Learning English Lesson 3:Mersey Beat

  • Ich denke man muss die Musik aus dieser zeit irgendwie zumindest ansatzweise mögen um mit der scheibe zumindest lauwarm zu werden.In meinem Fall ist das so dass ich die Musik aus dieser zeit einfach nicht so toll finde.


    Aber.....


    man merkt dass die hosen locker drauflosgespielt haben und ne Menge Spass hatten und das gefällt mir.

    Aber die scheibe welche ich bei nem Kumpel gehört habe iss echt nicht meins.

  • Die Scheibe werd ich heute mal auflegen. Kam gestern an, hatte aber noch nicht die Zeit und Lust dazu.

    Ich höre viele Sachen aus der damaligen Zeit. Mal sehen, ob der Funke beim ersten Mal hören überspringt.

  • Eben, das denke ich auch.

    Ich hab z. B. eher ein Faible für Musik dieser Art, als für den "Punkkram" (was nicht abwertend gemeint ist), den sie auf den beiden LE verarbeitet haben.

    Es ist die Musik der Generation meiner Eltern und obwohl die zu Hause eigentlich keine Musik hören/auflegen, bin ich trotzdem damit groß geworden. Und fands eigentlich immer hörbar, nicht alles, aber im Großen und Ganzen.


    Von daher ist es wirklich ein Spaßalbum, bei dems drum ging, die passenden Songs zum Grundthema "Liverpool" zu finden und nicht mit aktuellen Texten die Finger in irgendwelche Wunden mit aktuellen Themen zu legen.

    So ähnlich wars bei Ian Gillan mit "Ian Gillan & The Javelins" ja auch. Das ist auch ein "Spaßprojekt", dass aus Spaß an dieser Musik aufgenommen wurde. Mit dem Unterschied, dass die doch etwas "älteren" Herren eher "Zeitzeugen" sind.

    Und auch dieses Album mag ich, weil ich eben diese Musik mag.

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • HEY!

    JOHNNY!

    WHERE ARE YOU!

    LET`S SHAKE TO DEATH!

    :!:8o:!:

    Auf da Alm gibt´s ka Sünd!

    "… Nimm nichts mit, wir brauchen nichts. Lass alles hier und schmeiß es weg. All die Souvenirs, unsere Biographien.

    Alles lästiges Übergewicht… "

  • Mir macht das Album echt extrem Spaß! In der Hauptschule haben meine damals beste Freundin und ich neben den Hosen und Ärzten auch viel Rock´N Roll gehört und getanzt. Wir hatten echt Spaß dran, und durften dann bei einer Schulaufführung auch eine kleine Einlage darbieten. ^^ Mich versetzt diese Scheibe gerade in die kindliche Teenie-Zeit, wo die Welt noch in Ordnung war. Kurz vor dem Teenager-Desaster. :DHerrlich! :s_thanks:

    Auf da Alm gibt´s ka Sünd!

    "… Nimm nichts mit, wir brauchen nichts. Lass alles hier und schmeiß es weg. All die Souvenirs, unsere Biographien.

    Alles lästiges Übergewicht… "

  • „Learning English Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound of Liverpool“ – Der Film!
    Der Spaß bei den Aufnahmen zum „Sound of Liverpool“ und der sich daraus entwickelnde Drive im Studio haben uns so angetrieben, dass wir den ganzen Longplayer innerhalb von nur zwei Wochen eingespielt haben, womit sämtliche Bandrekorde gebrochen werden konnten… Um Euch in die richtige Stimmung zu versetzen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut, im folgenden Making Of-Streifen nicht nur Impressionen aus dem Studio und vom Videodreh zu zeigen, sondern Euch darin auch selber zu erzählen, was es mit dem ganzen Projekt eigentlich auf sich hat.

    Das Album gibt’s mit ausführlichen Begleittexten in einer einmaligen limitierten und nummerierten Edition von 7.500 LPs und 20.000 CDs in den Musik-Läden Eures Vertrauens! Hier » https://jkp.lnk.to/MerseyBeat könnt Ihr das Album streamen/downloaden und auch noch die letzten CDs bestellen, Online ist die Vinyl-LP leider schon ausverkauft.


    https://www.youtube.com/watch?v=1l2LKh4BT6Q



    Quelle: DTH-Facebookseite

  • Ich habe mich vor Jahren gefragt, ob die Hosen irgendwann noch mal ein Folgealbum zu Learning English Lesson 1 rausbringen würden. Ich habe in diesem Zusammenhang auch überlegt, wie das funktionieren könnte. Damals dachte ich an eine Fortsetzung mit Bands, die die Hosen nach 1991 beeinflussten, z. B. Nirvana, Faith No More, Red Hot Chili Peppers, Bad Religion oder Rage Against The Machine. Mit diesen Bands hätte ich mir eine Fortsetzung gut vorstellen können, weil sie für den Sound der Hosen eine Rolle gespielt haben.


    Als dann 2017 die Ankündigung zur Fortsetzung kam und die Bands bekannt gegeben wurden, war ich zunächst erstaunt, dass es im Prinzip dieselbe Punkmusik der Anfangszeit mit ein paar anderen Bands war. Keine Weiterentwicklung des Konzepts. Und auch wenn das Album nicht mehr so gezündet hat wie das erste Learning English Album, hat es erstaunlich gut funktioniert. Es war authentisch, da diese Bands die Hosen direkt beeinflussten. Und auch der druckvolle Sound hat den angestaubten Punk-Klassikern gut getan. Der besondere liebevolle Charme bestand aber auch hier, wie im ersten Teil darin, dass Gastmusiker der Originale mit an Bord waren.


    Nachdem zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Learning English Serie sechzehn Jahre lagen, folgt nun nach nur drei weiteren Jahren der dritte Teil. Dieses Mal als Soundtrack zu Campinos Buch "Hope Street". Statt Punk-Rock gibt es auf diesem Album größtenteils Charthits der Mersey Beat Ära. Leider wurde das Learning English Konzept aber über den Haufen geworfen: keine Gastmusiker und auch kein roter Faden mit Janet & John. Ein Schnellschuss, der in kurzer Zeit entstanden ist. Eine Liebeserklärung an Liverpool, die schnell gehen musste.


    Es wurden Songs ausgewählt, die größtenteils zu den erfolgreichsten dieser Ära zählten. Man könnte kritisieren, dass überwiegend Charthits gewählt wurden, die gut funktionieren. Und es wurde generell der gemäßigte Sound dieser Songs beibehalten. Dementsprechend verändert sich der Charakter von so fürchterlichen Schnulzen wie "Bad To Me" und "Needles and Pins" nicht. Besser ist die Interpretation beim Song "Slow Down" gelungen, dem man etwas mehr Power gegeben hat und der dadurch extrem dazu gewinnt. Und was dem Album natürlich auch zugutekommt, ist die Leidenschaft, die Campino für den Mersey Sound entwickelt hat und die man bei den Interpretationen spürt.


    So richtig kann ich mich aber nach den ersten Eindrücken mit dem Album noch nicht anfreunden. Es ist ein netter Spaß als Ergänzung zu Campinos Buch. Aber es hat in mir keine übermäßige Begeisterung für den Mersey Beat erzeugt. Und es fehlt mir ein bisschen der direkte Bezug zur Hosen-DNA und zum Learning English-Konzept.


    Punkte: 5/10

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    Don't Eat The Yellow Snow!

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  • Wer sagt denn eigentlich, dass das LE-Konzept drin bestehen muss, dass es englischsprachige Lieder der Punkära sein müssen und dass die (mMn nervigen) Zwischenparts von Janet&John dabei sein müssen?

    Die Zwischenparts fand ich beim ersten Mal noch witzig, weil sie die Sprach-Lern-Kassetten/CDs oder die Telekolleg-Sendungen der damaligen Zeit so'n bisschen auf die Schippe nahmen, fand ich.

    Der 2. LE maß ich für meinen Teil schon gar nicht mehr die Bedeutung bei, wie sie die erste vllt noch hatte, weil es so was schon mal gab.

    Von daher heißt für mich "Die Toten Hosen learning English", dass es ein Album ist, auf dem sie Lieder ihrer englisch sprachigen Kollegen spielen, egal, aus welchem Genre oder Ära. Und J&J hätten auf dieses Album mMn so überhaupt nicht gepasst. Es wäre nicht mal mehr ein running gag gewesen.


    Das hat jetzt nicht unbedingt was mit deinem Beitrag zu tun, aber die Verbindung LE = Punkbands, von denen sie beeinflusst wurden zzgl. J&J kam hier seit Bekanntgabe der "LE 3" schon öfter auf.

    Bei mir wird dieses Album auch nie unter LE 3 laufen, sondern unter MB (also "die Mersey Beat").

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Wer sagt denn eigentlich, dass [...] die (mMn nervigen) Zwischenparts von Janet&John dabei sein müssen?

    Die Zwischenparts fand ich beim ersten Mal noch witzig, weil sie die Sprach-Lern-Kassetten/CDs oder die Telekolleg-Sendungen der damaligen Zeit so'n bisschen auf die Schippe nahmen, fand ich.

    Danke!

    Ich habe nie verstanden, warum diese Zwischenparts hier oft so abgefeiert worden sind. Das ist einfach eine Art von Gag, die bei häufigem Hören eher nervig wird. Ähnlich geht es mir mit den Werbespots bei der "Kauf MICH!". Das ist durchaus witzig, auch mehr als einmal, aber irgendwann ist es dann doch eher eine störende Unterbrechung.

    Die LE3 hatte bei mir bisher nur einen Durchlauf via Spotify, ehe die Tonträger angekommen sind und der erste flüchtige Eindruck entspricht meinen Erwartungen: kurzweiliges Vergnügen, dem man die Freude an der Umsetzung durchaus anhören kann. Für mich aber vermutlich auch in Zukunft eher kein Dauerbrenner aufgrund des mangelnden persönlichen Bezugs zu der aufgegriffenen Musik.

    R.T.B.A.M.

  • Ich bin ähnlicher Meinung wie binda und finde, dass Janet & John zu einer LE dazu gehören.

    Dann hätte man es nicht LE 3 nennen dürfen, sondern einfach nur "Mersey Beat - The Sound of Liverpool" hätte es auch getan.

    Eine LE ohne Janet & John ist wie eine Reich & Sexy Scheibe ohne Nacktcover. Man stelle sich vor: Reich & Sexy 3 ohne entsprechendem Cover. Klar könnte man da sagen, dass die Hosen sich in dem Alter vielleicht nicht mehr ausziehen wollen. Man könnte es dann auch "Reich und nicht mehr ganz so sexy" nennen. ^^ Oder man lässt es einfach.

    Also ich finde, wenn man ein Konzept entwickelt hat, sollte man es auch beibehalten.


    EDIT: Ich könnte mir die Horrorschau auch nicht ohne diese klassischen Übergänge vorstellen. Die gehören dazu, runden alles ab und nerven nicht.

  • Beim ersten höhren hat mich das Album nicht überzeugt. Vielleicht lag es auch daran, dass ich es während dem Kochen gehört habe. Werde es mir heute nochmal beim Auto fahren anhöhren und vielleicht wird es dann besser.

    Narren sind bunt und nicht braun!

  • EDIT: Ich könnte mir die Horrorschau auch nicht ohne diese klassischen Übergänge vorstellen. Die gehören dazu, runden alles ab und nerven nicht.

    Das ist für mich auch tatsächlich etwas anderes; ein Gag nutzt sich in der Regel ab, musikalische Zwischenspiele können durchaus harmonieren und tun sie in diesem Fall für mich auch.

    Auch lästig ist es, wenn auf einer Platte übermäßig viele Filmausschnitte als Zitate eingefügt werden. Ist bei den Hosen nicht der Fall, aber ab und an gibt es das ja.

    Oder bei der dritten (?) Lokalmatadore LP, wo jeder (!) Song von einem Rülpser abgeschlossen wird. Das ist allerdings auch ein Extrembeispiel und eigentlich schon beim ersten Durchlauf nicht bis zum Ende der Platte witzig.

  • Also ich fand dieses Janet und John schon auf der 1. Scheibe total nervig. So isses halt, der eine findet was gut, der andere findet es fürchterlich, vielen ist es vermutlich scheißegal.

  • Viel Spass, kurze + knackige Songs, kann man genau so machen. Bin begeistert.

    Du wartest auf die Liebe

    Und ich auf das letzte Bier

    Der Platz am Tresen neben mir bleibt heute leider leer

    Eine gute letzte Reise, zum Abschied leise winken

    Elektronische Musik kann man sich so selten schöntrinken


    Thees Uhlmann - Avicci

  • Hatte kurze den Gedanken dass man es auch als Rote Rosen Album hätte machen können, aber wahrscheinlich hätte es ihnen dann zu sehr nach Verarsche ausgesehen.


    Wie auch immer ... Mir gefällts, war mal ganz nett in dieser Zeit ;) .

  • Hey Ho. Lange nicht mehr reingeschaut.


    Ich wollte erst mal reinhören, habe das bei Spotify gemacht und bin nun etwas erschrocken, dass die Vinyl wirklich ausverkauft zu sein scheint?! Zumindest bei jpc, hhv, MediaSaturn, Amazon ... Habe die Limitierungen der letzten Releases nie so richtig wahrgenommen, die könnte ich immer Recht entspannt bestellen.


    Bin für dachdienliche Hinweise, wo man die Vinyl noch zum OP herbekommen könnte, dankbar.

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