Ballast der Republik

  • Sehe ich ähnlich! Ein wunderschönes Lied, welches unter die Haut fährt. Finde ich eine Schande, dass sowas (genau wie "Was macht Berlin", "Spazieren", "Unter den Steinen", "Auf Reise", "Bis der Boden brennt") als B-Seite verkommt und dafür so viele Graupen auf BdR drauf sind...



    Es hieß doch das, die erste "Fassung" des Albums viel zu depri für ein Jubiläumsalbum wäre und das man das nicht machen könnte. Ich halte die ganzen B-Seiten für überbleibsel davon.


    Ich meine, schmeisst man graupen wie "Schade scheisse" "Alles passiert" etc rauswerfen...


    1. Drei Kreuze (dass wir hier sind)
    2. Ballast der Republik
    3. Tage wie diese
    4. Über-Leben
    5. Auf Reise
    6. Zwei Drittel Liebe
    7. Europa
    8. Reiß dich los
    9. Was macht Berlin?
    10. Halt mich
    11. Davon stürzt die Welt nicht ein
    12. Du und ich (sind Rock’n’Roll Geschichte)
    13. Ein guter Tag zum Fliegen
    14. Oberhausen
    15. Spazieren
    16. Vogelfrei



    Champions League
    Du fehlst
    Unter den Steinen
    Urlaub in Afghanistan
    Bis der Boden brennt
    Dieser Brief


    krieg ich da garnicht unter. Immerhin wären dann aber die stinker draussen. Das wär so ein starkes Album


    Stinker:
    Altes Fieber
    Schade, wie kann das passieren?
    Drei Worte
    Draußen vor der Tür
    lles hat seinen Grund
    Traurig einen Sommer lang
    Das ist der Moment

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Dass du bspw. "Ein guter Tag zum Fliegen" drauflässt und "Altes Fieber" runterschmeißt, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
    Auch "Drei Worte" und "Traurig einen Sommer lang" finde ich zwar nicht überragend, aber grundsätzlich schon okay.


    Grundsätzlich ist die Einschätzung, dass die "deprimierenden" Stücke dann auf den B-Seiten gelandet sind, auf jeden Fall plausibel und durch Austausch von Albumsongs und B-Seiten ließe sich die Scheibe in der Tat ein Stück aufwerten.


    PS: "Alles hat seinen Grund" habe ich eben erst mit "Alles passiert" verwechselt und mich gefragt, wie du drauf kommst, dass das Stück auf der "Ballast" war :D

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.

  • So würde das Album bei mir aussehen:


    1. Drei Kreuze (dass wir hier sind)
    2. Ballast der Republik
    3. Traurig einen Sommer lang
    4. Was macht Berlin?
    5. Halt mich
    6. Altes Fieber
    7. Europa
    8. Reiß dich los
    9. Champions League
    10. Unter den Steinen
    11. Davon stürzt die Welt nicht ein
    12. Auf Reise
    13. Bis der Boden brennt
    14. Dieser Brief
    15. Tage wie diese
    16. Vogelfrei


    Man könnte es noch um ein paar Lieder aufschrauben, aber dann wäre es schon wieder zu lang.

    The easiest thing to do.


    Just say fuck you.

  • Was hier alle an "Was macht Berlin" so toll finden verstehe ich nicht. Ich finde den Text mehr als platt und wenn Campino die beschriebenen Zustände als negativ empfindet, sollte er sich seine Sympathie für die Grünen vielleicht doch nochmal überlegen :D


    Mit "Halt mich" ist aber ein absolut grandioser Song nicht auf dem Album vertreten und auch "Dieser Brief" ist m.E. viel zu stark um als B-Seite zu versauern.
    Du und Ich (sind Rock n' Roll Geschichte) ist vielleicht ein wenig klischeebeladen, hätte mir als gute Laune Nummer besser gefallen, als manches, was auf dem Album geblieben ist. Zu guter letzt noch "Du fehlst dazu".


    Runterschmeißen würde ich dafür "Schade, Scheiße" (kotz), "Reiß dich los " (lohoohoohoohos, langweilig), "Das ist der Moment" (ich mag keine perfekten Cornflakes) und entweder "2/3 Liebe" oder "Drei Worte"....
    Edit: Unter den Steinen gerade noch mal reingehört. Beide eben genannten runter und das dafür rauf...

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  • "Reiß dich los " (lohoohoohoohos, langweilig),


    Das kann ich nur schwer nachvollziehen, dass dieses Lied jemand langweilig findet.
    Für mich ist es eines meiner Lieblingslieder. Wenn ich es höre, dann mindestens drei mal hintereinander und bekomme Herzflatter und Fernweh. Das Gefühl diesen tristen Alltag hinter sich zu lassen. Der Aufbruch. Sich von Strukturen komplett lösen. Mit jemanden, mit dem man sich eins fühlt. Sich aufmachen in Abenteuer in fremde Kulturen und mit allen Sinnen leben. Von einem Tag zum anderen. Mmmmhhh! Frei sein! Irgendwann hoffen ich, das zu erleben….

    Auf da Alm gibt´s ka Sünd!

    "… Nimm nichts mit, wir brauchen nichts. Lass alles hier und schmeiß es weg. All die Souvenirs, unsere Biographien.

    Alles lästiges Übergewicht… "

  • Was hier alle an "Was macht Berlin" so toll finden verstehe ich nicht. Ich finde den Text mehr als platt und wenn Campino die beschriebenen Zustände als negativ empfindet, sollte er sich seine Sympathie für die Grünen vielleicht doch nochmal überlegen


    Ein wenig platt und unfertig wirkt der Text auf mich auch, aber der Song rockt schon ganz gut. Und viel platter als "Ballast der Republik" ist das ja auch nicht, oder?


    Was die inhaltliche Anmerkung angeht: ich glaube schon, dass das lyrische ich hier vom Texter zu trennen ist und wir es auch ein Stückweit mit der Reflexion von Ängsten des Durchschnittsbürgers, der nicht unbedingt der Texter selbst ist, zu tun haben.


    Und inwieweit die Grünen nun für zu niedrige Gehälter, zu wenig Selbstvertrauen, ausbleibenden Aufschwung, mangelnde Beschäftigungsmöglichkeiten oder wahlweise zu dünn gesiedelter ÖPNV ("rumstehen an der Haltestelle"), stehenden Verkehr und das Zurücksehnen in ein getrenntes Deutschland eine Mitschuld tragen, ist mir auch als Nicht-Grün-Wähler ein wenig schleierhaft.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.

  • Ich nehme mal an, dass Teile dieses Textes in die Ideenfindung vom Song Ballast mit reingeflossen sind. Das Resultat finde ich jedenfalls erheblich spannender. Ist allerdings eh immer so eine Sache fertige Titel mit B-Seiten zu vergleichen, man weiß ja nicht, was aus Berlin vielleicht noch geworden wäre. Musikalisch ist der Titel sicher ganz okay, Ballast ist aber spannender.


    Was den kleinen Zwinkerer mit den Grünen angeht: Natürlich passt das nicht für alle Textzeilen. Steigende Benzinpreise sollte man als Grüner wohl nicht anprangern, überhaupt wie steigende Kosten, Steuern ohne Ende und so weiter. Auch was die Grünen jetzt so vorschlagen wird in erster Linie eins: teuer. Und das in erster Linie für untere und mittlere Einkommen, auch wenn sie gerne was anderes behaupten.
    Hartz 4, Zeitarbeit, Leiharbeit, und so weiter wurden ebenfalls von Grün fleißig mitgetragen.
    Aaaaber, das können wir natürlich viel besser woanders diskutieren (und nicht falsch verstehen, da gibt es auch eine Menge anderer Parteien, denen man auch die eine oder andere verbale Ohrfeige verpassen sollte).
    Ob es nun am unfertigen Status oder nicht liegt, weiß ich nicht, trotzdem ist mir der Text am Ende einfach zu simpel. Das könnte auch einfach an der Prämisse selbst liegen. Einfach immer nach Berlin bzw. der Regierung zu fragen, finde ich immer ein wenig dünn. Vor allem wenn es um Identität und dergleichen geht.

    Das kann ich nur schwer nachvollziehen, dass dieses Lied jemand langweilig findet.
    Für mich ist es eines meiner Lieblingslieder. Wenn ich es höre, dann mindestens drei mal hintereinander und bekomme Herzflatter und Fernweh. Das Gefühl diesen tristen Alltag hinter sich zu lassen. Der Aufbruch. Sich von Strukturen komplett lösen. Mit jemanden, mit dem man sich eins fühlt. Sich aufmachen in Abenteuer in fremde Kulturen und mit allen Sinnen leben. Von einem Tag zum anderen. Mmmmhhh! Frei sein! Irgendwann hoffen ich, das zu erleben….

    Ich persönlich konnte dieses Lied noch nie wirklich leiden. Erstens hab ich den Eindruck, dass das eines der Lieder ist, die man schön am Reißbrett konstruiert hat, um das Album mehr groovy und poppiger zu gestalten. Zweitens nervt mich dieses langgezogene "ohoohoohooho" wirklich unglaublich. Drittens kann zwar das von dir beschriebene Gefühl nachvollziehen, finde aber nicht, dass das Lied es besonders gut transportiert. Auch in dem Lied hier sind das in erster Linie eine Menge eher flacher Metaphern. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich meistens alleine reise :]

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  • Ich finde "Was macht Berlin?" auch selbst für eine B-Seite sehr schwach, musikalisch, aber vor allem textlich.
    Da ist überhaupt keine zweite Ebene, keine Dramaturgie.
    Vor allem weiß ich auch nicht wirklich, was der Text mir sagen soll, mir fehlt da eine klare Haltung:


    Und alle brauchen erstmal Vorschuß
    Und alle brauchen mehr Gehalt
    Das Selbstvertrauen liegt auf dem Boden
    Die Schulden gehen bis zum Hals


    Durch die Verallgemeinerung kann man das als übliches Genöle verstehen. "Und alle brauchen mehr Gehalt". Alle sind unzufrieden, egal, wer.


    Rumstehen an der Haltestelle
    Und warten, dass der Aufschwung kommt
    Und alle haben dauernd Heimweh
    Man will zurück nach West und Ost


    Zu dem allgemeinen Genöle kommen jetzt noch Passivität hinzu ("Rumstehen an der Haltestelle" - von Rumstehen hat sich noch nie etwas verändert) - und der Wunsch, dass sich eigentlich doch lieber nichts verändern soll, da man sich in den althergebrachten Schablonen doch noch am wohlsten fühlt ("Man will zurück nach West und Ost".)
    Im Refrain dann wechselt die Perspektive und das Lied schlägt sich auf die Seite der Gebeutelten:

    Was macht Berlin?
    Wir schalten direkt hin
    Live in die Hauptstadt
    Ins Herz der Republik
    Wir wollen wissen, wie's weitergeht
    Man hält die Leitung und ruft uns gleich zurück


    Verbunden mit der doch sehr plumpen Pointe, dass Berlin uns hinhält, weil sie keine Antworten haben. Da war "Einmal in vier Jahren" deutlich origineller!
    Dann wird mit den Umständen gehadert, für die "Berlin" verantwortlich ist:


    Überall steigende Preise
    Für Butter und Brot und Benzin
    Brüssel versucht noch zu beruhigen
    Der Euro bleibt bestimmt stabil

    ...
    Und wieder ist das Streusalz vorschnell ausgegangen
    Mit dem wir die Probleme zugeschüttet haben
    Dämmerstunde in der Bundesrepublik
    Nur in Berlin brennt noch ein kleines Licht


    Um dann zu resümieren:


    Stehender Verkehr, nichts geht mehr
    Wir sind hier alle festgeklebt
    Und jeder ist derselben Meinung
    Schuld daran ist das System


    Das klingt fast wieder so, als würde der Text kritisieren wollen, dass man einen abstrakten Sündenbock definiert ("Das System"), anstatt die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, die uns in die "Warteschleife" packen.
    Der Text gefällt sich sehr darin, die bekannten Parolen in vermeintlich originelle Vergleiche zu verpacken ("Streusalz") und bekommt dadurch wenig Substanz. Da haben "Goldener Westen", das oben genannte "Einmal in vier Jahren" oder auch "Friss oder stirb" deutlich mehr Klasse aus meiner Sicht.
    Aber vielleicht betrachtet jemand anderes den Text gänzlich anders?

  • Mir hat ein Freund vor kurzem gesagt, was für einen genialen Einstieg die Ballast-Scheibe eigentlich hätte, wenn "Tage wie diese" nicht direkt nach dem Opener das Tempo rausnehmen würde. Also habe ich kurzerhand Twd und auch "Das ist der Moment" aus der Wiedergabe entfernt und mir das Album ohne diese Songs angehört. Was soll ich sagen, es sind immer noch ein paar Luftnummern drauf, aber irgendwie hat das Album dann schon vom Start weg einen ganz anderen Punch. Das atmosphärische "Drei Kreuze" als Intro, anschließend "Ballast der Republik" und dann wird mit "Traurig einen Sommer lang" eben kein Radiopop-Hit angeschlossen, sondern eine rockige Nummer.


    Insgesamt muss ich aber auch sagen, dass auf dem Album nach einigem Abstand doch viele Nummern sind, die mir besser gefallen, als das in meiner Erinnerung der Fall war. Zum Beispiel "Oberhausen", "Drei Worte" und auch das viel gescholtene "Schade, wie kann das passieren?", welches dosiert eingesetzt schon irgendwie Spaß machen kann. Selbst "Alles hat seinen Grund" wirkt mit seiner etwas sperrigeren, melancholischen Art wie die bessere Version von "Alles passiert". Und was ist "Vogelfrei" bitte für ein geiler Closer?!

    Wir sind übrig.

  • Heute vor 8 Jahren erschien "Ballast der Republik". Ein von vielen verdammtes und niedergeschriebenes Album. Eine von vielen gehasste Tour und für einige sogar die langweiligste und uninspirierteste Zeit in der Hosen-History. Ich habe nie das Gegenteil behauptet, bin aber weiterhin der Ansicht, dass das Album und die Tour bei weitem nicht so schlecht war, wie das immer wieder gerne behauptet wird.


    Das Album hat Höhen und Tiefen, wie jedes andere Album auch. Zu den Highlights gehören für mich die Intro-Titelsong-Kombination "Drei Kreuze" und "Ballast der Republik", "Europa" und "Vogelfrei". Über die Single-Politik kann man sicher streiten, aber die B-Seiten sind teilweise richtig gut. Ich denke da bspw. an "Auf Reise" oder "Halt mich". Und dann gibt es da noch das Bonus-Album "Die Geister" das auch seine herausragenden Momente hat ("Im Nebel", "Das Model" oder "Lasset uns singen").


    Die Tour war sehr umfangreich und war an einigen Stellen von der Setlist recht starr. Allerdings muss man sich auch noch mal das Mammut Programm angucken. Es ging los mit dem Jubiläumskonzert im Schlachthof, dann kamen sechzehn(!) Magical-Mystery-Gigs, die Festival Gigs (u. a. Rock am Ring), vier Akustikkonzerte und die Jubiläums-Tour in Argentinien. Dann ging es erst mit der "Krach der Republik" Tour los! Erst die Hallen-Tour im November / Dezember 2012 und dann die großen Stadion Konzerte 2013, mit den Abschlusskonzerten im Oktober in Düsseldorf. Dazwischen auch noch das Kult Konzert im Huxleys Berlin und anschließend auch noch die "Willkommen in Deutschland" Konzerte in der Tonhalle Düsseldorf.


    Ich kann gar nicht in Worte fassen was für eine tolle Zeit ich in diesen zwei Jahren hatte. So viel Hosen in so kurzer Zeit. Und ja, da habe ich auch mal nicht auf die Setlist geachtet, sondern die Party genossen.

    *****************************
    + + + SUCHLISTE + + +
    ... Helau (Promo CD) ... All For The Sake Of Love (Promo CD) ... Tout pour sauver l’Amour (Promo CD) ... Liebeslied (7‘ Promo Single) … Alles ohne Strom (Promo CD) … sonstige Promo CDs ab 2012

  • Vom Album finde ich jetzt nach acht Jahren nur noch "Altes Fieber" und "Europa" wirklich gut, dazu das Intro. Die B-Seiten waren fast durchgängig richtig stark, aus dem vorhandenen Material hätte man ein sehr gutes Hosen-Album basteln können!

    The easiest thing to do.


    Just say fuck you.

  • Schade, dass ich zu der Zeit überhaupt nichts mitbekommen habe. Hab nur einmal eine Anzeige mit dem Vermerk "Ausverkauft" bemerkt, weil da soviele Fans standen. Nach einem selbstmitleidigen, kurzen "OHHHH!", war ich auch schon wieder in meine Welt abgetaucht... und vergessen... Habe mir dann das Album im Jahr 2017 nachgekauft und einige tolle Lieder entdeckt. "Tage wie diese" kannte ich ja vom Radio.


    Ich mag das Album und lege sie hin und wieder ein um ein paar bestimmte Lieder zu hören.

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    Alles lästiges Übergewicht… "

  • Tja, wenn ich nach ein paar Jahren jetzt nochmal an das Album rangehe, muss ich zwar feststellen, dass die ganze Bandphase vielleicht unterm Strich das größere Übel als das Album selbst war (so fand ich 2012 noch ganz okay, 2013 dann wirklich übel), aber auch das Album ist unterm Strich eher mäßig, viel zu kalkuliert und gleichzeitig uninspiriert. Es sind einige wirklich passable Lieder drauf, leider aber unterbrochen von so viel Müll, dass das Album als gesamtes für mich fast unhörbar ist. Die "Geister" als Bonus Album werte ich mal nicht, auch wenn ich sie größtenteils als sterbenslangweilig empfinde. Unterm Strich hat man hier aber eine Platte, der man irgendwie anmerkt, dass sie ganz furchtbar verkopft darauf abzielt, keinem weh zu tun und eine vermeintliche Vielfältigkeit zu suggerieren.


    Alleine die Reihe aus

    Reiß Dich los Drei WorteSchade, wie kann das passieren?...ist ein derartiger Mistblock in Reihe, dass es echt weh tut.

    Über...

    Das ist der Moment
    ...ist ja nun wirklich genug gesagt worden.
    Und dann sind da immer noch...Traurig einen Sommer lang2/3 Liebe...die das Album ganz schön runterziehen. Und es ist ja nicht so, dass die hier jetzt nicht genannten Songs nun unbedingt die Megasongs der Hosen sind. "Oberhausen" hat mich damals sehr angesprochen, aber im Test der Zeit steht es jetzt auch nicht besonders da.Letzten Endes ist die ganze Platte am Ende einfach sehr arm an Gefühl und künstlerischer Ambition. Das sieht z.B. beim Nachfolger ganz anders aus, wie ich finde....Die wirklichen Ausnahmen sind da eigentlich nur der Titeltrack, der sich mutig inhaltlich auf dünneres Eis begibt, Tage wie Diese, Europa und ggf. Altes Fieber, das ja eigentlich auch eher ein Reißbretttrack ist, der aber irgendwie funktioniert hat...

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  • Ganz einfach: Wenn man alles andere ignoriert, bleibt immer noch dieser nervige loho-oho-o-os Refrain...

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