen oder das erklären von ebensolchen zusammenhängen hab ich von ihm nicht gehört.da ist ein grönemeyer auf der ebene schon fitter in der rhetorik und auch ernstzunehmender.

  • der war mir irgendwie immer zu substanzlos und parolenhaft,so nach dem motto:kriege sind grausam,die mauer muss weg.klar steht der auf der richtigen seite,aber kluge politische analysen oder das erklären von ebensolchen zusammenhängen hab ich von ihm nicht gehört.


    Das ist deine persönliche Meinung, die ich akzeptiere und auch in gewisserweise teile ;-)
    Beim 2.Satz muss ich daran erinnern: er ist Musiker, kein politiker. Wer von Musikern erwartet, dass sie die Welt politisch verbessern soll U2 hören (und ganz ehrlich, wer möchte das schon?).

    Ende.

  • Hast recht,das erwarte ich auch gar nicht.aber wenn ich müsste,würde ich mich eher für U2 als für udo entscheiden.bis einschließlich der POP mitte der 90er mag ich ihre sachen eigentlich.

  • Mir kommen grad 2 Dinge in den Sinn:


    1. Diese Talkshow von 1990, in der sich Campino gnadenlos volllaufen liess, so dass er dann mit Tisch umgekippt ist - da ging es um die Glaubwürdigkeit von Künstlern bei Benefiz-Konzerten. Wurde also schon vor 25 Jahren diskutiert und schon damals ist das meiner Meinung nach unnötig gewesen.
    Beim "Heute die, morgen du!"-Festival 1992 traten auch die Fantastischen 4 auf, von denen man nur den Gutelaunesong "Die da" kannte. Machten da auf der Bühne den Kasperl - aber ehrlich: Sie haben Stellung bezogen.


    ...was mich zu Punkt zwei bringt:


    2. Fällt mir die Zusage der Onkelz beim "Heute die, morgen du!"-Festival ein. Sie wollten sich anschliessen und ihre Stimme erheben gegen rechtes Pack, gegen Ausländerfeindlichkeit und gegen Fremdenhass - pro Mensch. Sie hatten die Zusagen, worauf Maffay und Lindenberg ihre Zusage zurück zogen, sollten die Onkelz auftreten. Wen hat man wohl geneommen? Schon damals war man arrogant, überheblich, wenig Weitsichtig und im Endeffekt extrem egoistisch; ging doch bei der allfälligen Absage nur darum, das eigene Image zu schützen. Fand ich damals lächerlich und finde es heute noch. Maffay hat seine Meinung über die Onkelz geändert - wie Udo das sieht, ist mir nicht bekannt. Finde den Typen auch ekelhaft - ABER auch er bezieht sein JAHREN/JAHRZEHNTEN Stellung.

    F!CKEN

  • Es sollte eben keine image-kampagne für deutschland dabei herauskommen...


    Die Befürchtung habe ich aber.


    Also Udo muss sich in dem Alter nichts mehr beweisen, von daher nehme ich ihm redliche Motive ab, aber ich halte ihn für ein wenig Naiv.
    Trittbrettfahrer ik hör dir trabbsen


    Wer sich Xavier Naidoo einlädt, macht sich angreifbar -oder ist das ein Resozialisierungsprogramm und XN gelobt nicht mehr bei den "Reichsbürgern" als Redner aufzutreten, wie am 3. Oktober 2014, weil er meint als Christ wie Jesus auch auf Nazis zugehen zu müssen?

  • lt. dem Artikel werden die Hosen wohl wahrscheinlich nicht mit dabei sein


    http://www.wz-newsline.de/home…n-rechte-gewalt-1.2010615


    Zitat:


    Ob einige dieser 24 Bands auch auf dem Solidaritätskonzert am 4. Oktober in Berlin auftreten, ist noch nicht bekannt. Unter dem Motto «Refugees Welcome» sollen vor dem Reichstag deutsche Künstler spielen - im Gespräch sind unter anderem Herbert Grönemeyer, die Fantastischen Vier und Udo Lindenberg. Konkrete Zusagen gibt es aber noch nicht. Die Toten Hosen seien eher nicht dabei, sagte Breiti.


    Na, wie sieht's aus ?
    An Tagen wie diesen, 17.08.2015 Zürich, Mascotte,
    :thumbsup: wünsch ich mir Unendlichkeit !


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