Learning English, Lesson 1: 1991 – 2021 / Die 30 Jahre-Jubiläumsedition

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    „Learning English, Lesson 1: 1991 – 2021 / Die 30 Jahre-Jubiläumsedition” (Remixed & Remastered)
    Wir schreiben das Jahr 1991: Deutschland gewöhnte sich an die Wiedervereinigung und wir uns an unseren neue Status als Chartstürmer, nachdem uns mit der LP „Auf dem Kreuzzug ins Glück“ 1990 erstmals der Sprung auf Platz 1 der Album-Hitparade gelang. Doch was bei vielen Musikern ungetrübte Freude ausgelöst hätte, führte bei uns zu einer veritablen Bandkrise. Was sollte jetzt noch kommen? In welche Richtung sollte die Reise weitergehen? Um diese Orientierungslosigkeit zu bekämpfen, beschlossen wir, uns auf unsere Wurzeln zu besinnen und dort anzusetzen, wo für uns musikalisch alles begonnen hatte: In der sich gerade formierenden Punkbewegung der späten siebziger Jahre. So entstand der Plan, zusammen mit den Wegbereitern und Vorkämpfern der ersten Stunde ein Album aufzunehmen, das deren oftmals bahnbrechenden Songs noch einmal in gemeinsamen Neuinterpretationen Tribut zollen sollte. Bei jedem der Songs wirkte mindestens ein Originalmitglied der Bands mit, die das Lied ursprünglich einspielten und somit gelang es uns, auf dieser Scheibe ein „Who is Who“ des englischsprachigen Punkrock aus den Gründertagen zu versammeln. Namen wie Jimmy Pursey (Sham 69), Captain Sensible (The Damned), Charlie Harper (U.K. Subs), aber auch Joey Ramone oder Johnny Thunders, der wenige Tage nach den Aufnahmen starb, sind nur ein kleiner Teil einer beeindruckenden Gästeliste. Das Album wurde nicht nur von den Kritikern gefeiert, sondern galt für viele junge Bands, die sich damals, lange bevor Punk Mitte des Jahrzehnts noch einmal auch auf globaler Ebene richtig durchstarten konnte, als wichtige Referenz und quasi „Einstiegsdroge“ in den ursprünglichen Sound der Bewegung.







    Um das 30-jährige Veröffentlichungsjubiläum gebührend zu feiern, haben wir alle Songs des Longplayers noch einmal remixt und neu gemastert, sodass „Learning English, Lesson 1 / 1991 – 2021: Die 30 Jahre-Jubiläumsedition“ so knallt wie noch nie. Als besondere Geburtstagsüberraschung haben wir für das Bonusmaterial im Sommer 2021 noch fünf Coverversionen von Songs aus der Frühzeit der Punkbewegung neu aufgenommen.







    Die Jubiläumsedition erscheint in einer aufwendigen, auf 5.000 Exemplare limitierten und nummerierten Auflage. Sie enthält in einem amtlichen Gatefold-Deluxe-Book das remixte und neu gemasterte Album als 180g-Vinyl-LP und CD sowie eine weitere CD mit 14 Bonustracks, dazu ein Booklet im LP-Format, das auf 28 Seiten viele unveröffentlichte Fotos und Abbildungen aus der Zeit des Entstehens von „Learning English, Lesson 1“ zeigt. In einem großen Interview erzählt Campino über die Aufnahmen zu dem Album und liefert viele Einblicke hinter die damaligen Kulissen. Das ganze Package wurde grafisch komplett überarbeitet, z.T. neu gestaltet und von hochqualifizierten Spezialisten auf den neusten Stand gebracht. Mit über einem Kilo Gesamtgewicht ein Muss für alle, die wissen möchten, wie das damals mit Punkrock eigentlich losgegangen ist und ein wichtiges Zeitdokument mit vielen musikalischen Perlen und Songklassikern!



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    Interessant vor allem natürlich dann die Tracklist der Bonus CD:
    „The Learner’s Workbook: Grammar and Drill“

    01. 1 2 X U *

    02. (I'm) Stranded

    03. I Fought The Law

    04. The Modern World *

    05. Getting Beaten Up *

    06. I Wanna Be Sedated

    07. Thinking Of The USA *

    08. Runaway Train Driver

    09. We Make A Noise *

    10. Cold Feelings

    11. Babylon's Burning

    12. No One Is Innocent

    13. One Chord Wonders

    14. Goodbye Garageland



    *Bisher unveröffentlicht

    Es hat sich vieles getan, auf Dosenbier gibt es jetzt Pfand,
    aber die meisten von uns leben noch, das war nicht immer so geplant.
    (Koyaanisqatsi)

  • Ja, das habe ich verstanden, aber gibts auch ne CD only version? Was soll ich denn mit ner Vinyl, die ich nicht abspielen kann? ;)


    Das regt mich genauso auf, wie die letzten Singles, die es nicht als CDs gab... :(

  • Da hilft nur, einen Plattenspieler zu kaufen ;-)


    Ich denke mal, dass du sonst nur via Stream oder MP3-Kauf auf die 5 neuen Stücke zugreifen können wirst.

    Mich ärgert eher, dass die Bonusstücke nachwievor nur auf die beiliegenden CDs gepackt werden und nicht als zweite LP im Bundle enthalten sind...

    Es hat sich vieles getan, auf Dosenbier gibt es jetzt Pfand,
    aber die meisten von uns leben noch, das war nicht immer so geplant.
    (Koyaanisqatsi)

  • One Chord Wonders und Runaway Train Driver?


    Die sind doch garantiert nur von der Useless genommen.


    Und 54€?... Ganz sicher nicht

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • "Runaway Train Driver" wird eher von der "Nur zu Besuch"-Maxi übernommen worden sein. Oder war das dieselbe Aufnahme? Mindestens die Gesangsspur müsste eine andere sein.


    Bei "One chord wonders" müsstest du eigentlich Recht haben, sonst hätte der Song ja auch als "unveröffentlicht" markiert werden können. Aber auf einer Hosen CD ein Song, bei dem Campino nur Backings singt? Irgendwie ungewöhnlich.

    Es hat sich vieles getan, auf Dosenbier gibt es jetzt Pfand,
    aber die meisten von uns leben noch, das war nicht immer so geplant.
    (Koyaanisqatsi)

  • [...]

    Einmal editiert, zuletzt von dummy ()

  • "Runaway Train Driver" wird eher von der "Nur zu Besuch"-Maxi übernommen worden sein. Oder war das dieselbe Aufnahme? Mindestens die Gesangsspur müsste eine andere sein.


    Bei "One chord wonders" müsstest du eigentlich Recht haben, sonst hätte der Song ja auch als "unveröffentlicht" markiert werden können. Aber auf einer Hosen CD ein Song, bei dem Campino nur Backings singt? Irgendwie ungewöhnlich.

    Die Gesangsspur ist ne andere


    Oder man hat "andere Version" nicht extra als "neu" markiert und auch bei One Chord Wonders die GEsangsspur getauscht

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Da freue ich mich drauf und habe mir ein Exemplar gesichert.


    Ich empfinde Learning English nicht nur für die Band als ein sehr wichtiges Album. Es war auch für mich einschneidend, weil ich durch die CD und der Tour mit vielen Punkrock Musikern in Berührung und ins Gespräch kam, wodurch mein Interesse in den 1970er Punkrock intensiviert wurde.

  • Da freue ich mich drauf und habe mir ein Exemplar gesichert.


    Ich empfinde Learning English nicht nur für die Band als ein sehr wichtiges Album. Es war auch für mich einschneidend, weil ich durch die CD und der Tour mit vielen Punkrock Musikern in Berührung und ins Gespräch kam, wodurch mein Interesse in den 1970er Punkrock intensiviert wurde.

    Und die meisten davon sind überraschenderweise ganz normale Menschen die großteilig auch einen normalen Job haben.

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Na klar. Nur was genau möchtest du mir damit sagen?


    Dennoch waren sie nicht bloss dabei als es passierte, sie formten die Geschichte des Punkrock mit. Für mich wesentlich interessanter als Gesprächspartner oder Geschichtenerzähler als der Sesselpupser eines Reisebüros oder so.

  • ganz normale Menschen die großteilig auch einen normalen Job

    Ich glaub nicht, dass Musiker ganz normale Menschen sind und einen normalen Job haben. :/ Wenn ich mich selbst als genormten Menschen beschreiben darf, da ich pupsend auf meinem Schreibtischsessel sitze... Ich habe bei der Stempeluhr am Morgen kein Lampenfieber, ich darf bei der Arbeit nicht in ein Mikro schreien und mir sehen auch keine 15.000 Leute bei der Arbeit zu. Ich kann meine Gefühlswelten nicht in Visionen formen und ich bekomme auch keinen Applaus. Der Preis für die Kopien meiner Arbeit ist verschwindend gering und es interessiert maximal 5 Personen.


    Also, wenn ich die Norm bin, ist der Musiker außer der Norm. 8o ...und ich stinke sicher nicht nach Bier, wenn ich meinen Arbeitsplatz verlasse. ^^

    Auf da Alm gibt´s ka Sünd!

    "… Nimm nichts mit, wir brauchen nichts. Lass alles hier und schmeiß es weg. All die Souvenirs, unsere Biographien.

    Alles lästiges Übergewicht… "

  • Ich glaub nicht, dass Musiker ganz normale Menschen sind und einen normalen Job haben. :/ Wenn ich mich selbst als genormten Menschen beschreiben darf, da ich pupsend auf meinem Schreibtischsessel sitze... Ich habe bei der Stempeluhr am Morgen kein Lampenfieber, ich darf bei der Arbeit nicht in ein Mikro schreien und mir sehen auch keine 15.000 Leute bei der Arbeit zu. Ich kann meine Gefühlswelten nicht in Visionen formen und ich bekomme auch keinen Applaus. Der Preis für die Kopien meiner Arbeit ist verschwindend gering und es interessiert maximal 5 Personen.


    Also, wenn ich die Norm bin, ist der Musiker außer der Norm. 8o ...und ich stinke sicher nicht nach Bier, wenn ich meinen Arbeitsplatz verlasse. ^^

    Und was ist nun an Gabus Aussage falsch? Er schrieb von größtenteils und nicht von den Weltstars. Die meisten Musiker haben vielleicht 10 Auftritte im Jahr vor 50 Zuschauern und arbeitet ansonsten ganz normal von 9to5 und machen das als Hobby.

    The easiest thing to do.


    Just say fuck you.

  • Ich denke in diesem Thread geht es um entsprechende Punkrock-Musiker. Die mitverantwortlich waren für den Punkrock-Movement in den 1970ern. Die werden grösstenteils nicht so sein wie ein Versicherungskaufmann oder Reisebüro-Mitarbeiter und spielen nicht vor 30'000 Leuten.

    Man sehe sich zB John Plain oder Charlie Harper an. Allein schon optisch nicht genormt.

    Ich kann mich erinnern, dass Campi erzählte, dass da viele dieser Musiker sich hier Geld pumpten um dort was zurückzuzahlen und so ähnliches.


    Dennoch unterscheiden sich diese Musiker mit ihrem Erlebten von einem Normalarbeitnehmer/Bürger. Und darum ging es mir. Ich konnte mich 1992 mit Nick Cash, John Plain, Arturo Basick, Knox oder auch schon mit Wattie von Exploited oder Charlie Harper unterhalten. Da ging es jedenfalls nicht um eine verkaufte Reise auf die Balearen.

  • normal von 9to5 und machen das als Hobby.

    Hmmm, Hobbymusiker sind vielleicht Freizeikünstler und normal von 9to5. :saint: Die Schnittmenge zur Norm ist da sicher größer, als zur Abnorm. Wäre meine Theorie. 8)

    Auf da Alm gibt´s ka Sünd!

    "… Nimm nichts mit, wir brauchen nichts. Lass alles hier und schmeiß es weg. All die Souvenirs, unsere Biographien.

    Alles lästiges Übergewicht… "

  • Ich denke in diesem Thread geht es um entsprechende Punkrock-Musiker. Die mitverantwortlich waren für den Punkrock-Movement in den 1970ern. Die werden grösstenteils nicht so sein wie ein Versicherungskaufmann oder Reisebüro-Mitarbeiter und spielen nicht vor 30'000 Leuten.

    Man sehe sich zB John Plain oder Charlie Harper an.

    Charlie Harper ist längst in Rente und war vorher, Friseur oder sowas.


    Viele der Bands von damals existieren ja heute (wieder) nur das hat mit einem bestimmten "PunkrockRevival" zu tun. Vielel Leute die damals die Bands live gesehen haben sind jetzt Familienväter mit einem gewissen einkommen. Die gerne ihre Musik von damals wieder hören wollen und dafür auch mittlerweile ziemlich viel Geld bezahlen.


    Viele dieser Bands existierten in den 80ern/90ern oder gar in den frühen 2000ern schlichtweg nicht. Ich kann als beispiel TV Smith anführen, der hatte zwar noch einen gewissen erfolg mit den Exploers aber als die sich 1981 trennten kam... nichts, TV Smith Adlib oder Party Line spielten vor vielleicht 50 Leuten, Plattenfirma? Guter Witz. TV Smith Cheap? Die spielten vor Teilweise 10 Leuten, und TV hielt sich nur mit tantiemen für den Advertskram und Nebenjobs über Wasser, erst so 1992 nachdem er angefangen hatte Solo zu spielen wurd das wieder etwas entspanner. Leben konnte er davon aber auch erst wieder 1998 nachdem er sich den Arsch abgetourt hatte. Richtig Geld verdienen war dann auch erst so wieder ab der Useless möglich. DTH sorgten für einen ziemlichen Zuschauerboost auch wenn damals wohl viele nur darauf hoften die Hosen zu sehen. DAs merkt man immer noch, da Düsseldorfkonzerte sehr mit "DTH Fans" überrannt sind die irgendwie gar nichts von TV kennen, aber oweh einer von den Hosen ist da...


    Was noch dazu kommt, viele der "Punkbands" die heute noch spielen haben stellenweise nur noch 1 Originalmitglied. Teilweise ja gar keines mehr. Was die jetzt machen kann man sich denken. Einen normalen Job nachgehen und gar nichts mehr mit Musik zu tun zu haben.


    Sieht in Deutschland doch nicht anders aus, oder denkst du echt ein Zwakkelmann, Claus von Knochenfabrik oder ein ehemaliger Sänger von Slime könnten alleine von ihren Bands leben?


    DTH und DÄ (und auch die Onkelz) stammen aus dem Punk, sind aber keine Punkbands, DÄ wurden gar gegründet um Geld zu verdienen, was mit Soilent Grün ja nicht ging, auch die Hosen waren sehr schnell (schon 1983) auf der "Wir müssen Gewinn machen" schiene. Sons hätte man ja nicht die Opel Gang verkaufszahlen manipuliert um an einen Plattenvertrag zu kommen

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • auch schon mit Wattie von Exploited

    Ganz ernsthaftes Interesse: wie war der so?
    Ich fand in jungen Jahren Exploited total genial, irgendwann ist das dann etwas abgekühlt, dann kamen noch ein paar komische Geschichten über Wattie dazu...

    Es hat sich vieles getan, auf Dosenbier gibt es jetzt Pfand,
    aber die meisten von uns leben noch, das war nicht immer so geplant.
    (Koyaanisqatsi)

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